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Ausgesperrt – Vendor Abhaengigkeiten

Mit dem Einzug von Cloudcomputing haben sich neue Rahmenbedingung für die IT Infrastruktur etabliert.

Gerade in den Anfängen wurde der CAPEX/ OPEX Vorteil von Cloud-Computing massiv in den Köpfen verankert.

Für Nicht-Controller hier die Kurzzusammenfassung: CAPEX ist die Bezeichnung für Kapitalausgaben. Angeschaffte Hardware oder Software, die bezahlt wird und dann über die Nutzungszeit häppchenweise verdaut wird.

Anders bei den OPEX, den operativen Kosten. Hier wird lediglich eine Art Mietgebühr fällig, man zahlt also die Häppchen ohne große Anfangsinvestition. Ein weiterer Vorteil, die OPEX Häppchen wirken als Ausgaben und mindern die Steuerlast, während die CAPEX Häppchen dies nur in Verbindung mit der Abschreibung möglich machen. So ist die Idee grundsätzlich erstmal positiv, da es z.B. kleineren Firmen die Möglichkeit gibt, sich ohne Vorinvestitionen, in neue Ebenen zu begeben.

 

Dennoch hat diese neue Methode auch Ihre Schattenseiten, denn mit der Umstellung auf das subskriptionsbasierte Abrechnungsmodell ergeben sich Nachteile durch die Abhängigkeit vom Anbieter.

Durch die geänderten Rahmenbedingungen erwirbt der Cloudkunde nur ein Nutzungsrecht und kein Eigentum.Konsequenz, die Funktionsbereitschaft der IT Infrastruktur hängt zum einen an der Liquidität des Unternehmens und zum anderen an der Bereitschaft des Anbieters das Nutzungsrecht auch zur Verfügung zu stellen.

Das kann sich unterschiedlich auswirken. So sperrte Apple vor einiger Zeit die WhatsApp Gemeinde aus, um Sicherheitslücken in der eigenen Plattform zu schließen. Grundsätzlich ein verständlicher Ansatz, dennoch wäre dies für einen Professionellen Nutzer ein Komplettausfall. Ein anderes Beispiel ergibt sich aus Verfügbarkeit von Funktionen. Da ich nicht Eigentümer bin, kann ich auch nicht mehr bestimmen, welche Funktionen erhalten bleiben oder welche aktualisiert werden. Ich kann mich also nicht wie früher auf Altsoftware ausruhen, da die Grundfunktion eigentlich ausreicht. Ich werde immer die neueste Software bekommen, ob ich will oder nicht.

Nun kann man diesen Artikel als negatives Unken bezeichnen. Wir denken, es ist ein wichtiger, notwendiger Hinweis, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Immer mehr Anbieter ändern Ihr klassisches Lizenz Modell, somit bleibt man langfristig von dem Thema nicht verschont.

Also sollte man die Vorteile von Cloud mitnehmen und mit den eigenen Anforderungen verschmelzen. So können Kernservices, die auch ohne Cloud funktionieren, eine Lösung sein. Mittlerweile gibt es ein breites Angebot an Hybrid Angeboten, also Services, die sowohl in der Cloud, als auch im eigenen Rechenzentrum funktionieren.

Somit hilft es sicher die eigene Strategie zu überdenken, inwiefern die erworbenen Cloudservices eine Abhängigkeit vom Vendor erzeugen und wie ich im Zweifel die Rahmenbedingungen im Sinne des eigenen Unternehmens verändert werden müssen.

Digital Detox

Im Rahmen unserer Smartphone Nutzung kommen wir immer häufiger in den Bereich, dass sich unser Kommunikationsverhalten negativ auf unser Verhalten auswirkt. Alleine die Smartphone Nutzung bringt uns auf 10-50 Kontakte pro Stunde, dazu kommen zusätzliche Impulse, durch Telefon, Tablet, PC’s, Wearables oder die innovativen Funktionen von IoT Geräten. Neben der Informationsüberflutung im Job bekommen wir das auch im familiären Umfeld zu spüren. Zum Beispiel, wenn unser Nachwuchs bei der Auswahl des Urlaubsortes den Schwerpunkt auf die verfügbare Bandbreite und nicht auf das Freizeitangebot legt oder der Freundeskreis eher Online kontaktiert wird, als im direkten Treffen vor Ort.

Nun ist es mittlerweile bei uns selbst schwierig geworden, da die ständigen digitalen Begleiter Ihren Anteil, an der Lebenszeit fordern, ohne dass wir dies als Bedrohung sehen.
Interessant wird es dann, wenn wir die neuen Errungenschaften und sei es nur für kurze Zeit einmal nicht um uns haben. Obwohl wir in Deutschland, bedingt durch die digitale Agenda eine relativ gute Anbindung in den Ballungsgebieten haben, gibt es doch noch Flecken auf der Landkarte, die noch nicht so perfekt ausgestattet sind.

So gibt es Orte in Deutschland in denen ich zwar telefonieren kann, dennoch aber keine Datenverbindung am Smartphone erhalte. Durch die asynchrone Kommunikation unserer Systeme werde ich dies wahrscheinlich beim Durchfahren gar nicht merken. Bin ich längere Zeit dort, kommen mir am Abend oder am nächsten Morgen die fehlenden Aktualisierungen dann doch etwas komisch vor. Ein idealer Platz für den Selbstversuch Digital Detox.

Jetzt kann man sehr gut das eigene Verhalten beobachten und sich an die eigene Nase fassen. Wie wichtig sind die fehlenden Informationen wirklich? Was fange ich mit der frei gewordenen Zeit an? Welche Konsequenzen hat der quasi Ausfall des Systems? Fragen, die man bei einem solchen Kurzaufenthalt schnell für sich selber beantworten muss. Die Erkenntnis kann dabei stark variieren. Die Rückkehr zum „analogen“ telefonieren, Überdenken einer privaten „LogOut“-Policy oder in der Überarbeitung der internen Kommunikationsstrategie.

In der Regel muss ich nicht einmal in die Digitale Einöde gehen, um diese Erkenntnis zu gelangen. Eine Stunde, ein Tag, ein Meeting ohne digitale Helfer reichen völlig aus, um die Informationsüberflutung und deren Abhängigkeiten zu erkennen.
Weniger ist dann mehr, da effektiver. Somit gibt es einen breiten Ansatz dieses Thema auch im Unternehmen aufzugreifen. Entscheidend dabei ist es, Lösungen zu schaffen und nicht nur Kritik zu üben. Schließlich sind wir im Erfolgsfall die positiven Nutznießer und zwar nicht nur im Unternehmen, sondern auch im privaten Umfeld.

Als Anregung hier ein Link auf eine Netzabdeckungskarte.  Vielleicht auch der ideale Platz für den nächsten Firmenevent.

Wer mehr Wissen und Anregungen sucht findet hier unseren Workshop zu dem Thema

Agiles Projektmanagement

Die Einführung von Cloud Technologie im Unternehmen beginnt in der Regel mit einer grundsätzlichen Bewertung der Möglichkeiten. Wir nennen diesen Schritt Cloud Assessement. Hier ist der Start des Projektes: Cloud. Hier wird gegenübergestellt, welche vorhandenen Komponenten den Weg in eine Cloudumgebung schaffen, welchen Lösung onPremise verbleiben und welche neuen Komponenten benötigt werden. Eigentlich eine typische Projektmanagement Aufgabe. Dennoch zeigt sich, dass die klassischen Methoden des Projektmanagements häufig zu langsam und unflexibel sind, um mit der agilen Digitalisierung Schritt zu halten.

Stellt sich die Frage, wie unterscheiden sich die Aufgaben und welche Änderungen ergeben sich daraus für mein eigenes Projekt-Team? Nun, denkt man an klassisches Projektmanagement, so treten die Phasen Modelle und die Netzplantechnik in Erscheinung. Mittlerweile haben sich auch diese Ansätze bereits stark verändert. Kommunikation und flexible Methodik haben einen größeren Fokus bekommen. Je größer und komplexer das Projekt ist, desto stärker hängt der Erfolg von der Erfahrung des Projektmanagers und der Effektivität der Kommunikation ab. Die klassischen Planungstools erweitern sich stetig in Projektplattformen in denen die Kommunikation zwischen den Teams und Teammitgliedern eine wichtige Rolle spielen. Das Video zeigt schön die vielen Facetten einer modernen Plattform in Anwendung der klassischen Waterfall Methodik. Die Kommunikation findet über Tools wie Project statt. Wird ein Meilenstein verschoben sehen die verbundenen Teammitglieder direkt die Auswirkungen auf die Ressourcen.

Waterfall Project YouTube play

Was ist nun agil? Diese Vorgehensweisen werden aus der Softwareentwicklung übernommen. Kleine Teams arbeiten selbstorganisiert oder mit wenigen Rollen. Die Entwicklung des Projekt erfolgt Evolutionär in kleinen, umsetzbaren, am Nutzwert orientierten Schritten. Entnimmt man die Vorlage aus der SCRUM Methodik, dann stellt jedes Teammitglied selbst die erreichten Schritte im regelmäßigen StandUp dar.

Ergebnisse werden nur vom Projektowner nach Außen kommuniziert. Politische Spielchen entfallen, die Leistungsträger werden schnell von den Laberbacken getrennt. Der Nachteil ist die hohe Densität der Aufgaben, das Team läuft auf 120%. Somit muss nach den sogenannten SPRINTs eine Abkühlphase erfolgen, sonst läuft ein erfolgreiches Team schnell heiß. Teilt man ein komplexes Projekt in Teilbereiche auf können Ziele effektiver erreicht werden und kontinuierliche Verbesserungen in das Gesamtprojekt übernommen werden.

Agile Methoden scheinen also die sinnvolle Erweiterung auf dem Weg in die Digitalisierung zu sein. Doch wie führe ich sowas ein? Ausprobieren in kleinen Team wäre der erste Schritt. Hier helfen innovative Tools aus dem StartUp Lager. Slack https://slack.com/ zu Beispiel macht über Channels eine agiles Projektkommunikation möglich, die Kosten für die Einführung sind überschaubar. Das Sofware-as-a-Service Modell lädt dazu ein, ohne große Investitionen eigene Erfahrungen zu sammeln.

Ist man in der Cloud unterwegs, so ergänzt z.B. AWS sein CodeStar Produkt um Jiira von Altassian. Hier wird das Projekt in einem digitalen SRUM Board abgebildet. Das Tool lässt sich auch für beliebige andere Projekte einsetzten.

Fazit: Der Markt bietet neue, effektive Tools für das agile Zeitalter. Das Projektmanagement lässt sich an die geänderten Anforderungen mit neuen Methoden und Werkzeugen „agilisieren“.

Aquantor 5 Cloud Fragen Q2 2017

Und hier sind sie wieder, die fünf Fragen für das aktuelle Quartal 2017, an unsere Blog Leser. Die Ergebnisse der letzten Umfrage erscheinen in Kürze.

Vielen Dank schon mal vorab für die Feedbacks und natürlich die Teilnahme.

Zur Umfrage –hier klicken

Kontinuierliches Lernen durch Evergreen-IT

Schlagworte wie Evergreen IT oder die permanente Verfügbarkeit neuer Features im Software-as-a-Service Portfolio der großen Hersteller verändern unser Lernverhalten. Da die Software nicht mehr ausgerollt und freigegeben wird, sondern sich automatisch auf dem neuesten Stand hält. Benötigt der Nutzer neue Konzepte, um mit diesem Verhalten Schritt zu halten. Kontinuierliches Lernen mit einer klaren Konzentration auf dem eigenen Bedarf sind die Konzepte der Zukunft. Klassische Trainingsangebote werden eher in den Hintergrund treten. Was muss ich also tun, um die neuen Funktionen eines digitalen Arbeitsplatzes schnell anwenden zu können?

Ein Ansatz aus der Psychologie des Lernens ist das zielgerichtete, geplante Üben. Der Ansatz wird auch als „deliberate practice“ bezeichnet. Ein Ansatz der einem beim Erlernen eines Musikinstruments sinnvoll vorkommt. Doch lässt er sich auch durchaus auf die Klaviatur einer Sportart oder eben auch einer Cloudanwendung übertragen. Entscheidend ist dabei der etwas andere Prozess des Lernens selbst. Häufig müssen wir uns zwingen unsere Denkweise auf den Startmodus zurückzustellen. Man spricht hier vom „Beginner’s Mind“. Dabei handelt es sich um die Perspektive des Lernenden, der offen für neue Wege ist.

Wenn wir mit kleinen Übungen am Anfang beginnen, können wir schneller Erfolge erzielen und Anforderungsgerecht Wissen aufbauen. Wie in einem Artikel über eLearning mit Minecraft bereits erwähnt geht es um die kleinen, schnellen Erfolge. Weiterhin geht es auch um die kontinuierliche Fortführung der Lerneinheiten. Benjamin Franklin, der amerikanische Wissenschaftler und Staatsmann, definierte seinen Wissensaufbau in der 5-Stunden Regel. An den 5 Werktagen der Woche nahm sich Franklin mindestens eine Stunde am Tag Zeit, um sich mit neuen Themen zu beschäftigen. Die Kontinuität und die Disziplin aus eigener Kraft Wissen zu erarbeiten machten aus Ihm den erfolgreichen Wissenschaftler und Erfinder den wir kennen.

Für die eigene Praxis bedeutet dies, mal die Komfortzone zu verlassen, um Dinge zu erlernen, die man noch nicht beherrscht. Von Fall zu Fall auch mal von vorne zu beginnen und mit Fokus und Konzentration Wissen in kleinen Häppchen aufzubauen.

Analogisieren

Die Digitalisierung zwingt uns soweit wie möglich zu standardisieren. Doch was wenn das runde nicht ins eckige passt? Die Fotografie hat uns vor Jahren bereits gezeigt wo die Probleme liegen, wenn ich chemisch erzeugtes Bild auf einmal in ein Pixel Raste packe, bei dem die Bildinformationen klar nach Null und Eins strukturiert sind. Die ersten Aufnahmen konnten den Vergleich nicht standhalten, die Datenpakete waren im Verhältnis zu groß das Handling noch nicht praktikabel. Schaut man sich den Markt jetzt an, so haben die Digitalkameras die Analogen vollkommen verdrängt. Die Anforderungen haben sich standardisiert und angepasst.

Ein vergleichbares Szenario entsteht gerade im Bereich von IoT (Internet of Things). Möchte man vorausschauende Wartung betreiben, so benötigt man in erster Linie digitale Daten, die sich analysieren lassen. Die Sensoren, welche die Analogen Informationen in digitale Werte umwandeln liefern heute erstmal riesige Datenmengen, da man ja im Moment noch gar nicht weiß, was man in ein paar Jahren auswerten kann und möchte.

Zur Sicherheit wird also erstmal alles gespeichert, man weiß ja nie wann man es brauchen kann. Die Cloud Anbieter freut dass, denn je mehr Daten gespeichert werden, desto mehr Umsatz wird generiert.

Zieht man die Parallelen zur Fotografie, so wären dass diejenigen, die auch die unscharfen Bilder über Jahre aufheben, bis der Schrank überquillt. Der Profi Fotograf geht dagegen sehr selektiv vor. Zunächst erkennt er bereits im Sucher ein gutes Ergebnis und drückt nur dann den Auslöser, wenn ein gutes Motiv erkennt.

Danach wählt er gezielt, die Aufnahmen aus, welche er auch verkaufen kann. Nur der verwertbare Teil schafft den Weg ins Archiv. Ein Beispiel, dass man sich für den Weg in die Digitalisierung bewahren muss.

So geben viele Szenarien aus der analogen Welt sinnvolle Hilfestellungen für den Weg in die Digitalisierung. Egal ob es um die Klangqualität bei Vinyl, die Spaltprüfung beim Kotflügel, die Fühlprobe bei Leder oder die Aromaempfindungen bei Kaffee geht. Manchmal ist es einfach eine Frage der Auflösung, bis etwas eckiges in etwas rundes passt. Schließlich wollen wir ja nicht in einer pixeligen, eckigen, standardisierten Minecraft Welt die Zukunft bestreiten.

Lex und Polly

Vor einiger Zeit hatte wir hier im Blog über künstliche Intelligenz berichtet. In unseren Labs hatten wir viel Spass, um Siri, Alexa und Cortana im direkten Vergleich zu bewerten. In Kundengesprächen kommen wir häufig auf die Anwendungsfälle und auf ein neues Schlagwort aus dem Bereich, die kognitiven Services. Fragt man den Duden nach synonymen zu kognitiv kommt man auf verstandesmäßig oder intellektuell. Wir denken das die angebotenen Dienste zwar die Richtung anstreben und dennoch weit entfernt sind. Und das ist gut so!

Für wen machen die Dienst denn dann Sinn? Amazon’s Polly spricht 24 Sprachen, Cortana soll sogar 40 Sprachen beherrschen. Interessant sind die Anwendungsfälle, die man heute im Unternehmen sinnvoll umsetzten kann.

Mit Hilfe der Speech Synthesis Markup Language (SSML) können Entwickler Anwendungen erstellen, die Sprachbefehle von Nutzern verstehen können. Das W3C (World Wide Web Consortium) versucht gerade zusammen mit der Industrie diesen Standard zu implementieren, sodass Sprachbefehle plattformübergreifend eingesetzt werden können.

Wer diese Service schon einmal ausprobiert hat wird erkennen, dass sich allein dadurch die Methode der Dateneingabe erleichtert. Bei Kindern lässt sich der Effekt schön beobachten, denn Youtube zu schreiben ist viel schwieriger als Cortana zu bitten die Seite zu öffnen. So liegen die einfachen Anwendungsfälle auch in diesem Bereich.

Ein Kiosksystem in einem Industriearbeitsplatz könnte so ohne Tastatur auskommen. Der touchless Ansatz findet so auch aus Hygienegründen im sterilen Bereich Verwendung. Dabei kann oft vorhandene Hardware und Software verwendet werden. Nämlich dann, wenn der kognitive Dienst direkt an die Programierschnittstelle (API) angebunden wird.

Ein oft angeführtes Beispiel ist die Kopplung der Services mit BOT’s, um damit das Gefühl einer dialogfähigen Maschine zu erzeugen. Für die nähere Qualifizierung einer Service Anfrage oder der Eingrenzung einer Such Ontologie ist dies sicher eine sehr sinnvolle Sache. Der Prozess wird beschleunigt, die Frage und Antwort Frequenz nimmt zu, der Benutzer ist zufriedener, weil er schneller bedient wird.

Das Ganze lässt sich bereits jetzt ohne große Programmierkenntnisse umsetzten. QnA Maker von Azure ist zum Beispiel ein PaaS Dienst, der strukturierte Dokumente zu einem Frage und Antwort (FAQ)- BOT zusammenfasst.

Fazit: Kognitive Dienste wie Lex, Polly, Alexa, Siri oder Cortana liefern bereits heute Services, die einfach mit bestehenden Anwendungen verknüpft werden können. Allein durch die Möglichkeiten der Dateneingabe werden erste sinnvolle Anwendungsfälle sichtbar.

 

Alles neu, macht der Mai…

Angefacht durch das Digitalisierung Thema wird in aktuellen Studien der Sinn dieser neuen Technologien hinterfragt.

Eigenschaften wie disruptive, agile oder innovativ sind die Nutzenversprechen der Technologiehersteller in diesem Segment. Der Druck zur Veränderung kommet von außen. Bedingt durch die Cloudtechnologie verändern sich die Angebotsformen und zwingen die Kunden zum Umdenken.

Doch wie gehe ich wirklich mit Innovation um? Grundsätzlich sind Innovationen ein wichtiger Erfolgsgarant eines wirtschaftlich orientierten Unternehmens. Durch ständige Marktbeobachtung und Auswertungen von Trends, egal welcher Art wird prognostiziert wie sich der eigenee Markt verändert. Kann ich als Firma frühzeitig einen Trend übernehmen werde ich einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Doch die Investition in einen Trend kann sich auch negativ auswirken. Nämlich dann, wenn sich aus dem Trend kein tragbares Geschäftsmodell entwickelt. Die Entscheidung bleibt ein unternehmerisches Risiko. Das Management muss hier die Entscheidung treffen. Am Ende zählt nur der Erfolg. Stellt sich die Frage wo fängt man die Trends auf, die für das eigenen Unternehmen relevant sind? Nicht immer nehmen Trend Ihren Ursprung in der IT. Manchmal macht es Sinn einfach mal über den Tellerrand hinauszuschauen.

Im Zuge unseres Angebots bieten wir in verschiedenen Bereichen eine Verknüpfung an. Die Teilnehmer unserer Workshops diskutieren meist 2-3 Stunden alleine an der Einstiegs-Folie das für und wider von Trends für das eigene Unternehmen. Und dabei geht es eben nicht nur um IT Trends sondern, um das was auf dem Markt, in Medien oder im Konsumverhalten beobachtet wird. Es ist auch sehr interessant zu sehen wie sich aus den Vorgaben eine Dynamik entwickelt, welche an dieser Stelle meist am Whiteboard mündet.

Die Ideen sind vielschichtig, hier zwei Beispiele: Wearables mit Fitnessfunktion, Urban Bikes oder Everesting sind Elemente einer trendig, agilen Kultur. Auch die Bekleidungshersteller tragen diesem Trend bereits Rechnung. So bietet ein kanadischer Hersteller von Funktionsbekleidung einen Business Blazer in atmungsaktiver Membrantechnologie zum Biken ins Büro an. Ist man draußen, so verschließt man das Revere und bleibt trocken. Ist man drinnen klappt man die Sichtreflektoren nach innen und geht zum Business Meeting. Ob sich dieser Trend in der Bekleidung durchsetzen wird weiß man an dieser Stelle noch nicht, dennoch war der Hersteller mutig genug ein Produkt zu entwickeln und ins Angebot aufzunehmen.

Weniger sportlich geht’s in einem Berliner StartUp zu. So wird hier der Teamgedanke mit dem täglichen Lunch verwoben. Die Zutaten werden geliefert und zwei Teammitglieder kochen für Alle. Das passiert im täglichen Wechsel, so kommt jeder mal dran. Die Kollegen lernen so ihre Stärken und Schwächen kennen, das Team organisiert sich selbst.

Zugegeben sind die Beispiele nicht für jedes Unternehmen oder Team geeignet, trotzdem zeigt es sehr schön wie Trends ins Unternehmen übernommen werden können. Wir versuchen mit unseren Trendworkshops umsetzbare Ideen, angepasst auf ein bestehendes Business zu liefern. Deshalb arbeiten wir weitgehend mit Vorschlägen, die bereits auf einem Markt verfügbar sind. Der Blick in eine nahe Zukunft hat Vorrang vor abstrakten Visionen.

Alles neu macht der Mai, deshalb sind wir jetzt gerade in der Vorbereitung unsere neuen Themen zusammen zu stellen. Im Mai wird der neue Workshop verfügbar sein und wir freuen uns bereits jetzt auf die Diskussionen. Wenn Sie sich die Beispiele auf der Folie anschauen, was wäre Ihr Einstiegspunkt in die Trend Diskussion?

Kontrolle Teil 2

Zugegebenermaßen: Sehr interessant fand ich das Gespräch während einer Kundentermins. Im Rahmen der Digitalen Transformation hatte ich eine längere Diskussion mit einem Mitarbeiter der Personalabteilung zum Thema Mobilität und Digitalisierung. Im Folgenden offenbarte sich eine weitverbreitete Managersicht auf das Digitalisierungsthema. Während unser Team in einem vorherigen Blog das Thema Kontrollverlust bereits beleuchtet hatte, bekam ich hier die klare Betätigung der dargestellten Thesen.

Kontrolle ist die Basis einer Unternehmenskultur. Und zwar nicht durch digitale Tools, hier würde der Betriebsrat intervenieren und die Datenschutz Paragraphen aufrufen, sondern durch den Manager selbst. Ein Großraumbüro dient neben der Einsparung von Bürofläche auch dazu, dass sich die Mitarbeiter gegenseitig kontrollieren und dadurch die Produktivität gesteigert wird.

Digitalisierung ist nur dann sinnvoll, wenn durch den Einsatz der Technik die Produktivität zunimmt und das Erlernen der Technologien dadurch zustande kommt, dass der Kollege, welcher die neue Welt bedient schneller arbeitet und der klassische Mitarbeiter zurückbleibt. Er quasi dadurch gezwungen wird, die neue Technik zu erlernen.

Grundsätzlich ist diese Führungstechnik ein Mittel, welches von Management-Beratern empfohlen wird. Aus meiner Sicht blendet es aber viele Dimensionen der digitalen Transformation aus. So wird die Kontrolle als wichtigstes Management Instrument angeführt, allerdings nur, wenn die Mittel der Kontrolle weiterhin analog bleiben. Würde ich den Spies umdrehen, könnte natürlich auch das Management durch die digitale Kontrolle überprüft werden. Muss ich Compliance Richtlinien erfüllen, haben ich dann diese Thematik sowieso. Auf der anderen Seite wären flexible Arbeitszeit und Performance Modelle leichter umzusetzen, wenn die Zielerfüllung der Maßstab wäre und nicht die Kontrolle durch die Kollegen im Großraumbüro.

Ich denke, es gibt noch einiges zu tun, um die Dimensionen einer digitalen Transformation zu verstehen und die Vorteile für die eigene Unternehmung umzuwandeln. Der Kulturwandel ist sicher eine davon und Mobilität ist auch nicht gleich bedeutend mit einem permanenten HomeOffice Arbeitsplatz. Der Mitarbeiter soll seine Produktivität und Motivation durch mehr Flexibilität in der Gestaltung seines Arbeitsumfeldes bekommen. Das „Openspace“ Büro ist schließlich dazu gebaut mit den Kollegen „Face2Face“ zu sprechen, ob sie sich dadurch gegenseitig kontrollieren ist eine Frage der Kultur…

Ich würde gerne Ihre Meinung zu dem Thema kennen, deshalb habe ich unsere 5 Fragen um Eine erweitert. Über eine rege Teilnahme freue ich mich persönlich –hier klicken

C. Thor, Managing Partner, Aquantor Europe GmbH

Nerd oder Native, wer bringt uns weiter?

Im Zuge unserer Evolution zu digitalen Arbeitswelten lassen wir uns gerne beeinflussen von der nachwachsenden Generation. Die Digital Natives leben uns vor, wie der Arbeitsplatz auszusehen hat und welche Tools die Richtigen sind.

Was ist nun ein „Digital Native“ und warum müssen wir von Ihm lernen?

Nun, als „Digital Native“ gilt die Generation von Menschen, welche in der digitalen Welt aufgewachsen ist. Naheliegend das jemand, der quasi im frühesten Kindesalter schon mit dem Handy spielt, sich damit auch auskennen muss. Doch fragt man die Lehrkräfte der Medienerziehung so zeichnet sich oft ein anderes Bild.

Durch die Vielfalt der Möglichkeiten werden oft die, für das Arbeitsleben benötigten, Basics außer Acht gelassen.

Der Nachwuchsnutzer konsumiert ohne wirkliches Wissen aufzubauen. Spiele, Videokanäle münden zwar in neuen Kommunikations-Plattformen wie SnapChat, Skype, Mumble, Doodle oder WhatsApp, jedoch nur zu dem Zweck der Unterhaltung. Der Side-Effekt, verstehen und ausprobieren von Zusammenhängen, wird nicht von jedem Nachwuchstalent verinnerlicht. Apps wie WolframAlpha, myScript, Evernote oder Tydlig haben noch keine vergleichbaren Nutzerzahlen erreicht. Das Phänomen ist noch nicht wirklich untersucht, dennoch bringt es neue Herausforderungen für die Ausbildung.

Wer ist dann unser Vorbild, wenn es um den Einsatz moderner Technologien im Unternehmen geht?

Harvard Studien zum „Digital Native Project“ liefern weitere Details. So spricht man hier von einer Miss-Interpretation der Bezeichnung und bringt den Begriff des „Digital Immigrant“ ins Gespräch.Der „digitale Einwanderer“ ist nicht mit der Technologie aufgewachsen, sondern hat sich sein Wissen erst im Erwachsenenalter angeeignet. Sein Alltag wird bestimmt durch die Nutzung technischer Errungenschaften. Surfen, tweeten, bloggen über verschiedene Plattformen und Endgeräte gehört zu seinen täglichen Aktivitäten.Für die arbeitende Generation gibt es also Hoffnung, nicht nur die Jugend entscheidet wo es hingeht, sondern die selbstverständliche Nutzung technischer Innovation oder die aktive Verarbeitung digitaler Medien. Bleibt die Frage offen wie findet man die richtigen Knowhow Träger für einen Wissenstransfer und die Auswahl der unternehmens-relevanten, neuen Systeme. Eins ist klar, auf dem Weg zur digitalen Weisheit ist es also nicht nur der Nachwuchs, der uns voranbringt.

Kontrolle und Digitalisierung

Das Thema Kontrolle und Digitalisierung lässt sich aus vielerlei Blickwinkeln betrachten, während der Nutzer in der Cloud die permanente Überwachung, durch immer neue Werkzeuge und Analysen Möglichkeiten sieht. Geht es dem IT Verantwortlichen eher gegenteilig. Hier wird eher ein Kontrollverlust befürchtet, da man den direkten Zugriff auf die IT-Infrastruktur, durch eine Fernsteuerung der gebuchten Services abgibt. Fragt man das Management, so können die Kontrolltools nicht umfassend genug sein, denn zum einen wird dies durch Compliance Vorgaben explicit gefordert, zum anderen steht, bedingt durch die zunehmende Mobilität, dem Manager ein quasi unsichtbarer Mitarbeiter gegenüber. Für den Manager gilt es nun im Extremfall , analytisch einzuschätzen, wer die Leistungsträger im Team sind.

Wie weit darf, kann oder muss nun die Kontrolle gehen, um die Vorteile der Digitalisierung sichtbar zu machen? Die Antwort bedingt sich durch die Anwendung und den Anwender. Beginnt man beim Nachwuchs, so werden Tracking Tools ohne große Bedenken akzeptiert. Entscheidend für den Erfolg einer Anwendung ist der Mehrwert, den sie für den jeweiligen Nutzer bringt. Der Newcomer sieht hier eher die Vorteile einer gezielten Informationsbereitstellung, als die Nachteile der Überwachung. Führt man allerdings Digitalisierung in einem etablierten Unternehmen ein, so beginnt der Widerstand meist bereits bei der Freigabe eines Fotos für das interne Telefonverzeichnis. Ergänzend dazu blockt die IT mit detailreichen Argumenten zu den Nachteilen der Cloud in punkto Sicherheit oder Datenverlust.

Was ist also der Ausweg aus dieser Misere? Es ist die Offenheit, mit dem Thema umzugehen und die Bereitschaft von allen Beteiligten den Wandel, der durch Digitalisierung entsteht, auch umzusetzen. Ein Mitarbeiter der arbeiten kann wann und wo er will wird motiviert sein, auch wenn er getrackt werden kann. Solange die Aufgaben umgesetzt werden wird das Management gar nicht prüfen wie, wann und wo gearbeitet wurde. Ein Manager hat so viel weniger Reibungsverluste durch Kontrolle und mehr Optionen zur Motivation und Anwendung von Innovationen. Allerdings muss er lernen damit umzugehen und dem Mitarbeiter das Vertrauen und den Freiraum zur Verfügung stellen.

Im Gegenzug wird der Mitarbeiter, egal ob Jung oder Alt, die Vorteile der Digitalisierung ins Unternehmen tragen. Schließlich sind im privaten die digitalen Kommunikationswege bereits seit langem umgesetzt. Natürlich werden die Werkzeuge im Unternehmen anders aussehen, die erfolgreichen Funktionen bleiben die gleichen.

Fazit: Die Kontrollmechanismen im Unternehmen müssen durch die Digitalisierung verändert werden. Dies ist nicht nur eine Umsetzung von Technologien, sondern auch die Bereitschaft zu einer Veränderung der Unternehmenskultur.

Aquantor 5 Cloud Fragen Q1 2017

Und hier sind sie, jetzt für alle zugänglich: Die aktuellen Fragen für das erste Quartal 2017, an unsere Blog Leser.

Danke für Ihre Teilnahme: –klick zur Q1 Umfrage

Ergebnisse der 5 AQUANTOR Fragen für das 4te Quartal

5 Fragen lassen sich schnell bewältigen, wir freuen uns über jeden Teilnehmer. Diesmal haben 78 Blogleser Ihre Sichtweise abgegeben. Die Umfrage ist eher als Puls zu sehen und weniger als umfassende Erhebung. Interessanterweise reflektiert sie in vielen Punkten die Diskussionen innerhalb oder am Rande unserer Workshops.

Bei der Frage 1 nach den Hürden der Digitalisierung liegt das Thema Prozessgestaltung vor Sicherheit und Mitarbeiter Akzeptanz. Im Cloud Betrieb sehen die wenigsten Teilnehmer Probleme.

In der Begriffsdefinition Modern Workstyle zeigen die meisten Antworten auf die Arbeitsumgebung und die Unternehmenskultur. Arbeitszeit bildet im Moment noch das Schlusslicht. Unser letzter Blog Artikel: „Flexible Arbeitszeit als Wettbewerbsvorteil“ geht näher auf die Thematik ein, eine gute Ergänzung.

In der Wahl der Geräte für das digitale Arbeiten ist das Ergebnis bei der Teilnehmergruppe ziemlich ausgeglichen. Zwar liegt das Smart Phone vorne, jedoch nur mit geringem Abstand.

Bei Frage 4 sind die Tendenzen schon  viel eindeutiger. eMail und Kalender werden als wichtigste Lösungen genannt. Gefolgt von Online Collaboration und Dateiablage in der Cloud.

In der letzten Frage zu den IT Trends gibt es zwei klare Favoriten für einen Einsatz im Unternehmen: IoT, also Internet of Things und MicroServices. Beide Themen bieten viele Einsatzmöglichkeiten in verschiedensten Unternehmen. Aber auch die anderen Trends bieten in Unternehmen bereits interessante Anwendungsfälle. Unsere Trendworkshops bieten eine gute Gelegenheit dies individuell zu diskutieren und daraus einen Wettbewerbsvorteil für das eigene Unternehmen zu entwickeln.

Auch für das erste Quartal 2017 werden wir in Kürze die Umfrage für alle freigeben. Wir freuen uns über Ihre Meinung.

Die Ergebnisse in Präsentationsqualität erhalten Sie gerne auf Anfrage. Benutzen Sie einfach das Kontaktformular oder melden Sie sich per eMail.

Ihr Aquantor Redaktions Team!

Flexible Arbeitszeit als Wettbewerbsvorteil

„Arbeiten in der Kulisse, die andere als Bildschirmschoner benutzen“, so lautet der Einstieg zu einem Artikel über digitale Nomaden. Für den „Otto normal Arbeitnehmer“ eine totale Fiktion und dennoch eine mögliche Art zu arbeiten, die erst durch die Digitalisierung der Arbeitswelt möglich wurde. Startet man die Diskussion über Arbeitszeitmodelle, so wird man häufig das Thema „Sabbatical“ oder „Arbeitszeitkonto“ finden. Meist sieht diese Option die Möglichkeiten vor, geleistete Überstunden abzubauen, um dann, nach einiger Ansparzeit, einen längeren Urlaub anzutreten. Für viele eine gute Gelegenheit, lang gehegte Urlaubsträume in die Tat umzusetzen.

Findet man einen offenen Arbeitgeber, so kann ein solcher Urlaub auch gleich familienfreundlich mit der Elternzeit kombiniert werden. Denn steht Nachwuchs ins Haus, möchte man natürlich viel Zeit mit den Kid’s verbringen. Ein familienfreundliches Angebot ist somit der zweite bereits etablierte Bereich, in dem Unternehmen heute flexible Modelle anbieten. Über die Elternzeit hinaus ist es vor allem die Möglichkeit, Halbtagsstellen zu schaffen, um den Wiedereinstieg in Arbeitsleben zu ermöglichen. Dies sind große Fortschritte, die immer größere Anwendung finden. Allerdings bleiben auch diese Angebote weit unter den Möglichkeiten zurück.

Ein digitalisierter Arbeitsplatz gibt viel mehr her. Durch die Möglichkeit mobil und papierlos zu arbeiten, lässt sich der Arbeitsplatz an eine beliebige Stelle verlagern.

Mobile Endgeräte und Cloud Services ermöglichen den Zugriff auf die nötigen Daten und Informationen. Warum also nicht vormittags arbeiten und nachmittags Wellenreiten?

IP-Telefonie gibt mir sogar Möglichkeit, global mit meiner Firmennummer zurückzurufen oder, von wo auch immer, an einer Telefonkonferenz teilzunehmen. Technisch gesehen gibt es also kaum Hürden, dennoch ist das Angebot an wirklich flexiblen Modellen noch überschaubar.

Man spricht mancherorts zwar von Vertrauensarbeitszeit und freier Einteilung, in der Praxis ist dies aber extrem abhängig von der Kultur und der Bereitschaft der Unternehmensführung. Oft herrscht die Meinung, dass Homeoffice ein Art zusätzlicher Vergütung ist oder Sport in der Mittagspause ausreicht, um den Feierabend 1-2 Stunden nach hinten zu verlagern.

Schaut man sich die Ideen von den digitalen Nomaden ab, so werden die Ansätze komplett anders. Man arbeitet effektiv aber meist nur 4 bis 6 Stunden am Tag, dafür auch mal am Wochenende. Der Freizeitanteil ist ausreichend hoch, um Spaß mit der Familie oder dem Hobby zu haben. 9til5 wird zu FF (FullFlexible) oder 6til10, weil man z.B. Kunden in einer anderen Zeitzone versorgt. Arbeitet man mehr, verdient man mehr, das ist klar, dennoch braucht ein solches Angebot natürlich die vollen Sozialleistungen. Es wäre vollkommen falsch, diese Idee mit einem Teilzeit Angebot zu vergleichen, bei dem der Mitarbeiter, bedingt durch die Dumping Löhne, am Ende mehrere Jobs braucht, um zu überleben. Es geht hier konkret um Modelle, die Mitarbeiter motivieren und den Lebenskomfort wirklich erhöhen.

Was würde dagegensprechen, FullTime Sozialleistungen obendrauf zulegen, wenn ich dafür ein Team mit echten Leistungsträgern bekomme? Um die gleichen Ergebnisse zu bekommen, muss die Arbeitslast dann natürlich verteilt werden, was wiederum die Basis für agile Methoden und die Anwendung kollaborativer Lösungen bildet. Vorteilhaft für die Zusammenarbeit, allerdings bei höheren Kosten pro Mitarbeiter.

Im Moment würde sich diese Investition lohnen, denn kann ich ein solches Modell anbieten, werde ich langfristig motivierte Angestellte bekommen, ein Abwerben der richtig guten Know-how Träger wird greifbar.

 

Fazit: Digitalisierung bietet die Möglichkeit mit einem flexiblen Arbeitszeitmodell einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen, Talentmanagement und Mitarbeiter Motivation 4.0 also.

Low eMail Generation

Immer wieder wird diskutiert, in wieweit eMail noch zeitgemäß ist und welche Alternativen für eine Unternehmenskommunikation überhaupt in Frage kommen. Schaut man sich die nachwachsende Generation der Office Worker an, so erhält man interessantes Feedback. Im folgenden beschreibt Tim (15) seine Sichtweise auf eMail und warum er seine Alternativen verwendet:

Ich persönlich verwende E-Mail eigentlich überhaupt nicht, im Prinzip nur, wenn ich eine Registrierung bestätige oder ein Unternehmen anschreibe. Privat verwende ich sie aber nicht. Wenn ich mit Freunden kommunizieren will, dann schreibe ich ihnen über Whatsapp oder wir telefonieren über Discord. Auf Discord bin ich durch ein Minecraftprojekt mit Freunden aufmerksam geworden. Zwei Freunde haben uns Discord empfohlen. Nachdem wir es kurz ausprobiert hatten, stiegen wir direkt von Skype auf Discord um, weil es uns besser gefiel.

Discord ist eine Anwendung zum Schreiben und Telefonieren. Man kann zu verschiedenen Servern eingeladen werden oder einen eigenen erstellen. Auf einem eigenen Server kann man dann so ziemlich alles machen.

Das Arbeiten mit Discord ist leichter und besser, als umständlich eine eMail zu verfassen.

Man kann neue Text- oder Sprachkanäle erstellen oder den Mitgliedern des Servers verschiedene Rollen mit definierten Rechten zuweisen. Es ist möglich Kanäle zu erstellen, welche nur für Mitglieder mit einem bestimmten Rang betretbar sind. Der Teilnehmer sieht, wer online ist und wer nicht. Diese Funktion kann er individuell steuern. Außerdem sind die Möglichkeiten das Mikrofon und die Kopfhörer stumm zu stellen intuitiv. Themen, wie Nachrichten bearbeiten, löschen und Reaktionen hinzufügen, funktionieren ähnlich, wie in Skype. Whatsapp und Discord sind meine Favoriten, aber andere in meinem Alter verwenden zum Beispiel Skype, Snapchat, Facebook etc..

Fazit: Es gibt also durchaus Alternativen zum eMail die uns einfacher bei der gezielten, elektronischen Kommunikation unterstützen, ein neutraler Blick von Außen hilft diese neue Sichtweise näher zu begutachte. Dieses Beispiel ist nur ein Teilbereich der Digitalisierung, doch es zeigt es uns wie sich die Kommunikation verändert und dabei, mehr Nutzen, Produktivität und Spaß generiert.

Digital Workplace eLearning mit Minecraft

Mehrere Umfragen haben ergeben, dass ein Drittel und damit die meisten Unternehmen den „Digital Workplace“ als das wichtigste IT-Thema für das Jahr 2017 sehen. Viele Unternehmen wollen den digitalen Arbeitsplatz einführen, doch durch zu viele Facetten wird die Einführung gebremst. Ein weiterer Bremser wäre der, dass die Mitarbeiter die Vorteile der Digitalisierung nicht erkennen und deswegen zurückhaltend reagieren. Deshalb wollen wir hier einige Vorteile verdeutlichen und Beispiele zum eLearning darstellen.

Ein Kernvorteil ist die flexiblere Verfügbarkeit von Informationen und Prozessen. Diese Agilität erhöht die Produktivität der Mitarbeiter, gleichzeitig werden Teamarbeit und Kreativität gefördert.

Der Digitale Arbeitsplatz hilft aber nicht nur im Job, sondern auch bspw. beim Lernen. In manchen Schulen wird zum Beispiel das Computerspiel „Minecraft“ zum Wissenstransfer verwendet. Mit dem Rollenspiel „TraceCraft“ haben Mirek Hancl und Dirk Neumann eine Lösung erfunden, welches das Thema Datenschutz sensibilisiert. Dieses Spiel kann als Erweiterung von Minecraft eingesetzt werden. TraceCraft lässt Schülerinnen und Schüler über Themen, wie Datenschutz und Datenhaltung nachdenken, da sie über eine interessante und spielerische Weise mitgeteilt bekommen, welchen persönlichen Fußabdruck sie in der virtuellen Welt hinterlassen.

Die Nutzer von Minecraft lernen meistens die neuen Funktionen bspw. einer neuen Version über kurze Videos auf Youtube viel schneller kennen, als durch langwieriges Lesen eines Handbuchs. Sie gucken sich dabei die angebotenen Tutorials an oder erlernen neue Ideen über Let’s Plays. Dies sind Spielaufzeichnungen von Minecraft Spielern.

Durch einfaches beobachten von Spielzügen lernt der Nutzer neuen Ideen kennen und erweitert seinen Erfahrungsschatz auf unterhaltsame Weise.

Hierbei wird gelernt durch sog. „über-die-Schulter-zu-schauen“. Der Neueinsteiger erkennt sehr schnell die nötigen Schritte beim Herstellen von Gegenständen oder die Arten ein Haus zu bauen. Gronkh ist der bekannteste Let’s Player Deutschlands und hat auf seinem Youtube Kanal über 1200 Minecraft-Videos, die im Schnitt 300.000 mal geklickt werden. Gronkh ist aber nicht der einzige Minecraft-Youtuber, sondern es gibt noch viele andere. Ein Wissenstransfer mit unendlichen Möglichkeiten. Die Grundregeln lassen sich sehr schnell im eigenen Unternehmen etablieren, entscheidend sind Aktualität, Dauer und natürlich der Unterhaltungswert 🙂

SWAY eine Art zu praesentieren

Mit Sway liefert Microsoft im Office Store eine interessante, neue Art Artikel oder Powerpoints darzustellen.

Microsoft spricht hier von digitalem Storytelling. Damit Sie sich selbst ein Bild machen können, wie Sway die Darstellung verändert, haben wir den vorangegangenen Artikel zu Alexa ins Sway Format umgewandelt.

Wer sich den Alexa Artikel im Sway anschauen möchte

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Alexa: Warum ist die Banane krumm?

Das Thema „Künstliche Intelligenz“ wird aktuell von allen Medien behandelt und heiß diskutiert. Viele Menschen stellen sich die Frage, ob künstliche Intelligenz die Menschheit verändern oder sogar auslöschen wird oder nicht. Und deshalb wollen wir näher beleuchten, warum künstliche Intelligenz nicht unbedingt schlecht sein muss, was künstliche Intelligenz für Vorteile mit sich bringt und in welchen Bereichen künstliche Intelligenz heutzutage schon zu finden ist.

Mein Persönliche Assistent sagt mir, ob es regnet

Man kann Künstliche Intelligenz (AI) schon fast überall finden, denn im Videospiel, im Handy oder auch im Auto ist AI bereits vorhanden. Bei Fragen, wie „Brauche ich morgen einen Regenschirm?“ suchen sich die Assistenten, wie Siri, Cortana Google Now und Alexa den Wetterbericht heraus und geben sehr schnell die meist passende Antwort. Früher musste man die ganzen Anweisungen auswendig lernen, weil die Assistenten ihre Aufgabe nur durch einen bestimmten Satz verstanden haben. Das ist inzwischen nicht mehr nötig.

Außerdem hat sich die Spracherkennung stark verbessert, was das Interagieren mit den Assistenten sehr vereinfacht. Man kann die Assistenten einfach im Auto oder draußen in der Sonne öffnen und sein Anliegen preisgeben. Anstatt sich dann vom Verkehr ablenken zu lassen, kann man ohne Probleme einfach mit den Assistenten reden. Das Herumtippen im Auto auf dem Handy entfällt. Siri und Google Now lassen sich auch schon durch ein einfaches „Hey Siri“ oder „Okay Google“ öffnen. Die Spracherkennung registriert, wenn der Nutzer hustet und empfiehlt ihm zukünftig Medikamente. Wie man in dem folgenden Video sieht, ist diese Technologie schon weit entwickelt.

Fragen an Alexa YouTube play

Die Künstliche Intelligenz der Gegenspieler

Jeder, der Videospiele spielt, kennt eine weitere AI. Die Künstliche Intelligenz der Gegenspieler! Sie ist vielleicht nicht so weit entwickelt, wie zum Bespiel ein Handyassistent, aber ohne sie würde das Spiel keinen Spaß machen. Ob in Sportspielen, in Strategiespielen oder in Egoshootern, AI lässt sich so ziemlich in jedem Videospiel auffinden. Die AI ist auch eines der wichtigsten Bestandteile von Videospielen, weil die AI die Gegenspieler spielt. Ohne sie könnte man nur gegen andere Spieler oder gegen überhaupt nichts spielen.

Das Spiel „Sea Hero Quest“, welches von der Telekom veröffentlicht wurde, hilft beispielsweise enorm in der Demenzforschung. Ein 2 -minutiges Spiel „Sea Hero Quest“ bringt den Wissenschaftlern genauso viel Daten ein, wie 5 Stunden Demenzforschung. Der Spielverlauf wird dabei anonym in einer Datenbank aufgezeichnet, über die Wissenschaftler Rückschlüsse über den Orientierungssinn des Menschen ziehen, um Demenzerkrankten besser helfen zu können.

Selbstfahrende Autos vermeiden Unfälle

Selbstfahrende Autos werden die Zukunft des Automobils sein, weshalb sich einige Marken schon an die Entwicklung dieser Autos gemacht haben, bspw. Volvo, Mercedes, Infiniti, Honda, Audi, Nissan, Tesla und BMW. Ziel ist es, ein fahrerloses Auto in Serie einzuführen. Diese Technik würde viele Unfälle vermeiden und das Autofahren würde noch sicherer werden. Denn eine rote Ampel oder Kinder auf der Straße erkennen die intelligenten Autos und können reagieren. Durch selbstfahrende Autos könnte man Telekonferenzen im Auto führen oder einen Stau direkt vermeiden, weil der Stau vorher erkannt und dadurch eine bessere Route gewählt wird. Und ein Alkoholtestgeräte in Autos ist bei einigen Modellen sogar schon möglich! Liegt der Alkoholwert der ausgeatmeten Luft über der gesetzlich zugelassenen Grenze, verweigert der Wagen seinen Dienst. 😉

Ein Computer rettet ein Leben

Es gibt aber auch künstliche Intelligenzen, die lernfähig sind, wie z.B. einen Medizincomputer, der von erfahrenen Radiologen beigebracht bekommt, wie er die gescannten Kernspintomografien interpretieren soll. Dadurch kann der Medizincomputer langfristig einen Tumor sicher als gut- oder bösartig identifizieren. Durch seine Schnelligkeit und Genauigkeit kann er mehr relevante Daten in seine Berechnung einfließen lassen und ist zudem besser im Erkennen von gut- und bösartigen Tumoren als ein Mensch.

Als eine weitere künstliche Intelligenz aus dem Medizinbereich wäre die IBM AI „Watson“ zu erwähnen. Die Lösung hatte bei einer Frau eine seltene Art der Leukämie frühzeitig diagnostiziert. Watson verglich die genetischen Informationen der Frau mit den genetischen Daten von 20 Millionen klinischen Krebs-Studien. Danach konnte die Frau erfolgreich behandelt werden. Watson hatte eine Form von Krebs diagnostiziert, die von Ärzten zuvor nicht erkannt wurde. Durch diese künstliche Intelligenz konnte der Frau das Leben gerettet werden.

Fazit:

Wir sehen, es gibt zum Thema „Künstliche Intelligenz“ durchaus positive Ansätze, die uns in vielen Bereichen helfen können, denn wir Menschen sind beispielsweise nicht in der Lage riesige Datenmengen in kürzester Zeit zu analysieren und zu vergleichen oder ununterbrochen 100% aufmerksam zu sein. Falls mein Auto allerdings nicht anspringt, weil mein Beifahrer mit ein paar Promille in das Auto steigt und der automatische Alkoholtester nicht erkennt, wer „getrunken“ hat, hat die künstliche Intelligenz nicht viel geholfen! 😉 Wenn diese Technologie noch weiter entwickelt wird, könnte uns Alexa zumindest nach Hause fahren

Renonenonenon oder der ideale Client für modern Workstyle

Digitale Arbeitswelten gehen direkt einher mit neuen Anforderungen an die Client Hardware. Jedes Jahr werden neue Geräte mit exklusiven Funktionen, „must-haves“ oder schlicht mehr Leistung auf dem Markt gebracht. Auch die SaaS Anbieter arbeiten häufig mit den Hardware Anbietern zusammen um die eigenen Funktionen besser darzustellen.

Da ist es nur legitim zu fragen: Wie sieht eigentlich der ideal Client für die Digitale Transformation aus?

Natürlich ist die Antwort erstmal: Das kommt darauf an… Es kommt zum Beispiel auf das Aufgabenumfeld, die Branche oder den Benutzer selbst an. Auch ermöglicht die Digitalisierung des Arbeitsplatzes auch den Einsatz verschiedener Hardware für den gleichen Benutzer. Da sich die Applikationen via Cloud verbinden lassen, sind die Daten und Inhalte auf verschiedenen Endgeräten verfügbar.

Ein Geschäftsreisender wird befähigt mit schlankem Gepäck eines Tablets oder Smartphones unterwegs zu sein. Die Geräte liefern bereits die Möglichkeit Präsentationen an Displays oder Beamer zu schicken. Nutzt man den gleichen Ladestecker wird die benötigte Perpherie weiter minimalisiert. Bleibt nur die Frage der Internetverbindung, Speicherkapazität und der Displaygröße. Ist der Benutzer Outdoor unterwegs kommen Sonnenlicht Displays, Staubschutz, temperatur-resistente oder bruchsichere Komponenten zum Einsatz. Ein solches Smartphone überlebt auch den Sturz aus dem 2ten Stock ohne größere Probleme. Der Einsatzzweck entscheidet hier über die Wahl des Endgeräts.

Bei den „must-haves“ ist es eher das Status Symbol und damit die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Ein neues Smartphone im Jahres Rhythmus lässt in vielen Branchen das Geek Herz höher schlagen.
Ist die IT an die neuen Gegebenheiten angepasst, wird der Austausch der Hardware auch nicht mehr als langwieriges Migrationsprojekt umgesetzt, sondern als Standards Prozedur einer Evergreen IT Landschaft.
Letztendlich macht es Sinn neue Geräte, Trends und Innovation im regelmäßigen Zyklus zu sichten und auf Standardlösungen der darunterliegenden OS Plattformen zu setzen. Ergänzend dazu die Office Peripherie, wie Grafikauflösung, Headset, Speicher und Stromadapter sinnvoll zu kombinieren.
Fazit: Die neuen Stile und Arbeitsweisen eines digitalen Arbeitsplatzes werden begünstigt durch moderne Endgeräte. Der klassische Desktoprechner wird eher verdrängt durch den schlanke Laptop, das Tablet oder ein Smartphone. Je nach Aufgabe kann ein Mitarbeiter durchaus mehrere Geräte benutzen, ggf. auch als Hardware to-go.

 

Kulturelle Enabler: Unternehmenskultur und Technologie

Im Zuge der Digitalisierung wurde viel über die Bedeutung der CIO (Chief Information Officer) und CMO (Chief Marketing Officer) Beziehungen geschrieben. Ob allerdings der Schwerpunkt in der Rollenverschmelzung oder einer engen Zusammenarbeit liegt hängt von Projekt und Unternehmenskultur ab. Häufig ist die Marketing Abteilung auch der erste Anwendungsfall, wenn es um Innovationen aus der Cloud geht. Klar ist, beides sind tragende Rollen mit der Fähigkeit die digitale Transformation innerhalt einer Organisation zu vollziehen. Weiterhin gilt die Beziehung zwischen CIO und dem HRD (Human Resources and Development) als entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung. Und wenn dies diskutiert wird, liegt der Schwerpunkt häufig auf der Anwendung von Big Data in Zusammenhang mit der Talent-Analytik. Dies ist zwar ein spannendes Gebiet, trotzdem ist für die Gestaltung des Digitalen Arbeitsplatzes viel mehr Unterstützung notwendig. Vor allem wenn es um kulturelle Themen, um mobiles Arbeiten, flexible Arbeitszeiten oder den generellen Kulturwandel zu begünstigen.
Was bedeutet dieser also dieser Kulturwandel und welcher Nutzen entsteht daraus?

Die digitale Transformation des Arbeitsplatzes erzeugt Veränderungen in der Art und Weise, wie Menschen arbeiten und kommunizieren. Innerhalb einer Organisation wird dies von zwei Hauptfaktoren unterstützt. Zum einen handelt es sich um eine Kombination von digitalen Technologien, welche den schnellen Einsatz neuer Arbeitsplatz-Tools auf der Basis von Cloud ermöglicht. Zum anderen sind es die verhaltens- und kulturellen- „Enabler“, welche es Einzelpersonen und Organisationen ermöglicht, erhebliche Produktivitäts- und Leistungssteigerungen aus diesen Tools freizusetzen.

Die Erkenntnisse welche Enabler die Leistungssteigerung auslöst ist natürlich in jeder Organisation anders, deshalb ist hier die Zusammenarbeit mit HRD einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren, um Wandel zu einem modernen Arbeitsstil zu vollziehen und den optimalen Nutzen zu erreichen. Die Beziehung zum HRD Team liefert einen anderen Blick auf das Verhältnis zur Technologie und den Funktionen in einer Organisation.

Bleib nur zu hoffen das dieses Team noch existiert. In vielen Organisationen wurde HRD über die Jahre stark reduziert oder sogar outgesourced. Leider haben Performance Management und Hiring wenig mit Unternehmenskultur und Interner Kommunikation gemein.

Fazit: Digitale Transformation benötigt die Dynamik in verschiedenen Bereichen. Neben der Technik gilt es die richtigen Enabler herauszuarbeiten, um die eigene Organisation mit der Digitalisierung des Arbeitsplatzes zu stärken. HRD und interne Kommunikation liefern wichtige Impulse.

Digital Workplace -Wieviele Apps brauche ich wirklich…

Wie bereits geschrieben werden durch die Digitalisierung völlig neue Arbeitswelten und Arbeitsstile begünstigt. Dies ermöglicht einem modernes Unternehmen, neue Wege zu gehen und sich vom Wettbewerb abzusetzen. Die Cloud hilft hier vor allem durch eine agile Bereitstellung von Services und Applikationen, um neue Ideen auch schnell umzusetzen. Viele der Software Hersteller nutzen diesen Trend, um Ihren Kunden Technologie für den Wandel der Arbeitswelt anzubieten.
Amazon lieferte auf der diesjährigen re:Invent 24 neue Cloud Lösungen, Adobe offeriert aktuell 29 Applikationen mit jeweils mehr als 2000 Einzel Features. Microsoft bietet für die moderne Kommunikation und Zusammenarbeit Lösungen wie SharePoint, Yammer, Skype oder die Power Apps, dabei stellt man immer wieder fest, dass die Kunden oft etwas überrascht sind von dem Überfluss an Lösungen. Da es bei den Tools und Applikationen große Überschneidungen in den Anwendungsfällen gibt, stellt sich die Frage: Wie viele Apps brauche ich wirklich, um einen Digitalen Arbeitsplatz zu erschaffen. Ausgehend von dem ursprünglichen Workstyle Vorbildern, den StartUps, können wir immer wieder sehen, wie sich durch ein schlankes Kostenmodell und hohe Flexibilität einen Digitaler Arbeitsplatz erfolgreich durchgesetzt wird. Hier gilt klar: Weniger ist mehr!
Das Ziel muss sein, durch die Digitalisierung eine einfachere-, Simplified-IT zu erhalten anstatt eine Masse an Lösungen bereitzustellen, die niemand so richtig bediene kann. Nur so können die verschiedenen Varianten eines modernen Arbeitsplatzes auch effektiv umgesetzt werden. Als guter Beweis dieser These dient Ihr eigenes Verhalten am Smartphone. Zwar werden sie im Durchschnitt 30-50 Applikation auf dem Gerät installiert haben. Wenn sie sich im Zeitverlauf allerdings mal Ihr Nutzungsverhalten genauer anschauen, so werden es nur wenige Apps sein, die sie häufig benutzen. Entscheidend für die Beliebtheit ist der Zweck, die Bedienerfreundlichkeit und Ihr persönliches Umfeld.
Die Idee ist diese Konzept erfolgreich im Unternehmen zu etablieren. Digital Workplace und Digital Workstyle gehen so einher mit einer erfolgreichen Nutzung der richtigen Funktionen. Diese werden, je nach Abteilung und Branche unterschiedlich sein.

Neues Cloud Design mit wirklichen Standards

Die Cloud hat sich in den letzten 2 Jahren massiv auf die Anforderungen der Kunden angepasst, d.h. viele Angebot der Cloud Provider sind effektiver geworden. Somit stellt sich die Frage, wie und ob sich die grundsätzlichen Designpattern der Cloud verändert haben.
Der ursprüngliche Gedanke des sog. Pay-As-You-Go, also zahle nur was Du benutzt, ist sicher noch vorhanden. Dennoch tritt er nach den ersten Gehversuchen in der Cloud, bei den Kunden mehr und mehr in den Hintergrund. Agilität, Performance und innovative Services sind die Treiber aktueller Cloud und SaaS Projekte. In vielen Bereiche ist die angebotene Virtualisierung so ausgereift, das alleine die Service Level Agreements der Basis Infrastruktur ausreichen, um eine neue, schlanke IT Landschaft in der Cloud zu erschaffen. Und auch Altsystemen wird dadurch mittlerweile die Möglichkeit gegeben, in der Cloud weiter zu existieren.
Dennoch ist es entscheidend eine wirkliche Cloud Architektur zu wählen und auf die eigenen Anforderungen anzupassen. Das bedeutet, auch wenn sich die Rahmenbedingung zu Gunsten des Kunden geändert haben, ist es dennoch wichtig die Architekturmuster der Cloud zu beachten, sonst wir aus einer Lean-IT schnell mal ein kostenintensives Monster.

Wo liegen also die aktuellen Schwerpunkte bei der Architekturfindung? Wenn man davon ausgeht, dass der Nutzer am PC gar nicht merken soll, dass seine Services aus der Cloud bedient werden, so empfiehlt sich bereits in der Entwicklungsphase das sog. ReBenchmarking. Ein direktes überführen der Vorgaben auf eine Cloud Infrastruktur. Dabei gilt es jedoch so gut wie möglich zu standardisieren. Im 2ten Schritt werden dann die Besonderheiten in Cloudplattform eingepasst.
Bei den Standards muss man aufmerksam sein, da die Hersteller gerne dazu tendieren Ihr eigenes Angebot als Standard zu deklarieren. So ist eine Virtuelle Maschine oder ein Container nicht überall gleich oder kann mit der gleichen Skriptsprache konfiguriert werden. Der Aufwand den Provider irgendwann zu wechseln wird erschwert und eine Standardisierung ist faktisch nicht gegeben.
Bei den Besonderheiten der Cloud haben weiterhin diejenigen Design Pattern Priorität, welche Kosten, Sicherheit und die Wartung optimieren. Das Pattern Kostenoptimierung lässt sich durch Skalierbarkeit beeinflussen, dies bedingt ein Datenverteilung, Replikation und Synchronisation. Verteilte Daten bedeutet ein Augenmerk auf die Datenkonsistenz zu legen, dies führt zu Design Pattern, welche auch auf das Thema Sicherheit und Wartung der Lösung ausstrahlen.

Fazit: Die Cloudangebote passen sich immer effektiver an klassische Infrastruktur Ideen an, die Designpattern ändern sich dementsprechend, dennoch wird eine effektive Architektur immer noch von den Grundideen der Cloud nämlich Lean-IT und Pay-As-You-Go inspiriert. Also besser rechtzeitig die Architektur überprüfen als ein unbewegliches, Kostenmonster zu erschaffen.

FPGA die neue Art zu waschen…

Es liest sich wie ein Zitat aus der Werbung: „Azure hat es, Intel hat es und jetzt hat AWS es auch“, na ja so ähnlich. Letzte Woche wurde auf der re:invent in Las Vegas, der größten Amazon Cloud Veranstaltung das Thema FPGAs als Entwickler PreView vorgestellt. Nun stellt sich die Frage was sind FPGA’s und wofür kann ich diese Technologie einsetzten.
FPGA steht für Field Programmable Gate Array. Die Technik hat sich Mitte der 80er Jahre aus der Halbleiterindustrie entwickelt. Grundsätzlich ist es ein integrierter Schaltkreis, in den eine logische Schaltung programmiert werden kann.
Bekannt wurden FPGA’s in der näheren Vergangenheit durch die COPACOBANA Architektur, mit der durch parallele Rechenleistung Kryptografie Schlüssel gebrochen werden können. Für die Cloud gibt es weitere interessantere Anwendungsfälle.
So können aus dem Artificial Intelligence (AI) Segment komplexe Aufgaben in Bruchteilen der Zeit abgewickelt werden.
FPGAs werden in vielen Bereichen eingesetzt, vor allem dann, wenn es auf schnelle Verarbeitung und flexible Anpassung der Schaltungssystematik ankommt. Wie in einer Steuerkonsole können beispielsweise nachträgliche Verbesserungen an den implementierten Funktionen vorgenommen werden, ohne dabei die physische Hardware mit zu ändern.
So sind diese Chips flexibler, als die Standard CPUs. Der Chip, kann sich an die Arbeitsanforderungen anpassen und muss nicht ersetzt werden.
Microsoft setzt bei dem Design und der Weiterentwicklung auf Intel. Intel kaufte 2015 Altera, einen Hersteller von FPGAs, um die Technik weiter voranzubringen. Laut Fortune.com setzt Microsoft auch intern auf FPGA’s um die Qualität der Bing Suchmaschine zu optimieren, ein typischer AI Anwendungsfall.
Auch Amazon setzt auf Intel Broadwell E5 2686 v4 Prozessoren, die FPGA’s werden auf F1/EC2 Instanzen für den Einsatz als Kundenumgebung isoliert. Hat man den Zugriff auf die Instanz hergestellt, wird die Hardware in VHDL, OpenCL oder Verilog konfiguriert. Man erstellt eine Beschreibung der Hardwarestruktur, welche direkt auf den Chip übertragen wird. Ein Betriebssystem wird somit nicht benötigt.

Fazit: Mit FPGA’s liefern die Cloud Anbieter Services mit hardwarenaher Technologie, welche Rechenleistung parallelisiert und damit signifikant beschleunigt. Aktuelle Anwendungsfälle finden sich im Bereich Artificial Intelligence, Videoverarbeitung, Augmented Reality und der Kryptographie. Wer tiefer einsteigen möchte kann sich an dem eBook von Altera weitere Details holen: FPGAs_For_Dummies_eBook.pdf

Digitalisierung – Lernen von StartUps?!

Seit der Erfindung des Rades, haben die Menschen immer versucht, durch den Einsatz von besseren Werkzeugen Aufgaben zu vereinfachen. An der Geschichte der Werkzeuge ist es leicht zu erkennen, wie das Prinzip funktioniert und wie dadurch ein Mehrwert geschaffen wird. Schlagen Sie einen Nagel mit einem Hammer in die Wand, hängt das Bild daran fest gesichert. Der Hammer hat eine hilfreiche Aufgabe. Die Beurteilung der Effektivität von technologischen Innovation gegenüber einfachen Mechanismen wie Hämmern oder Bohrern kann jedoch äußerst schwierig sein.
Oft werden IT-Manager oder Projektverantwortliche daran gemessen, wie eine potenziellen Technologie den Wert der eigenen Organisation steigert. Das Nutzenversprechen der eingesetzten Lösungen steht auf dem Prüfstand. Im Moment stehen viele IT Abteilungen vor der Einführung neuer Technologien, die unter dem Überbegriff Digitalisierung subsumiert werden.
Erschwerend kommt hinzu, dass der Begriff der Digitalisierung, auch oft als die digitale Revolution bezeichnet wird und so für den Entscheider zusätzlichen Druck aufbaut. Die Nutzenversprechen der Hersteller gehen von der Autonomisierung, Flexibilisierung und Individualisierung bestehender Prozesse, über innovative Geschäftsmodelle hin zu disruptiven Technologiesprüngen.
Als Folge dieser Entwicklung kam es im Laufe der letzten Jahre zu extremen Trend Prognosen im Bereich Big Data, einem wachsenden Einsatz mobiler Endgeräte, sowie der Entstehung von intelligenten, selbststeuernden Prozessen.
Die Frage ist nun, wieviel Digitalisierung brauche ich in meinem Unternehmen, um mit dem Wandel Schritt zu halten und welche Bereiche sind geeignet den Start in die neue Welt anzugehen?
Am schnellsten und einfachsten lernt man dies bei den Erfindern der Digitalisierung, bei den Startups. Durch den Aufbau von der Basis und dem schnelle reagieren in kleineren Teams sind hier die besten Möglichkeiten, neues auszuprobieren. Weiterhin müssen Fehleinschätzungen schnell korrigiert werden, da die Konsequenzen für ein neu gegründetes Unternehmen fatal sind. Übernimmt man allerdings die erfolgreichen Ideen aus diesem Umfeld, beschleunigt man die Bewertung für die eigenen Prozesse signifikant. Hat man dieses Vorgehen einmal durchlaufen, so bekommt man schnell ein Gefühl dafür, welche Elemente der Digitalisierung erfolgreich umgesetzt werden können und welche eher im 2ten Schritt zum Tragen kommen.
Fazit: Analysieren Sie Beispiele erfolgreicher StartUp Ideen als Startpunkt für Ihren Weg in die Digitalisierung.

Exciting New Partnership Announcement for BAGU IT and AQUANTOR

Exciting New Partnership Announcement for Bagu IT, Denmark & Aquantor Europe GmbH, Germany. We are thrilled to announce we have teamed up with Bagu IT, Denmark
to simplify the process of certificates and Key Management for Enterprises. BAGU IT delivers proven Security Technology for Enterprise Customers worldwide. As Strategic Business Coach for the Cloud, Aquantor Europe GmbH, is now entitled to guide Customers and Partners in the D/A/CH Region to better security and higher uptime in existing solutions.
Hans Gufler CEO of BAGU-IT mentioned: “Our Solutions reduce cost and application service downtime with automated key/certificate lifecycle management. We are happy to work with the AQUANTOR Team to establish a closer relationship with Customers and Partners in the D/A/CH Region.”
BAGU’s Managed Key’s Solutions are established in Enterprise Customer of the worldwide Logistics Market, IT service providers, municipalities etc. The Platform passed a Deloitte Security Review in 2014.
The End to End Key Lifecycle Management Solution handles the complexity of ordering, distributing, installing and monitoring Key’s & Certificates in mixed Environments and across organizations. The offerings span from pure SaaS to Hybrid to onPrem.



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Quelle: http://www.e-recht24.de,

 

 
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