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Modern Workstyle

Im Artikel „Das magische Viereck“ haben wir die Dimensionen der Digitalisierung mit einem Volkswirtschaftlichen Prinzip verglichen. Die Kernaussage war: Der größte Aufwand in einem Digitalisierungs-Projekt liegt nicht in der technischen Umsetzung, sondern in der Prozessgestaltung.

Als Teilbereich der Digitalisierung gilt dies auch für den digitalen Arbeitsplatz. Eine neuen cloudbasierte Software a la Office oder Google ist häufig auch bei großen Unternehmen schnell eingeführt. Doch damit ist die Digitalisierung noch lange nicht umgesetzt. Modern Workstyle, also die wirkliche Nutzung dieser Tools a la innovatives Startup oder Digital Nomad erfordert ein Umdenken in der Führung von Mitarbeitern aber auch in der Disziplin der Mitarbeiter selbst. Natürlich ermöglicht ein mobiler Arbeitsplatz das Arbeiten von überall. Viele setzen dies mit Homeoffice oder arbeiten im Zug gleich, doch wäre dies nicht nach der Arbeitsplatz an einem schattigen Plätzchen im Park oder sogar dem Palmen bestückten Haus im Süden? Grundsätzlich ja, dennoch ist hier die Fragen nach der Motivation und der Ablenkung. Ist ein Mitarbeiter diszipliniert genug, um den Wunsch nach dem Gang zum Strand auszublenden? Möchte ein Mitarbeiter an einem solchen Ort überhaupt gestört werden? Und kann er Arbeitspakete portionsweise liefern und dabei trotzdem die Erholung dazwischen abgrenzen? Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Im Gegenzug, kann der Manager auf die Erfüllung einer Aufgabe von Unterwegs warten? Eine asynchrone Abarbeitung von Zielen erfordert eine klare Unterscheidung zwischen Priorität und Dringlichkeit, sonst läuft der Mitarbeiter heiß und die Ziele drohen zu kippen.

Digital Natives kompensieren so etwas durch langes Training, klare Abgrenzung und regelmäßiges detonieren. Unsere typisch deutsche „schaffe, schaffe Häusle baue“ Mentalität ist dafür eher ungeeignet.

Digitale, agile Methodiken helfen dabei, moderne Tools und Lösungen machen vieles leichter. Dennoch können IT Dienstleister und Software Anbieter die Plattform zwar bereitstellen. Die wirkliche Hilfe zur Anwendung von Digital Workstyle im Unternehmen kommt oft aus einem anderen Bereich. Entscheiden ist die Bereitschaft von Management und Mitarbeiter die Gelegenheit zu nutzen und die eigene Arbeitsumgebung auf die nächste Stufe zu heben. Tools allein sind wertlos, wenn man sie nicht gewinnbringend einsetzt.

 

 


Varianten von Multi Cloud

Im Zuge der Evolution von Cloud-Computing halten immer mehr neue Angebotsformen Einzug. Technologien wie xPaaS, Serverless Computing, Datalake erfordern ein Umdenken in der Strategie.

Während vor einiger Zeit Multi Cloud noch eine Methodik war, um ein Vendor LockIn zu verhindern. Steht heute der Best-of-Services Gedanke im Vordergrund.

Je nach Reifegrad und vorhandenem Cloud Knowhow ergeben sich verschiedene Lösungsansätze. Hier schon mal drei Ideen zur näheren Betrachtung.

Variante #1: Desaster Recovery

Ein Multi Cloud Szenario, um die Verfügbarkeit von Diensten nicht nur innerhalb einer Anbieter-Plattform redundant zu halten, sondern bei Bedarf auch einen Anbieterwechsel nicht auszuschließen. Diese Kombination wird auch oft als hybrides Model umgesetzt, um zwischen onPremise, private Cloud oder Public Cloud die Widerherstellung zu gewährleisten. Damit der Kostenrahmen nicht unnötig aufgebläht wird, ist die Variante meist als Standby mit Basis Komponenten eingerichtet, Im Notfall wird die Umgebung bedarfsgerecht hochskaliert. Der Betrieb eines solchen Szenarios ist oft zeitlich begrenzt und muss auch regelmäßig geprüft werden, man nennt dies Desaster Drill Down.

Variante #2 Static

Eine statische Multi Cloud Lösung geht projektbezogen ins Rennen. Dies kann auch historisch begründet sein. Hier werden einzelne Lösungen auf unterschiedlichen Cloudplattformen parallel genutzt. SaaS oder PaaS Angebote der Hersteller begünstigen dies.

Der Vorteil, man bekommt viel Individualität, jede Abteilung ihre Wunschlösung. Dennoch fehlt die wirkliche Verbindung zwischen den Lösungen. Oft muss eine solche Plattform auch Sicherheitsaspekten genau in Augenschein genommen werden.

Dennoch ist das Vorgehen die häufigste Form von Multi Cloud und durch SaaS und die Nutzung vorhandener Basis Lösungen am einfachsten umzusetzen.

Variante #3 Multi Cloud Management

Sozusagen die Kür im Multi Cloud Umfeld. Man bedient sich hier einer Management Lösung, welche die Angebote verschiedener Cloudprovider in einem Service Katalog zusammenfasst. Ist dieses Szenario vollständig Umgesetzt entscheidet der Einkauf, welche Cloudanbieter im Katalog gelistet sind. Die Fachabteilung wählt den benötigten Service aus dem Katalog. SaaS, Pass oder IaaS verschmelzen zu einem vordefinierten Angebot. Gerade in großen App-Landschaften kann Multi Cloud Skaleneffekte und mehr Unabhängigkeit von einzelnen Vendoren bringen. Natürlich darf man hier die neue Abhängigkeit von der Management Plattform nicht außer Acht lassen.

Fazit: Multi Cloud hat interessante Aspekte, die über eine Abwendung vom Vendor LockIn hinausgehen.

In vielen Unternehmen ist statisches Multi Cloud meist schon im Einsatz. Eine Management Plattform hilft gleichwertige Angebote wie z.B. IaaS nach Bedarf und Konditionen zu wechseln.


Ergebnisse der Cloudfragen I-2018

Die Ergebnisse unserer Umfrage jetzt für alle als Blog Artikel.  Die Verwendung mit Quellenverweis ist für uns in Ordnung. Die Folien erhalten Sie auf Anfrage.

Die Fragen beziehen sich auf den Themenbereich #Digitalworkstyle #DigitalWorkplace. Die Teilnehmer kommen aus Fachabteilungen mittelständischer Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vielen Dank an die Teilnehmer!

Frage #1 zielt auf die auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Ein klares JA für Investitionen im Bereich des digitalen Arbeitsplatzes.

 

Die Frage #2 gibt einen Überblick in die Unterstützungslandschaft. Obwohl die DigitalWorkplace Angebote begrenzt sind auf einige SaaS und PaaS Anbieter werden an vielen Enden die Vertriebsaktivitäten der Partnersegmente sichtbar.

 

 

 

Fragt man nach dem Zeithorizont in Frage #3 , so vollzieht sich die wirkliche Umsetzung eher schleppend. Obwohl alle Rahmenbedingungen für eine schnelle Umsetzung durch Cloud-Computing begünstigt werden, sind  die Projektpläne eher langfristig ausgelegt. Es zeigt, dass die Dimensionen eines digitalen Arbeitsplatzes eben nicht nur technischer Natur sind.

 

 

In der Darstellung #4 werden Abteilungen und Branchen verschmolzen.  Die Nennung ergeben trotzdem eine sinnvolle Aussage, in dem Sie die Agilität und Bereitschaft der Segmente  hinsichtlich DigitalWorkstyle sichtbar machen.

 

 

Die Umfrage lebt von Ihrer Teilnahme, deshalb auch hier der Hinweis auf unsere laufenden 5 Fragen –>hier klicken!


RFP kills Cloudpattern

Nach einigen Startschwierigkeiten ist Cloud-Computing auch bei den Enterprise Kunden wirklich angekommen. Während einzelne Fachabteilungen bereits zu den frühen Anwendern zählten hat nun die IT Abteilung Ihre Scheuklappen abgelegt und im großen Stil begonnen, die Kapazitäten der Public-Cloud Rechenzentren nutzbar zu machen.

Dabei sind die Herangehensweisen unterschiedlich und wie so oft scheut das Management davor zurück, die Entscheidung allein zu treffen und sucht Hilfe im alt Bekannten. Der sogenannte RFI/RFP Prozess (Request for Information/ Request for Proposal), also das Ausschreibungsverfahren, kommt zum Einsatz. Eine bekannte Methodik, mit dem Ziel eine Übersicht zu erhalten und die Angebote gegeneinander abzuwägen. Doch leider ist diese Methodik genauso alt, wie die IT Landschaft, welche es ja abzulösen gilt. Man stülpt also einen veralteten Prozess über innovative, disruptive und ehr bereits standardisierte Angebote.

Das Problem, das hier entsteht ist folgendes: Die Prozessvorlagen passen nicht auf das AngebotsModell und die mehrere hundert Seiten umfassenden Unterlagen hemmen die Innovation mehr, als sie sie begünstigen.

Cloud funktioniert nach dem „Scale-Out“ Prinzip und einer Architektur „Build-to-Fail“. Der wirkliche Nutzen entsteht durch eine Optimierung nach den „Workload-Pattern“ des Cloud-Computings. Historisch begründet sind kleinere Einheiten mit einer flexiblen Skalierbarkeit die Modelle für optimale Kostenstrukturen. Ein Pauschalangebot End2End mit Laufzeiten über 5 Jahre oder länger passen nicht auf diese flexiblen Modelle. Geht ein Bieter auf dieses Angebot ein liefert er eine grobe „PI*Daumen“ Darstellung, welche dann nach Vertragsschluss massiv nachgebessert werden muss. Der Wusch dieses Risiko durch einen Einkaufsberater abzufangen wird im Moment noch viel zu selten erfüllt. Den auf dem Mark gibt es kaum erfahrene Berater, die diese Thema wirklich beherrschen. Oft wird Cloud mit Outsourcing gleichgesetzt und das wahre Potential bleibt auf der Strecke. Ist der Deal erstmal abgewickelt, wird die fehlerhafte Erkenntnis direkt in eine Studie verpackt und ein 2tes Mal weiterverkauft.

Wie löst man also diese Herausforderung? Am besten, man nimmt sich die Cloud zum Vorbild und schiebt die geplanten Workloads in möglichst viele kleine Projekte (Scale-Out). Die Erfahrung wird so intern weitergegeben und die Nutzungsverträge der verwendeten Cloud-Anbieter werden nach Bedarf aufgestockt. Genauso flexibel wird der Projekt Roll-Out konzipiert, das innovative Modell in andere Bereiche überführt.

Dies kann auch parallel Erfolgen, wenn das richtige Szenario gewählt wird, lassen sich die Erkenntnisse multiplizieren. Der vermeintliche langsamere Weg wird zum nachhaltigen KnowHow Transfer. Sind die ersten Hürden genommen führt das zur Evolution der IT Abteilung, mit eigener Expertise und der Option Multi-Vendor oder sogar Multi-Cloud Szenarien einzuführen. Weniger Abhängigkeiten, optimale Nutzung der Angebotsformen und nicht zu Letzt die Anwendung der effektiven Workload-Pattern sind die positive Konsequenz.

ach einigen Startschwierigkeiten ist Cloud-Computing auch bei den Enterprise Kunden wirklich angekommen. Während einzelne Fachabteilungen bereits zu den frühen Anwendern zählten hat nun die IT Abteilung Ihre Scheuklappen abgelegt und im großen Stil begonnen, die Kapazitäten der Public-Cloud Rechenzentren nutzbar zu machen.

Dabei sind die Herangehensweisen unterschiedlich und wie so oft scheut das Management davor zurück, die Entscheidung allein zu treffen und sucht Hilfe im alt Bekannten. Der sogenannte RFI/RFP Prozess (Request for Information/ Request for Proposal), also das Ausschreibungsverfahren, kommt zum Einsatz. Eine bekannte Methodik, mit dem Ziel eine Übersicht zu erhalten und die Angebote gegeneinander abzuwägen. Doch leider ist diese Methodik genauso alt, wie die IT Landschaft, welche es ja abzulösen gilt. Man stülpt also einen veralteten Prozess über innovative, disruptive und ehr bereits standardisierte Angebote.

Das Problem, das hier entsteht ist folgendes: Die Prozessvorlagen passen nicht auf das AngebotsModell und die mehrere hundert Seiten umfassenden Unterlagen hemmen die Innovation mehr, als sie sie begünstigen.

Cloud funktioniert nach dem „Scale-Out“ Prinzip und einer Architektur „Build-to-Fail“. Der wirkliche Nutzen entsteht durch eine Optimierung nach den „Workload-Pattern“ des Cloud-Computings. Historisch begründet sind kleinere Einheiten mit einer flexiblen Skalierbarkeit die Modelle für optimale Kostenstrukturen. Ein Pauschalangebot End2End mit Laufzeiten über 5 Jahre oder länger passen nicht auf diese flexiblen Modelle. Geht ein Bieter auf dieses Angebot ein liefert er eine grobe „PI*Daumen“ Darstellung, welche dann nach Vertragsschluss massiv nachgebessert werden muss. Der Wusch dieses Risiko durch einen Einkaufsberater abzufangen wird im Moment noch viel zu selten erfüllt. Den auf dem Mark gibt es kaum erfahrene Berater, die diese Thema wirklich beherrschen. Oft wird Cloud mit Outsourcing gleichgesetzt und das wahre Potential bleibt auf der Strecke. Ist der Deal erstmal abgewickelt, wird die fehlerhafte Erkenntnis direkt in eine Studie verpackt und ein 2tes Mal weiterverkauft.

Wie löst man also diese Herausforderung? Am besten, man nimmt sich die Cloud zum Vorbild und schiebt die geplanten Workloads in möglichst viele kleine Projekte (Scale-Out). Die Erfahrung wird so intern weitergegeben und die Nutzungsverträge der verwendeten Cloud-Anbieter werden nach Bedarf aufgestockt. Genauso flexibel wird der Projekt Roll-Out konzipiert, das innovative Modell in andere Bereiche überführt.

Dies kann auch parallel Erfolgen, wenn das richtige Szenario gewählt wird, lassen sich die Erkenntnisse multiplizieren. Der vermeintliche langsamere Weg wird zum nachhaltigen KnowHow Transfer. Sind die ersten Hürden genommen führt das zur Evolution der IT Abteilung, mit eigener Expertise und der Option Multi-Vendor oder sogar Multi-Cloud Szenarien einzuführen. Weniger Abhängigkeiten, optimale Nutzung der Angebotsformen und nicht zu Letzt die Anwendung der effektiven Workload-Pattern sind die positive Konsequenz.


Der Webdesigner und die Cloud

Ein Thema, das eigentlich gut zusammenpassen könnte, Innovation und Style passen als Synonyme für die moderne IT Welt gut zusammen – sollten man meinen. Doch beleuchtet man den mittelständischen Markt im Bereich der Webanwendungen, so trennen den kreativen Designer meist Welten von einer wirklichen Cloud Adaption. In direkten Gesprächen haben wir versucht der Sache auf den Grund zu gehen.
Beginnen wir zunächst auf der Cloudseite. Cloud definiert sich durch standardisierte Technologieblöcke, mit dem Ziel die Wartung und Pflege der bereitgestellten Infrastruktur auf ein Optimum zu reduzieren. Der Aufwand wird sowohl für den Betreiber als auch den Kunden lukrativ. Allerdings versucht man die individuellen Bereitstellungen eher zu reduzieren, oder als neuen Angebotsblock zusammenzufassen. Dies bedeutet eine schnelle Verfügbarkeit von sog. PlainVanilla Systemen. WordPress, Drupal Sitecore, Sharepoint, …in einem Basic SetUp in Minuten bereitgestellt. Zertifikatsmanagement (SSL), Datenbank, BackUp und Templates inklusive. Nach Bereitstellung könnte mit wenigen Schritten das System Live gehen, allerdings ohne das Design…
Für den klassischen Kreativen ein Albtraum, denn die wirkliche Kreativität fängt meist dort an, wo der Standard aufhört. Schließlich muss sich der Kreative ja von der Masse abheben, um für seine Kunden etwas wirklich Neues zu schaffen. Versucht er dann die neue, coole Website oder Templates in die Site einzubinden stößt er häufig an die Limits der Cloud Plattform.
Im klassischen Bereich des Managed-Hostings tritt dieses Problem nicht auf, da der Designer seine Anforderungen and die IT oder Anwendungsbereitstellung weitergibt und Dinge wie Individualkonfiguration oder Service Zugriffe auf dem kleinen Dienstweg erhält. In der Cloud findet sich hierfür eine Servicehotline und Stirnrunzeln bei derartigen Anfragen. Sicherheitsrichtlinien, Compliance Vorgaben und Service Level bieten keinen Raum für derartige Ideen.
Was ist nun der Ausweg aus dieser Situation, schließlich wird der Public Cloud Anteil im mehr an Boden gewinnen und der Designer möchte seine Kunden auch weiterhin mit hoher Qualität bedienen?
Vermutlich ist eine stetige Annäherung an die Thematik die Beste Lösung. Versteht der Kreative wie die Cloud tickt, findet er auch den Bereich, in dem er seine benötige Individualität umsetzen kann. Hat er sein Infrastruktur Wissen für die Cloud im Griff kann er gezielte Angebote aufbauen und sich damit von seinem Wettbewerb abheben. Weiterhin haben auch die Cloudanbieter erkannt, dass dieser Markt nicht ohne den Kreativen funktioniert. Immer mehr Lösungen bieten spezielle Dokumentationen, Tools und Schnittstellen an, die den Gestaltungsraum einer cloudbasierten Webapplikation für den Designer öffnen. Kreative die sich auf diesen Ansatz fokussieren erhalten schnell Ihr „altes“ Verhältnis mit der Infrastruktur zurück, diesmal allerdings im Einklang mit den Standards einer Public Cloud. Als zukünftiger Cloudnutzer müssen Sie als prüfen, in welchem Stadium sich Ihr Webdesigner befindet und im offenen Dialog Ihre neuen Anforderungen klar darstellen.


Die Briefmarke

Deutschland ist das Land der Zertifizierungen. Wer Qualität sucht bewertet die vorhandenen Zertifizierungen. Mitarbeiter Entwicklung basiert darauf, Expertenwissen wird danach bewertet. In der IT trägt sich damit eine ganze Branche. Mit Trainingscentern, Hersteller Kursen und Prüfungstools wird nachhaltig Umsatz erzielt.
Angelehnt an die großen ERP Welten besitzen viele HR Abteilungen bereits ausgefeilte Tools zur Mitarbeiter Entwicklung. Inclusive einer jährlich wiederkehrenden Flut von Updates und den viel geliebten „Mandatory“ Trainings. Wir haben uns die Frage gestellt, was im Zeitalter von Cloud Computing, mit nahezu monatlichen Neuerungen, ein solches Konstrukt bringt?
In einigen unsere DigitalWorkplace Workshops haben wir das Thema Trends im eLearning intensiv diskutiert. Zwar gibt es immer wieder innovative Ideen, Wissen zu transferieren dennoch wirken die meisten Systeme wie Postkarten im Zeitalter von Live-Chat. Die Zertifizierung wäre in diesem Fall die Briefmarke…
Wirklich praktische Lösungen findet man dort, wo Wissen schnell gebraucht wird, ja existenziell notwendig wird, um das Überleben zu sichern. Startups handeln intuitiv und vor allem effektiv.
Für Briefmarken bleibt keine Zeit. In Hackathons, Barcamps oder SCRUM Sprints wird Wissen im Austausch mit anderen aufgebaut. „Learning by doing“. Man geht selektiv auf Veranstaltungen oder YouTube’ed sich zu der gewünschten Stelle, um die Fragestellung anforderungsgerecht zu konsumieren. Auch Prozess und Projektmanagement mach davor nicht halt. Während hochdekorierte Prozessverwalter sich in Meeting Exzessen verlieren, organisiert ein findiger Newcomer mehrere Abläufe parallel und remote über eine intuitiv konfigurierte SaaS Lösung. Auch unser Workshop zu agilen Methodiken zeigt immer wieder, dass ein Titel schnell erreicht ist, in der praktischen Übung kommt dann die Stunde der Wahrheit, wenn das Team die gestellte Aufgabe umsetzen muss. Häufig liegen weniger vorbelastete Schüler Teams schnell in Führung, wenn es um das Team Setup und die Erstellung der „ToDo’s“ aus dem sog. „Backlog“ geht.

Als Fazit lässt sich sicher feststellen das Zertifizierungen den Qualitätsstandard heben, dennoch fordert die Digitalisierung ein Umdenken. Evergreen IT braucht auch einen agilen Wissenstransfer. Die Zeitspannen sind zu kurz, um sich in langwierigen Prozeduren zu verlieren. Werden sie nicht zum Briefmarkensammler in einer digitalisierten Welt.


Ergebnisse der 5 Fragen aus dem zweiten Quartal 2017

Wie immer liefern wir die Ergebnisse unserer Umfrage als Blog Artikel. Wir freuen uns über die Verwendung mit Quellenverweis. Die Folien erhalten Sie auf Anfrage.

Die Fragen beziehen sich auf den Themenbereich CloudComputing und Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen. Die Teilnehmer der Umfrage kommen aus den Fachabteilungen und unserer Kunden und den Bloglesern. Die Teilnehmer kommen aus dem deutschsprachigen Raum: Deutschland, Österreich, Schweiz und auch aus Norditalien. Vielen Dank an dieser Stelle für die Teilnahme.

Frage #1 fragt nach den Aufgabenschwerpunkten. Während viele Unternehmen immer noch in der Strategiefindung sind, gibt es auch erste Tendenzen, die einen Anbieterwechsel oder gar die Rückkehr zum RZ befürworten.

Frage 1

Frage 2 stellt die favorisierten Angebote in den Fokus. Hier liegt ein hybrides Model, egal ob mit eigenem Rechenzentrum oder als Multicloud Ansatz vorne. Der Wunsch nach Unabhängigkeit vom Anbieter nimmt also zu.

Frage2

In Frage 3 werden die aktuellen Herausforderungen abgefragt. Rechtliche Aspekte und Sicherheit dominieren klar. Gefolgt vom KnowHow in den neuen Technologien.

Frage 3

Frage 4 zielt auf die Anwendungsverteilung ab. Während test-, entwicklungs- und experimentelle Anwendungen in die Cloud überführt werden. Sind Kernanwendungen noch schwächer ausgeprägt. Die Tendenz Richtung Cloud ist aber auch hier klar zu erkennen.

Frage 4

Die letzte Frage bezieht sich auf die Angebotsformen. Hier wird der Vorteil der automatischen Aktualisierung eher als unwichtig empfunden. Während ein Cloudansatz einen reduzierten Betriebsaufwand erwarten lässt. Die eigenen Lizenz wird dem Abo Modell immer noch vorgezogen.

Frage 5

Die Umfrage lebt von Ihrer Teilnahme, deshalb auch hier der Hinweis auf unsere aktuelle Umfrage –>hier klicken!


ARBEITEN WO ES GERADE GEFAELLT

DIGITALISIERUNG ARBEITEN, WO ES GERADE GEFÄLLT Während vor nicht allzu langer Zeit viele IT-Lösungen als Cloud-Lösungen angepriesen wurden, wechselten die Marketeers vielerorts auf das neue Schlagwort Digitalisierung. Doch was bedeutet dieses inflationär verwendete Modewort?
Digitalisierung ist im Zeitalter von IT-unterstützter Kommunikation erst einmal alles. Dennoch sieht die Digitalisierung für jedes Unternehmen ein kleines bisschen anders aus. Eins ist jedoch vollkommen klar: Digitalisierung ist kein Produkt, das sich ein Unternehmen kauft und damit schon das Thema umgesetzt hat, auch wenn viele Hersteller das glauben machen wollen. Um sich dem Thema zu nähern, werden im Folgenden zwei Bereiche herausgegriffen. Beginnen wir mit dem digitalen Arbeitsplatz. Hier begann
der Wandel vor einigen Jahren vor allem in der Gründerszene. Begünstigt durch Cloud-Computing waren auf einmal auch Start-ups in der Lage, ohne große Investitionen in Infrastruktur, Büros oder Hardware auf dem Markt präsent zu sein. Ohne die Anlaufkosten konnten Waren und Dienstleistungen zu anderen Bedingungen angeboten werden, es entstanden Wettbewerber quasi aus dem Nichts.
Digitaler Aktenschrank Die IT-Infrastruktur wird gemietet, ebenso die Schreibtische in
leeren Büroräumen. Oder Lösungen ganz ohne festes Büro: Wer kennt nicht die Bilder vom Mitarbeiter, der im Kaffeehaus sitzt und das kostenlose WLAN für die geschäftliche Kommunikation nutzt. Entscheidend
an diesem Bild ist jedoch nicht das gemütliche Arbeiten von unterwegs, sondern die notwendigen Schritte, um dies zu ermöglichen. Die Technik ist hier sicher ein wichtiger Teil. Dennoch
Digitalisierung kann dazu beitragen, die Arbeitswelt zu vereinfachen.
Dazu gehört dazu auch der Wandel, vollständig papierlos zu arbeiten. Keine Aktenordner vor sich auszubreiten oder keine Papierkopie für die eigenen Unterlagen abzuheften. Auch keine Papierabrechnungen zu verwenden oder Notizen analog zu erstellen. Befindet sich all das auf dem eigenen Rechner, ist der erste Schritt getan. Doch was passiert, wenn das Notebook beschädigt wird? An diesem Punkt wird schnell
klar, dass Digitalisierung weitere Funktionen braucht – nämlich eine zentrale Ablage. Einen Aktenschrank also, jedoch digital. Ein Aktenschrank, der die Daten mehrerer Jahre auf einem Speicherchip trägt. Ein Aktenschrank, der sich selbstständig gegen Brand und Diebstahl sichert. Ein Aktenschrank, der viele Schubladen hat, die jedoch nur von dem geöffnet werden können, der auch den Schlüssel hat.
Flexible Arbeitsorte Dann wird sogar der Rechner selbst austauschbar. Das bedeutet, der Arbeitsplatz kann von verschiedenen Geräten aufgerufen werden und der User wird stets die benötigten Informationen erhalten. Das gibt den Nutzern die Freiheit, beim Kunden mit dem Tablet zu erscheinen und im Büro mit dem klassischen Arbeitsplatzrechner zu arbeiten. In einigen Branchen bedeutet dies auch, einem Mitarbeiter der Produktion Zugriff auf digitale Werkzeuge oder Kommunikationsinstrumente zu ermöglichen. Gleiches gilt für den Arbeitsort. Dient das Internet nur als Verbindungsglied, wird der Arbeitsort vollkommen flexibel.
Das kann bedeuten: Jemand arbeitet von unterwegs oder zu Hause oder von beliebigen Unternehmensstandorten oder einfach zwei Büros nebenan, wenn er dadurch mit dem Kollegen besser kommunizieren kann. Digitalisierung erzeugt in diesem Fall ein Einsparungspotenzial in verschiedenen Infrastrukturbereichen, zugunsten einer höheren Flexibilität in der Art des Arbeitens.
Internet der Dinge (IoT): Wenden wir uns einem zweiten Beispiel zu, der Produktion. Natürlich wird die Digitalisierung die internen Prozesse im Unternehmen verändern. Sie bietet neue Möglichkeiten, vorhandene analoge Informationen in digitale Fragmente umzuwandeln. Die Schlagwörter dahinter tragen Namen wie Industrie 4.0, Internet der Dinge, Cognitive Services oder Künstliche Intelligenz. Und auch hier ist der praktische Ansatz wichtiger als die pure Technik. Hier gilt es, eine Verschmelzung mit der IT und idealerweise mit dem Internet herzustellen, um die enormen Rechenkapazitäten von Cloud-Computing zu nutzen. Dabei unterscheiden sich die neuen Technologien vor allem dadurch, dass sie kostengünstig und nach Bedarf eingesetzt werden können. Die flexible Nutzung von IT-Standards gibt den Weg frei – auch bei Bestandssystemen – digitale Informationsabfragen (zum Beispiel in der Wartung von Industrieanlagen oder bei der Qualitätsüberprüfung) effektiv einzusetzen.
Neue Werkzeuge Der Vergleich von aktuellen Sensorikinformationen mit Bestandsdaten über das Verbindungsglied Internet ergibt so die Möglichkeit, Fehler oder Verschleiß zu erkennen, bevor dieser zum Maschinenausfall führt. Unter dem Schlagwort Predictive Maintenance ergeben sich neben Kosteneinsparungen auch ganz neue Geschäftsmodelle und ständige Zugriffe auf Maschinen bis hin zur Möglichkeit, Direktbestellungen durch Kunden zuzulassen.

Die Digitalisierung gibt so auch der kleinsten Betriebsstätte neue Werkzeuge an die Hand, die früher vielleicht bei Prestigeprojekten wie der Mondlandung verwendet wurden. Nur mit dem Unterschied, dass diese Werkzeuge heute zu einem Bruchteil der Kosten nahezu weltweit zur Verfügung stehen. Doch wie bei der Mondlandung entscheidet der Anwendungsfall über den Einsatz der Technik.

Arbeitswelt vereinfachen Beide Beispiele zeigen klar, dass Digitalisierung vor allem mit der Nutzung vorhandener Standards neue Möglichkeiten öffnet, die Arbeitswelt zu vereinfachen, indem analoge Informationen in digitale umgewandelt werden. Und nur durch den Einsatz von Standards werden solche Lösungen wirklich erschwinglich. In den meisten Fällen wird die Einführung dieses neuen Technologiesprungs begleitet von neuen Prozesselementen, welche den Erfolg maßgeblich beeinflussen. In keinem der Fälle führt nur das alleinige Anschaffen eines digitalen Produkts zum Erfolg.

Den Artikel finden Sie auch in der September Ausgabe des IHK Wirtschafts Forum Frankfurt ab Seite 49
https://www.frankfurt-main.ihk.de/images/broschueren/WiFo_09-17_LR.pdf


Digitalisierung in Deutschland

Genau wie im Cloud Segment ist es auch im übergeordneten Bereich der Digitalisierung, der deutsche Markt bereits vielen Anbietern innovativer IT-Technologien zunächst große Anlaufschwierigkeiten. Während viele Systemhäuser immer noch im Lizenvertrieb verharren oder einen klassischen Rechenzentrumsbetrieb als Cloud-Lösung vermarkten, vergammeln innovative Ideen und Konzepte in der Schublade. Im Kundenkontakt wird die hochmoderne, digitalisierte Welt skizziert. Geht man allerdings durch die Büro’s der Mitarbeiter ist man oft Lichtjahre von Modern Workstyle und wirklicher Digitalisierung entfernt. Da wird eine Online Suite eingeführt, um die Lizenzen zu bekommen. Die dazugehörigen Cloud Dienste werden per Richtlinie beschnitten. Häufig muss Software angeschafft werden, die diese Funktion übernimmt. Gleichzeitig werden wichtige, collaborative Fähigkeiten der Tools eliminiert. Webzugriff wird mit Cloud Funktion gleichgesetzt, die zentralen Speicher Möglichkeiten werden gezielt ausgehebelt. Das papierlose Büro und die Produktivität bleibt auf der Strecke. Warum auch, man hat ja gerade den Leasingvertrag für den Drucker verlängert, der Vertriebler ist immer so nett…

Es gibt viele solcher Beispiele, die Vorbehalte gegen die neue Welt lassen bei uns oft die falschen Eindrücke entstehen. Die Entscheidung für einen digitalisierten Arbeitsplatz werden häufig nur halbherzig getroffen.

Security und Compliance ist gerne der Grund dafür.

Jetzt sind wir CloudNatives gefragt: Neue Angebote müssen dem begegnen, denn in einer cloudifizierten Welt ändert sich einiges. Aber Neues umzusetzen bedeutet mit den Anforderungen und Risiken umzugehen. Ein veraltetes Sicherheitskonzept mit maximalem LockDown ist der Tod des digitalen Arbeitsplatzes. Die Agilität einer modernen Plattform muss sich in alle Bereiche niederschlagen. Neue Ansätze müssen verstanden und eingesetzt werden. Greift man das Sicherheits-Thema auf so hilft das BSI. In den Unterlagen zur Initiative „Sicher in die Cloud“ finden Sie zum Beispiel erste, gute Ansätze für den Mittelstand https://www.sicher-im-netz.de/it-sicherheit-mittelstand

Innovation muss gelebt werden, das Ziel muss es sein VoiP Platformen, TouchDisplays, Collaborations Lösungen mit Ihrem kompletten Spektrum zu benutzen. Sonst bleibt ein Surface Hub nur ein überteuertes Whiteboard, um mögliche Kunden zu beeindrucken.


Cloud-Abrechnungs-Modelle

Im Einstieg wurden die Cloud Abrechnung vor allem durch das flexible Zahlungsmodell, dem sogenannten Pay-as-you-go Tarif, bekannt. Mittlerweile werden diese Angebote immer mehr abgebaut, die Angebotsmodelle haben sich den Kostenstrukturen der Cloudprovider angepasst. Wir kennen die Tarifschlachten bereits aus dem Mobilfunkbereich, auch hier gilt wer sich zulange bindet zahlt unter Umständen zu viel. Letztendlich müssen sich alle Geschäftsmodelle auszahlen. Doch welche Tarifmodelle gibt es in der Cloud und wo kann ich Angebote effektiv mitnehmen? Obwohl Pay-as-you-go bei fast allen Anbietern im Angebot ist, werde ich hier die teuersten Tarife vorfinden. Rabattierungen erhalte ich z.B. über den gezielten Aufkauf von Überschuss Kontingenten, eine vordefinierte Abnahmemenge oder eine kombinierte Abnahme von Dienstleistung und Services. Manche Verträge funktionieren hier wie eine PrePaid Telefonkarte. Ist das Volumen abgeschlossen kann ich beliebige Dienste des Anbieters abrufen und erhalte meinen Preisvorteil. Wie im Handyumfeld wird der Vertragsabschluss und die Bindung an einen Provider oft mit vertrieblichen Anreizen kombiniert, hier entsteht zumindest kurzfristig ein weiterer Monetärer Vorteil. Die Rabatthöhe steigt mit der Höhe des Abnahmevolumens. Der Vertriebsmann der Anbieters wird ihr bester Freund und die Bindung an den Provider wird gefestigt.

Auch dies kennen wir bereits aus dem Mobilfunkgeschäft. Kundenbindung ist auch in der Cloud eine der wichtigsten Vertriebssäulen. Die Unterscheidung zum klassischen Lizenzvertrieb verwischt hier. Den mehr Volumen von einem Anbieter bedeutet häufig auch die Nutzung proprietärer Dienste. Je diese individuellen Dienste genutzt werden, desto höher wird die Abhängigkeit vom Provider. Im Mobilfunk ist es vielleicht die Rufnummernmitnahme oder die Netzqualität. In der Cloud wird dies wesentlich komplexer.

Hänge ich in einer Abhängigkeit fest, dann kann ich auch einer Preiserhöhung schwer ausweichen. Wie in unserem MultiCloud Artikel wird es dann eher schwierig, innovative Services andere Anbieter in die eigene Architektur zu übernehmen.

Der Multi Cloud Ansatz wäre also auch aus Abrechnungsgesichtspunkten eine interessante Alternative zur großangelegten Bindung an einen Hersteller. Je nach Cloud Strategie können auch bei diesem Ansatz Volumen Rabatte erzielt werden, jedoch wird die Abhängigkeit zu wenigen Anbietern neutralisiert und die Flexibilität erhöht, verfügbare Technologien zu nutzen.

Wenn Sie sich tiefer mit diesem Thema auseinandersetzen werden Ihnen auch neue Einsparungspotentiale offengelegt. So sind einige Hersteller dazu übergegangen die Preispunkte, für Dienste mit einem niedrigeren Verfügbarkeits-Niveau, billiger anzubieten. Solche Angebote, sind vor allem für die Prototypen Entwicklung oder Testsysteme weitere Sparmöglichkeiten.

Fazit: Cloud Abrechnungstarife ähneln immer mehr den hochfrequenten Vertriebsmodellen der Mobilfunkanbietern. Pay-as-you-go ist meist der teuerste Tarif. Bindung an einen Anbieter bedeutet eine höhere Abhängigkeit, das Vertriebsspiel unterscheidet sich dann kaum vom bisherigen Lizenzvertrieb.

 




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Quelle: http://www.e-recht24.de,

 

 
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