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Der Weg zurück?

..ins eigene Rechenzentrum.

Nachdem der große Cloud Zug nun auch Deutschland losgefahren scheint kommen gerade aus dem Mutterland des Cloudcomputings, der USA die ersten Stimmen zur Rückkehr ins eigene Rechenzentrum. Wir haben uns mit dem Thema mal konkreter auseinandergesetzt.

Was sind die Beweggründe für eine Rückkehr zum Altbekannten? Nun schaut man genau hin, so ist das neue RZ meist schon im neuen Cloud Standard gehalten. Also Konzept alt, Technik neu? Meist bringen monolithische Applikationen auf großen Instanzen kaum Skaleneffekte, der Geschäftsnutzen bleibt auf der Strecke, die Eigeninvestition lohnt sich hier. Zudem bieten Hardwarehersteller mittlerweile OPEX orientierte Angebote. Ein wichtiger Vorteil der Cloud entfällt. Die aktuelle Hardware wird nach benötigter Kapazität und Laufzeit, monatlich abgerechnet. Also PayAsYouGo für die eigene IT Landschaft. Der eigene Betrieb wird wieder attraktiv.

Die Cloudhersteller tragen immens dazu bei, denn immer neue Services und Abrechnungsformen schrecken die Kunden eher ab. Die klaren Angebote, mit einfachen Abrechnungsmodellen sind komplexen Services und Formeln gewichen. Nimmt man sich Beispiele, wie serverless Computing oder xPaaS, so kann hier der wirkliche Kostenblock vorab kaum ermittelt werden. Mancher hat seine große Überraschung erst bei der Jahreskostenanlyse erlebt, als das Einsparungspotenzial durch ungenaue Kalkulation dahingeschmolzen war.

Weiterhin sind langfristige Szenarien kaum garantiert, man spricht von Evergreen IT, die Software wandelt sich automatisch nach dem optimalen Bedarf vieler Kunden. Services die keine Masse liefern werden abgekündigt. Hänge ich in einem solchen Szenario fest bleibt mir nur die eigene IT.

Im eigenen RZ kann die Laufzeit von IT verlängert werden, was sich dann wieder positiv in der Liquiditätsplanung auswirkt. Gerade der Mittelstand lebt noch erfolgreich in solchen Strukturen.

Obwohl wir hier viele Gründe für einen Eigenbetrieb aufgeführt haben ist Cloud-Computing denn noch die erfolgreichere IT Strategie. Doch wie immer gilt es die beiden Seiten der Medaille zu betrachten und sich für das Beste aus beiden Welten zu entscheiden. Vielleicht auch mit einem sinnvollen Maß an eigener Kapazität.


Ergebnisse der Cloudfragen I-2018

Die Ergebnisse unserer Umfrage jetzt für alle als Blog Artikel.  Die Verwendung mit Quellenverweis ist für uns in Ordnung. Die Folien erhalten Sie auf Anfrage.

Die Fragen beziehen sich auf den Themenbereich #Digitalworkstyle #DigitalWorkplace. Die Teilnehmer kommen aus Fachabteilungen mittelständischer Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vielen Dank an die Teilnehmer!

Frage #1 zielt auf die auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Ein klares JA für Investitionen im Bereich des digitalen Arbeitsplatzes.

 

Die Frage #2 gibt einen Überblick in die Unterstützungslandschaft. Obwohl die DigitalWorkplace Angebote begrenzt sind auf einige SaaS und PaaS Anbieter werden an vielen Enden die Vertriebsaktivitäten der Partnersegmente sichtbar.

 

 

 

Fragt man nach dem Zeithorizont in Frage #3 , so vollzieht sich die wirkliche Umsetzung eher schleppend. Obwohl alle Rahmenbedingungen für eine schnelle Umsetzung durch Cloud-Computing begünstigt werden, sind  die Projektpläne eher langfristig ausgelegt. Es zeigt, dass die Dimensionen eines digitalen Arbeitsplatzes eben nicht nur technischer Natur sind.

 

 

In der Darstellung #4 werden Abteilungen und Branchen verschmolzen.  Die Nennung ergeben trotzdem eine sinnvolle Aussage, in dem Sie die Agilität und Bereitschaft der Segmente  hinsichtlich DigitalWorkstyle sichtbar machen.

 

 

Die Umfrage lebt von Ihrer Teilnahme, deshalb auch hier der Hinweis auf unsere laufenden 5 Fragen –>hier klicken!


Plain Vanilla First

Bei der Einführung von Cloud Technologien wird zugegebener Maßen die Nutzung von Standard als Erfolgsfaktor gesehen, um Einsparungspotentiale durch einen reduzierten Betriebsaufwand zu erzielen. Zum anderen tragen Standards wesentlich dazu bei die SkalenEffekte der Cloud Angebote besser zu nutzen. Doch was bedeutet das konkret im Betrieb eines digitalen Arbeitsplatzes. Nun startet man auf der sog. „grünen Wiese“ ist es relativ einfach. Man nutzt einfach die neuen Errungenschaften und wächst mit den Aufgaben. Bei einer gewachsenen Umgebung wird dies viel schwieriger. Da gilt es bestehende Prozesse neu umzusetzen oder bereits angeschaffte Lösungen in das neue Konzept zu integrieren. Summiert man den Aufwand für einen vollständigen Transfer in die Cloud, so wird man oft von immensen Kosten begleitet. Doch was wäre, wenn man einfach auf diesen Schritt verzichtet? Cloud-Computing gilt seit je her als disruptiver Ansatz, warum also nicht mal über den Tellerrand hinausdenken.

Unterm Strich bedeutet die Umstellung auf den digitalen Arbeitsplatz einen Aufwand der mehr Produktivität, Effektivität und auch langfristiges Kosteneinsparungspotential realisieren muss. Das Ziel ist es wettbewerbsfähig in das nächste IT Zeitalter überzuschwenken.
Das dachte sich auch einer unserer Kunden und setzte eine neue, digitale Plattform gezielt ohne Mitnahme von Altlasten um. Zum Stichtag wurde auf eine neue digitale Komplettlösung umgestellt. Anpassungen in Vorfeld wurden nicht gemacht. Jeder Mitarbeiter erhielt einen brandneuen, digitalen Arbeitsplatz – „Plain Vanilla“. Die Prozesse durften sich aus dem Bedarf der Mitarbeiter neu kreieren. Ein etwas unorthodoxes Vorgehen, dennoch war die Umstellung von Erfolg gekrönt.
Begleitet durch unser Floorwalker Angebot konnten die ersten Hürden schnell genommen werden und die Mitarbeiter wurden bereits nach wenigen Stunden wieder produktiv. Als Nebeneffekt ergab sich eine wesentlich verbesserte Teamkommunikation, die Kreativität der Mitarbeiter wurde angehoben. Aus der „Not“ wurde die Tugend, aus dem Erstanwender der neue Fachexperte geschaffen. Das neue „Setup“ war schnell gefunden und der gewünschte neue, produktive Arbeitsplatz war wieder hergestellt. Der Mut zum Risiko hatte sich ausgezahlt.
Doch wie hoch war das Risiko wirklich? Moderne Arbeitsplatz Lösungen sind intuitiv. Da die Angebote meist Mobil, Online und am Desktop verfügbar sind haben erfahrene Oberflächen Designer die Plattform gestaltet. Die Basis Bedienung wird einfach gehalten. Aber nicht nur die einfachen Prozesse wurden umgesetzt, denn das neue Angebot ermöglicht ein intuitives Vorgehen, auch beim Umsetzen komplexer Szenarien. Der Vorteil besteht darin, dass neue Standards im Einsatz sind und diese flankiert werden durch aktuelle Trainings oder HandsOn Videos. Mit der Nutzung solcher Basic Trainings auf Youtube oder den Community Seiten, ergänzt mit dem Floorwalker, werden neue Anforderungen schnell erlernt und umgesetzt.
Das eingesparte Budget durch den „Plain Vanilla“ Ansatz gibt neue Ressourcen frei, die jetzt zielgerichtet investiert werden können.

Natürlich funktioniert diese Vorgehen nicht in jedem Projekt, bei unseren Mittelstands Kunden oder auf Fachabteilungsebene ergeben sich hier völlig neue Möglichkeiten. Es wirklich Spaß gemacht diese Evolution live mitzuerleben.


5 Cloud Fragen Q4 2017

Wir sind zurück aus der Sommerpause, hier die neuen fünf Fragen für das 4te Quartal 2017. Die Ergebnisse der letzten Umfrage erscheinen in Kürze.
Vielen Dank schon mal vorab für die Feedbacks und natürlich die Teilnahme.
Zur Umfrage –>hier klicken


Ausgesperrt – Vendor Abhaengigkeiten

Mit dem Einzug von Cloudcomputing haben sich neue Rahmenbedingung für die IT Infrastruktur etabliert.

Gerade in den Anfängen wurde der CAPEX/ OPEX Vorteil von Cloud-Computing massiv in den Köpfen verankert.

Für Nicht-Controller hier die Kurzzusammenfassung: CAPEX ist die Bezeichnung für Kapitalausgaben. Angeschaffte Hardware oder Software, die bezahlt wird und dann über die Nutzungszeit häppchenweise verdaut wird.

Anders bei den OPEX, den operativen Kosten. Hier wird lediglich eine Art Mietgebühr fällig, man zahlt also die Häppchen ohne große Anfangsinvestition. Ein weiterer Vorteil, die OPEX Häppchen wirken als Ausgaben und mindern die Steuerlast, während die CAPEX Häppchen dies nur in Verbindung mit der Abschreibung möglich machen. So ist die Idee grundsätzlich erstmal positiv, da es z.B. kleineren Firmen die Möglichkeit gibt, sich ohne Vorinvestitionen, in neue Ebenen zu begeben.

 

Dennoch hat diese neue Methode auch Ihre Schattenseiten, denn mit der Umstellung auf das subskriptionsbasierte Abrechnungsmodell ergeben sich Nachteile durch die Abhängigkeit vom Anbieter.

Durch die geänderten Rahmenbedingungen erwirbt der Cloudkunde nur ein Nutzungsrecht und kein Eigentum.Konsequenz, die Funktionsbereitschaft der IT Infrastruktur hängt zum einen an der Liquidität des Unternehmens und zum anderen an der Bereitschaft des Anbieters das Nutzungsrecht auch zur Verfügung zu stellen.

Das kann sich unterschiedlich auswirken. So sperrte Apple vor einiger Zeit die WhatsApp Gemeinde aus, um Sicherheitslücken in der eigenen Plattform zu schließen. Grundsätzlich ein verständlicher Ansatz, dennoch wäre dies für einen Professionellen Nutzer ein Komplettausfall. Ein anderes Beispiel ergibt sich aus Verfügbarkeit von Funktionen. Da ich nicht Eigentümer bin, kann ich auch nicht mehr bestimmen, welche Funktionen erhalten bleiben oder welche aktualisiert werden. Ich kann mich also nicht wie früher auf Altsoftware ausruhen, da die Grundfunktion eigentlich ausreicht. Ich werde immer die neueste Software bekommen, ob ich will oder nicht.

Nun kann man diesen Artikel als negatives Unken bezeichnen. Wir denken, es ist ein wichtiger, notwendiger Hinweis, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Immer mehr Anbieter ändern Ihr klassisches Lizenz Modell, somit bleibt man langfristig von dem Thema nicht verschont.

Also sollte man die Vorteile von Cloud mitnehmen und mit den eigenen Anforderungen verschmelzen. So können Kernservices, die auch ohne Cloud funktionieren, eine Lösung sein. Mittlerweile gibt es ein breites Angebot an Hybrid Angeboten, also Services, die sowohl in der Cloud, als auch im eigenen Rechenzentrum funktionieren.

Somit hilft es sicher die eigene Strategie zu überdenken, inwiefern die erworbenen Cloudservices eine Abhängigkeit vom Vendor erzeugen und wie ich im Zweifel die Rahmenbedingungen im Sinne des eigenen Unternehmens verändert werden müssen.


Agiles Projektmanagement

Die Einführung von Cloud Technologie im Unternehmen beginnt in der Regel mit einer grundsätzlichen Bewertung der Möglichkeiten. Wir nennen diesen Schritt Cloud Assessement. Hier ist der Start des Projektes: Cloud. Hier wird gegenübergestellt, welche vorhandenen Komponenten den Weg in eine Cloudumgebung schaffen, welchen Lösung onPremise verbleiben und welche neuen Komponenten benötigt werden. Eigentlich eine typische Projektmanagement Aufgabe. Dennoch zeigt sich, dass die klassischen Methoden des Projektmanagements häufig zu langsam und unflexibel sind, um mit der agilen Digitalisierung Schritt zu halten.

Stellt sich die Frage, wie unterscheiden sich die Aufgaben und welche Änderungen ergeben sich daraus für mein eigenes Projekt-Team? Nun, denkt man an klassisches Projektmanagement, so treten die Phasen Modelle und die Netzplantechnik in Erscheinung. Mittlerweile haben sich auch diese Ansätze bereits stark verändert. Kommunikation und flexible Methodik haben einen größeren Fokus bekommen. Je größer und komplexer das Projekt ist, desto stärker hängt der Erfolg von der Erfahrung des Projektmanagers und der Effektivität der Kommunikation ab. Die klassischen Planungstools erweitern sich stetig in Projektplattformen in denen die Kommunikation zwischen den Teams und Teammitgliedern eine wichtige Rolle spielen. Das Video zeigt schön die vielen Facetten einer modernen Plattform in Anwendung der klassischen Waterfall Methodik. Die Kommunikation findet über Tools wie Project statt. Wird ein Meilenstein verschoben sehen die verbundenen Teammitglieder direkt die Auswirkungen auf die Ressourcen.

Waterfall Project YouTube play

Was ist nun agil? Diese Vorgehensweisen werden aus der Softwareentwicklung übernommen. Kleine Teams arbeiten selbstorganisiert oder mit wenigen Rollen. Die Entwicklung des Projekt erfolgt Evolutionär in kleinen, umsetzbaren, am Nutzwert orientierten Schritten. Entnimmt man die Vorlage aus der SCRUM Methodik, dann stellt jedes Teammitglied selbst die erreichten Schritte im regelmäßigen StandUp dar.

Ergebnisse werden nur vom Projektowner nach Außen kommuniziert. Politische Spielchen entfallen, die Leistungsträger werden schnell von den Laberbacken getrennt. Der Nachteil ist die hohe Densität der Aufgaben, das Team läuft auf 120%. Somit muss nach den sogenannten SPRINTs eine Abkühlphase erfolgen, sonst läuft ein erfolgreiches Team schnell heiß. Teilt man ein komplexes Projekt in Teilbereiche auf können Ziele effektiver erreicht werden und kontinuierliche Verbesserungen in das Gesamtprojekt übernommen werden.

Agile Methoden scheinen also die sinnvolle Erweiterung auf dem Weg in die Digitalisierung zu sein. Doch wie führe ich sowas ein? Ausprobieren in kleinen Team wäre der erste Schritt. Hier helfen innovative Tools aus dem StartUp Lager. Slack https://slack.com/ zu Beispiel macht über Channels eine agiles Projektkommunikation möglich, die Kosten für die Einführung sind überschaubar. Das Sofware-as-a-Service Modell lädt dazu ein, ohne große Investitionen eigene Erfahrungen zu sammeln.

Ist man in der Cloud unterwegs, so ergänzt z.B. AWS sein CodeStar Produkt um Jiira von Altassian. Hier wird das Projekt in einem digitalen SRUM Board abgebildet. Das Tool lässt sich auch für beliebige andere Projekte einsetzten.

Fazit: Der Markt bietet neue, effektive Tools für das agile Zeitalter. Das Projektmanagement lässt sich an die geänderten Anforderungen mit neuen Methoden und Werkzeugen „agilisieren“.


Alles neu, macht der Mai…

Angefacht durch das Digitalisierung Thema wird in aktuellen Studien der Sinn dieser neuen Technologien hinterfragt.

Eigenschaften wie disruptive, agile oder innovativ sind die Nutzenversprechen der Technologiehersteller in diesem Segment. Der Druck zur Veränderung kommet von außen. Bedingt durch die Cloudtechnologie verändern sich die Angebotsformen und zwingen die Kunden zum Umdenken.

Doch wie gehe ich wirklich mit Innovation um? Grundsätzlich sind Innovationen ein wichtiger Erfolgsgarant eines wirtschaftlich orientierten Unternehmens. Durch ständige Marktbeobachtung und Auswertungen von Trends, egal welcher Art wird prognostiziert wie sich der eigenee Markt verändert. Kann ich als Firma frühzeitig einen Trend übernehmen werde ich einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Doch die Investition in einen Trend kann sich auch negativ auswirken. Nämlich dann, wenn sich aus dem Trend kein tragbares Geschäftsmodell entwickelt. Die Entscheidung bleibt ein unternehmerisches Risiko. Das Management muss hier die Entscheidung treffen. Am Ende zählt nur der Erfolg. Stellt sich die Frage wo fängt man die Trends auf, die für das eigenen Unternehmen relevant sind? Nicht immer nehmen Trend Ihren Ursprung in der IT. Manchmal macht es Sinn einfach mal über den Tellerrand hinauszuschauen.

Im Zuge unseres Angebots bieten wir in verschiedenen Bereichen eine Verknüpfung an. Die Teilnehmer unserer Workshops diskutieren meist 2-3 Stunden alleine an der Einstiegs-Folie das für und wider von Trends für das eigene Unternehmen. Und dabei geht es eben nicht nur um IT Trends sondern, um das was auf dem Markt, in Medien oder im Konsumverhalten beobachtet wird. Es ist auch sehr interessant zu sehen wie sich aus den Vorgaben eine Dynamik entwickelt, welche an dieser Stelle meist am Whiteboard mündet.

Die Ideen sind vielschichtig, hier zwei Beispiele: Wearables mit Fitnessfunktion, Urban Bikes oder Everesting sind Elemente einer trendig, agilen Kultur. Auch die Bekleidungshersteller tragen diesem Trend bereits Rechnung. So bietet ein kanadischer Hersteller von Funktionsbekleidung einen Business Blazer in atmungsaktiver Membrantechnologie zum Biken ins Büro an. Ist man draußen, so verschließt man das Revere und bleibt trocken. Ist man drinnen klappt man die Sichtreflektoren nach innen und geht zum Business Meeting. Ob sich dieser Trend in der Bekleidung durchsetzen wird weiß man an dieser Stelle noch nicht, dennoch war der Hersteller mutig genug ein Produkt zu entwickeln und ins Angebot aufzunehmen.

Weniger sportlich geht’s in einem Berliner StartUp zu. So wird hier der Teamgedanke mit dem täglichen Lunch verwoben. Die Zutaten werden geliefert und zwei Teammitglieder kochen für Alle. Das passiert im täglichen Wechsel, so kommt jeder mal dran. Die Kollegen lernen so ihre Stärken und Schwächen kennen, das Team organisiert sich selbst.

Zugegeben sind die Beispiele nicht für jedes Unternehmen oder Team geeignet, trotzdem zeigt es sehr schön wie Trends ins Unternehmen übernommen werden können. Wir versuchen mit unseren Trendworkshops umsetzbare Ideen, angepasst auf ein bestehendes Business zu liefern. Deshalb arbeiten wir weitgehend mit Vorschlägen, die bereits auf einem Markt verfügbar sind. Der Blick in eine nahe Zukunft hat Vorrang vor abstrakten Visionen.

Alles neu macht der Mai, deshalb sind wir jetzt gerade in der Vorbereitung unsere neuen Themen zusammen zu stellen. Im Mai wird der neue Workshop verfügbar sein und wir freuen uns bereits jetzt auf die Diskussionen. Wenn Sie sich die Beispiele auf der Folie anschauen, was wäre Ihr Einstiegspunkt in die Trend Diskussion?


Kontrolle Teil 2

Zugegebenermaßen: Sehr interessant fand ich das Gespräch während einer Kundentermins. Im Rahmen der Digitalen Transformation hatte ich eine längere Diskussion mit einem Mitarbeiter der Personalabteilung zum Thema Mobilität und Digitalisierung. Im Folgenden offenbarte sich eine weitverbreitete Managersicht auf das Digitalisierungsthema. Während unser Team in einem vorherigen Blog das Thema Kontrollverlust bereits beleuchtet hatte, bekam ich hier die klare Betätigung der dargestellten Thesen.

Kontrolle ist die Basis einer Unternehmenskultur. Und zwar nicht durch digitale Tools, hier würde der Betriebsrat intervenieren und die Datenschutz Paragraphen aufrufen, sondern durch den Manager selbst. Ein Großraumbüro dient neben der Einsparung von Bürofläche auch dazu, dass sich die Mitarbeiter gegenseitig kontrollieren und dadurch die Produktivität gesteigert wird.

Digitalisierung ist nur dann sinnvoll, wenn durch den Einsatz der Technik die Produktivität zunimmt und das Erlernen der Technologien dadurch zustande kommt, dass der Kollege, welcher die neue Welt bedient schneller arbeitet und der klassische Mitarbeiter zurückbleibt. Er quasi dadurch gezwungen wird, die neue Technik zu erlernen.

Grundsätzlich ist diese Führungstechnik ein Mittel, welches von Management-Beratern empfohlen wird. Aus meiner Sicht blendet es aber viele Dimensionen der digitalen Transformation aus. So wird die Kontrolle als wichtigstes Management Instrument angeführt, allerdings nur, wenn die Mittel der Kontrolle weiterhin analog bleiben. Würde ich den Spies umdrehen, könnte natürlich auch das Management durch die digitale Kontrolle überprüft werden. Muss ich Compliance Richtlinien erfüllen, haben ich dann diese Thematik sowieso. Auf der anderen Seite wären flexible Arbeitszeit und Performance Modelle leichter umzusetzen, wenn die Zielerfüllung der Maßstab wäre und nicht die Kontrolle durch die Kollegen im Großraumbüro.

Ich denke, es gibt noch einiges zu tun, um die Dimensionen einer digitalen Transformation zu verstehen und die Vorteile für die eigene Unternehmung umzuwandeln. Der Kulturwandel ist sicher eine davon und Mobilität ist auch nicht gleich bedeutend mit einem permanenten HomeOffice Arbeitsplatz. Der Mitarbeiter soll seine Produktivität und Motivation durch mehr Flexibilität in der Gestaltung seines Arbeitsumfeldes bekommen. Das „Openspace“ Büro ist schließlich dazu gebaut mit den Kollegen „Face2Face“ zu sprechen, ob sie sich dadurch gegenseitig kontrollieren ist eine Frage der Kultur…

Ich würde gerne Ihre Meinung zu dem Thema kennen, deshalb habe ich unsere 5 Fragen um Eine erweitert. Über eine rege Teilnahme freue ich mich persönlich –hier klicken

C. Thor, Managing Partner, Aquantor Europe GmbH


Nerd oder Native, wer bringt uns weiter?

Im Zuge unserer Evolution zu digitalen Arbeitswelten lassen wir uns gerne beeinflussen von der nachwachsenden Generation. Die Digital Natives leben uns vor, wie der Arbeitsplatz auszusehen hat und welche Tools die Richtigen sind.

Was ist nun ein „Digital Native“ und warum müssen wir von Ihm lernen?

Nun, als „Digital Native“ gilt die Generation von Menschen, welche in der digitalen Welt aufgewachsen ist. Naheliegend das jemand, der quasi im frühesten Kindesalter schon mit dem Handy spielt, sich damit auch auskennen muss. Doch fragt man die Lehrkräfte der Medienerziehung so zeichnet sich oft ein anderes Bild.

Durch die Vielfalt der Möglichkeiten werden oft die, für das Arbeitsleben benötigten, Basics außer Acht gelassen.

Der Nachwuchsnutzer konsumiert ohne wirkliches Wissen aufzubauen. Spiele, Videokanäle münden zwar in neuen Kommunikations-Plattformen wie SnapChat, Skype, Mumble, Doodle oder WhatsApp, jedoch nur zu dem Zweck der Unterhaltung. Der Side-Effekt, verstehen und ausprobieren von Zusammenhängen, wird nicht von jedem Nachwuchstalent verinnerlicht. Apps wie WolframAlpha, myScript, Evernote oder Tydlig haben noch keine vergleichbaren Nutzerzahlen erreicht. Das Phänomen ist noch nicht wirklich untersucht, dennoch bringt es neue Herausforderungen für die Ausbildung.

Wer ist dann unser Vorbild, wenn es um den Einsatz moderner Technologien im Unternehmen geht?

Harvard Studien zum „Digital Native Project“ liefern weitere Details. So spricht man hier von einer Miss-Interpretation der Bezeichnung und bringt den Begriff des „Digital Immigrant“ ins Gespräch.Der „digitale Einwanderer“ ist nicht mit der Technologie aufgewachsen, sondern hat sich sein Wissen erst im Erwachsenenalter angeeignet. Sein Alltag wird bestimmt durch die Nutzung technischer Errungenschaften. Surfen, tweeten, bloggen über verschiedene Plattformen und Endgeräte gehört zu seinen täglichen Aktivitäten.Für die arbeitende Generation gibt es also Hoffnung, nicht nur die Jugend entscheidet wo es hingeht, sondern die selbstverständliche Nutzung technischer Innovation oder die aktive Verarbeitung digitaler Medien. Bleibt die Frage offen wie findet man die richtigen Knowhow Träger für einen Wissenstransfer und die Auswahl der unternehmens-relevanten, neuen Systeme. Eins ist klar, auf dem Weg zur digitalen Weisheit ist es also nicht nur der Nachwuchs, der uns voranbringt.


Kontrolle und Digitalisierung

Das Thema Kontrolle und Digitalisierung lässt sich aus vielerlei Blickwinkeln betrachten, während der Nutzer in der Cloud die permanente Überwachung, durch immer neue Werkzeuge und Analysen Möglichkeiten sieht. Geht es dem IT Verantwortlichen eher gegenteilig. Hier wird eher ein Kontrollverlust befürchtet, da man den direkten Zugriff auf die IT-Infrastruktur, durch eine Fernsteuerung der gebuchten Services abgibt. Fragt man das Management, so können die Kontrolltools nicht umfassend genug sein, denn zum einen wird dies durch Compliance Vorgaben explicit gefordert, zum anderen steht, bedingt durch die zunehmende Mobilität, dem Manager ein quasi unsichtbarer Mitarbeiter gegenüber. Für den Manager gilt es nun im Extremfall , analytisch einzuschätzen, wer die Leistungsträger im Team sind.

Wie weit darf, kann oder muss nun die Kontrolle gehen, um die Vorteile der Digitalisierung sichtbar zu machen? Die Antwort bedingt sich durch die Anwendung und den Anwender. Beginnt man beim Nachwuchs, so werden Tracking Tools ohne große Bedenken akzeptiert. Entscheidend für den Erfolg einer Anwendung ist der Mehrwert, den sie für den jeweiligen Nutzer bringt. Der Newcomer sieht hier eher die Vorteile einer gezielten Informationsbereitstellung, als die Nachteile der Überwachung. Führt man allerdings Digitalisierung in einem etablierten Unternehmen ein, so beginnt der Widerstand meist bereits bei der Freigabe eines Fotos für das interne Telefonverzeichnis. Ergänzend dazu blockt die IT mit detailreichen Argumenten zu den Nachteilen der Cloud in punkto Sicherheit oder Datenverlust.

Was ist also der Ausweg aus dieser Misere? Es ist die Offenheit, mit dem Thema umzugehen und die Bereitschaft von allen Beteiligten den Wandel, der durch Digitalisierung entsteht, auch umzusetzen. Ein Mitarbeiter der arbeiten kann wann und wo er will wird motiviert sein, auch wenn er getrackt werden kann. Solange die Aufgaben umgesetzt werden wird das Management gar nicht prüfen wie, wann und wo gearbeitet wurde. Ein Manager hat so viel weniger Reibungsverluste durch Kontrolle und mehr Optionen zur Motivation und Anwendung von Innovationen. Allerdings muss er lernen damit umzugehen und dem Mitarbeiter das Vertrauen und den Freiraum zur Verfügung stellen.

Im Gegenzug wird der Mitarbeiter, egal ob Jung oder Alt, die Vorteile der Digitalisierung ins Unternehmen tragen. Schließlich sind im privaten die digitalen Kommunikationswege bereits seit langem umgesetzt. Natürlich werden die Werkzeuge im Unternehmen anders aussehen, die erfolgreichen Funktionen bleiben die gleichen.

Fazit: Die Kontrollmechanismen im Unternehmen müssen durch die Digitalisierung verändert werden. Dies ist nicht nur eine Umsetzung von Technologien, sondern auch die Bereitschaft zu einer Veränderung der Unternehmenskultur.




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Quelle: http://www.e-recht24.de,

 

 
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