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Agiles Projektmanagement

Die Einführung von Cloud Technologie im Unternehmen beginnt in der Regel mit einer grundsätzlichen Bewertung der Möglichkeiten. Wir nennen diesen Schritt Cloud Assessement. Hier ist der Start des Projektes: Cloud. Hier wird gegenübergestellt, welche vorhandenen Komponenten den Weg in eine Cloudumgebung schaffen, welchen Lösung onPremise verbleiben und welche neuen Komponenten benötigt werden. Eigentlich eine typische Projektmanagement Aufgabe. Dennoch zeigt sich, dass die klassischen Methoden des Projektmanagements häufig zu langsam und unflexibel sind, um mit der agilen Digitalisierung Schritt zu halten.

Stellt sich die Frage, wie unterscheiden sich die Aufgaben und welche Änderungen ergeben sich daraus für mein eigenes Projekt-Team? Nun, denkt man an klassisches Projektmanagement, so treten die Phasen Modelle und die Netzplantechnik in Erscheinung. Mittlerweile haben sich auch diese Ansätze bereits stark verändert. Kommunikation und flexible Methodik haben einen größeren Fokus bekommen. Je größer und komplexer das Projekt ist, desto stärker hängt der Erfolg von der Erfahrung des Projektmanagers und der Effektivität der Kommunikation ab. Die klassischen Planungstools erweitern sich stetig in Projektplattformen in denen die Kommunikation zwischen den Teams und Teammitgliedern eine wichtige Rolle spielen. Das Video zeigt schön die vielen Facetten einer modernen Plattform in Anwendung der klassischen Waterfall Methodik. Die Kommunikation findet über Tools wie Project statt. Wird ein Meilenstein verschoben sehen die verbundenen Teammitglieder direkt die Auswirkungen auf die Ressourcen.

Waterfall Project YouTube play

Was ist nun agil? Diese Vorgehensweisen werden aus der Softwareentwicklung übernommen. Kleine Teams arbeiten selbstorganisiert oder mit wenigen Rollen. Die Entwicklung des Projekt erfolgt Evolutionär in kleinen, umsetzbaren, am Nutzwert orientierten Schritten. Entnimmt man die Vorlage aus der SCRUM Methodik, dann stellt jedes Teammitglied selbst die erreichten Schritte im regelmäßigen StandUp dar.

Ergebnisse werden nur vom Projektowner nach Außen kommuniziert. Politische Spielchen entfallen, die Leistungsträger werden schnell von den Laberbacken getrennt. Der Nachteil ist die hohe Densität der Aufgaben, das Team läuft auf 120%. Somit muss nach den sogenannten SPRINTs eine Abkühlphase erfolgen, sonst läuft ein erfolgreiches Team schnell heiß. Teilt man ein komplexes Projekt in Teilbereiche auf können Ziele effektiver erreicht werden und kontinuierliche Verbesserungen in das Gesamtprojekt übernommen werden.

Agile Methoden scheinen also die sinnvolle Erweiterung auf dem Weg in die Digitalisierung zu sein. Doch wie führe ich sowas ein? Ausprobieren in kleinen Team wäre der erste Schritt. Hier helfen innovative Tools aus dem StartUp Lager. Slack https://slack.com/ zu Beispiel macht über Channels eine agiles Projektkommunikation möglich, die Kosten für die Einführung sind überschaubar. Das Sofware-as-a-Service Modell lädt dazu ein, ohne große Investitionen eigene Erfahrungen zu sammeln.

Ist man in der Cloud unterwegs, so ergänzt z.B. AWS sein CodeStar Produkt um Jiira von Altassian. Hier wird das Projekt in einem digitalen SRUM Board abgebildet. Das Tool lässt sich auch für beliebige andere Projekte einsetzten.

Fazit: Der Markt bietet neue, effektive Tools für das agile Zeitalter. Das Projektmanagement lässt sich an die geänderten Anforderungen mit neuen Methoden und Werkzeugen „agilisieren“.


Aquantor 5 Cloud Fragen Q2 2017

Und hier sind sie wieder, die fünf Fragen für das aktuelle Quartal 2017, an unsere Blog Leser. Die Ergebnisse der letzten Umfrage erscheinen in Kürze.

Vielen Dank schon mal vorab für die Feedbacks und natürlich die Teilnahme.

Zur Umfrage –hier klicken


Lex und Polly

Vor einiger Zeit hatte wir hier im Blog über künstliche Intelligenz berichtet. In unseren Labs hatten wir viel Spass, um Siri, Alexa und Cortana im direkten Vergleich zu bewerten. In Kundengesprächen kommen wir häufig auf die Anwendungsfälle und auf ein neues Schlagwort aus dem Bereich, die kognitiven Services. Fragt man den Duden nach synonymen zu kognitiv kommt man auf verstandesmäßig oder intellektuell. Wir denken das die angebotenen Dienste zwar die Richtung anstreben und dennoch weit entfernt sind. Und das ist gut so!

Für wen machen die Dienst denn dann Sinn? Amazon’s Polly spricht 24 Sprachen, Cortana soll sogar 40 Sprachen beherrschen. Interessant sind die Anwendungsfälle, die man heute im Unternehmen sinnvoll umsetzten kann.

Mit Hilfe der Speech Synthesis Markup Language (SSML) können Entwickler Anwendungen erstellen, die Sprachbefehle von Nutzern verstehen können. Das W3C (World Wide Web Consortium) versucht gerade zusammen mit der Industrie diesen Standard zu implementieren, sodass Sprachbefehle plattformübergreifend eingesetzt werden können.

Wer diese Service schon einmal ausprobiert hat wird erkennen, dass sich allein dadurch die Methode der Dateneingabe erleichtert. Bei Kindern lässt sich der Effekt schön beobachten, denn Youtube zu schreiben ist viel schwieriger als Cortana zu bitten die Seite zu öffnen. So liegen die einfachen Anwendungsfälle auch in diesem Bereich.

Ein Kiosksystem in einem Industriearbeitsplatz könnte so ohne Tastatur auskommen. Der touchless Ansatz findet so auch aus Hygienegründen im sterilen Bereich Verwendung. Dabei kann oft vorhandene Hardware und Software verwendet werden. Nämlich dann, wenn der kognitive Dienst direkt an die Programierschnittstelle (API) angebunden wird.

Ein oft angeführtes Beispiel ist die Kopplung der Services mit BOT’s, um damit das Gefühl einer dialogfähigen Maschine zu erzeugen. Für die nähere Qualifizierung einer Service Anfrage oder der Eingrenzung einer Such Ontologie ist dies sicher eine sehr sinnvolle Sache. Der Prozess wird beschleunigt, die Frage und Antwort Frequenz nimmt zu, der Benutzer ist zufriedener, weil er schneller bedient wird.

Das Ganze lässt sich bereits jetzt ohne große Programmierkenntnisse umsetzten. QnA Maker von Azure ist zum Beispiel ein PaaS Dienst, der strukturierte Dokumente zu einem Frage und Antwort (FAQ)- BOT zusammenfasst.

Fazit: Kognitive Dienste wie Lex, Polly, Alexa, Siri oder Cortana liefern bereits heute Services, die einfach mit bestehenden Anwendungen verknüpft werden können. Allein durch die Möglichkeiten der Dateneingabe werden erste sinnvolle Anwendungsfälle sichtbar.

 


FPGA die neue Art zu waschen…

Es liest sich wie ein Zitat aus der Werbung: „Azure hat es, Intel hat es und jetzt hat AWS es auch“, na ja so ähnlich. Letzte Woche wurde auf der re:invent in Las Vegas, der größten Amazon Cloud Veranstaltung das Thema FPGAs als Entwickler PreView vorgestellt. Nun stellt sich die Frage was sind FPGA’s und wofür kann ich diese Technologie einsetzten.
FPGA steht für Field Programmable Gate Array. Die Technik hat sich Mitte der 80er Jahre aus der Halbleiterindustrie entwickelt. Grundsätzlich ist es ein integrierter Schaltkreis, in den eine logische Schaltung programmiert werden kann.
Bekannt wurden FPGA’s in der näheren Vergangenheit durch die COPACOBANA Architektur, mit der durch parallele Rechenleistung Kryptografie Schlüssel gebrochen werden können. Für die Cloud gibt es weitere interessantere Anwendungsfälle.
So können aus dem Artificial Intelligence (AI) Segment komplexe Aufgaben in Bruchteilen der Zeit abgewickelt werden.
FPGAs werden in vielen Bereichen eingesetzt, vor allem dann, wenn es auf schnelle Verarbeitung und flexible Anpassung der Schaltungssystematik ankommt. Wie in einer Steuerkonsole können beispielsweise nachträgliche Verbesserungen an den implementierten Funktionen vorgenommen werden, ohne dabei die physische Hardware mit zu ändern.
So sind diese Chips flexibler, als die Standard CPUs. Der Chip, kann sich an die Arbeitsanforderungen anpassen und muss nicht ersetzt werden.
Microsoft setzt bei dem Design und der Weiterentwicklung auf Intel. Intel kaufte 2015 Altera, einen Hersteller von FPGAs, um die Technik weiter voranzubringen. Laut Fortune.com setzt Microsoft auch intern auf FPGA’s um die Qualität der Bing Suchmaschine zu optimieren, ein typischer AI Anwendungsfall.
Auch Amazon setzt auf Intel Broadwell E5 2686 v4 Prozessoren, die FPGA’s werden auf F1/EC2 Instanzen für den Einsatz als Kundenumgebung isoliert. Hat man den Zugriff auf die Instanz hergestellt, wird die Hardware in VHDL, OpenCL oder Verilog konfiguriert. Man erstellt eine Beschreibung der Hardwarestruktur, welche direkt auf den Chip übertragen wird. Ein Betriebssystem wird somit nicht benötigt.

Fazit: Mit FPGA’s liefern die Cloud Anbieter Services mit hardwarenaher Technologie, welche Rechenleistung parallelisiert und damit signifikant beschleunigt. Aktuelle Anwendungsfälle finden sich im Bereich Artificial Intelligence, Videoverarbeitung, Augmented Reality und der Kryptographie. Wer tiefer einsteigen möchte kann sich an dem eBook von Altera weitere Details holen: FPGAs_For_Dummies_eBook.pdf


Cloud Environments – fahren im anderen Auto

Der Artikel heute beschäftigt sich mit dem Thema der Management Umgebung. Man kann dies am ehesten mit einem neuen Auto vergleichen, bei dem man nicht nur das Modell sondern auch den Hersteller ändert. Zwar bleibt es ein Auto, d.h. Lenkrad, Gaspedal und Bremse sind am gleichen Ort, dennoch muss man sich durch das andere Design erstmal zurechtfinden. Musik, Klima oder Telefon werden anders bedient, manche Funktionen fehlen, dafür kommen neue hinzu. Nutzt man das neue Auto jeden Tag gewöhnt man sich an den neuen Untersatz.
Ähnlich läuft es in der Cloud. Obwohl auch hier grundsätzlich die Basis Funktion aus Speicher, Rechenleistung und Bandbreite besteht, gibt es gerade beim Management der Plattformen große Unterschiede.

Und gerade diese Unterschiede führen dazu, dass ein Cloud Vendor oder Hoster schon allein deshalb beibehalten wird, weil die Umgebung bekannt und komfortabel erscheint. So wird man bei AWS durch eine ladenähnliche Startseite geführt und gelangt dann an sein individuelles Dashboard. Die APIs (Applikation Programming Interface) sind JSON (JavaScript Object Notation) basiert und nach einiger Übung gut bedienbar. Bei IBM, Rackspace, HPE und Google sieht das ähnlich aus, lediglich Azure hat mit dem Kachelansatz, Powershell und Windows APIs eine etwas andere Geschmacksrichtung.
Hat man eine der Plattformen einmal erlernt, wird es komfortabel und die Wechseltendenz sinkt. Neue Features und ein individuelles Wording führen dazu, dass die anderen Angebote nach erster Betrachtung gleich wieder ausscheiden. Der Aufwand einer Vendor Migration hängt schließlich auch an der Mitnahme von erlernten Verhaltensweisen und Prozessen, welche auf den jeweiligen Vendor optimiert angewendet werden.
Schwierige Entscheidung. Man muss klar den Nutzen abwägen, bevor man einen solchen Schritt wagt.
Liebäugelt man aber bereits mit einem neuen Vendor macht es durchaus Sinn zunächst mit einem Prototypen zu beginnen.

Alle Cloudanbieter haben eine Trial oder FreeTier Version im Programm, um zumindest mal in einer Live Umgebung Services zu starten und die Basis Funktionen zu testen. Hat man die ersten Schritte hinter sich fällt meist auf, dass die Unterschiede gar nicht so groß sind. Jetzt muss man dran bleiben und den ersten Prototypen zur produktionsreife führen.

Fazit: Jede Cloud Lösung hat im Detail betrachtet Ihre eigenen Management Umgebung. Möchte man über die Grundtechniken hinaus gehen muss man sich diese KnowHow aneignen. Testet man von Zeit zu Zeit auch mal eine andere Variante ist man unabhängiger und bei Bedarf auch fähig die eigenen Erkenntnisse auf einen neue Plattform mitzunehmen. Wie mit dem neuen Auto fahren sie so nach kurzer Zeit sicher auf der „Cloud“ Autobahn.


IT Trends rechtzeitig erkennen

Unternehmen, die IT Trends nicht rechtzeitig erkennen reagieren, stehen der Herausforderung gegenüber, im Wettbewerb überholt oder ausgetauscht zu werden. Laut dem American Enterprise Institute werden 75% der S&P 500 Unternehmen bis 2027 verdrängt.

Deshalb gilt es sich rechtzeitig mit neuen Themen zu beschäftigen und die Chancen für die eigene Unternehmung auszuloten. Große Messen wie die CES in Las Vegas oder die IFA in Berlin regen dazu an, sich mit neuen Themen zu beschäftigen.

Die Research Abteilungen der großen Anbieter liefern regelmäßig neue Ideen und geben hierzu frühzeitig Einblicke und Testmöglichkeiten. ( MSFT Research ,
Amazon Labs , Research Google )

Innovation ist der Motor der Zukunft, der CIO muss sich damit auseinandersetzen. Je langsamer eine digitale Transformation vollzogen wird, desto mehr Wettbewerbsnachteile werden entstehen. Auch wenn ein Unternehmen keinen eigene Research Abteilung unterhält ergeben regelmäßige Brainstormings mit den Mitarbeitern gute Impulse, um frische Ideen in neue Produkte oder Services umzuwandeln.


Archiv Speicher im Vergleich

Um langfristige Archivdaten, die bisher z.B. in einem Bandlaufwerk gehalten wurden, auch in der Cloud zu sichern bieten die großen Anbieter den sog. Cold Storage an. Im Unterschied zu den bekannten Object Speicher Angeboten ist Cold Storage zu wesentlich attraktiveren Konditionen zu bekommen.

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BackUp Konzepte

Die Urlaubszeit steht vor der Tür und wie bei der Planung in der IT steht auch im Privaten die Überlegung nach dem BackUp Konzept an. Wer erledigt was während ich weg bin? Nun, das kann interessante Ausmaße annehmen. Beim Blumengießen zum Bespiel: Hier greift man gerne mal auf High Tech zurück, anstatt einfach die Nachbarin zu fragen! Zeituhrgesteuert, mit voll automatischer Mengendosierung inklusive Feinjustierung der Düngerzugabe. Doch nach der Rückkehr aus dem Urlaub ist trotzdem alles hin, da das Wundergerät wegen eins kurzzeitigen Stromausfalls, einfach abgeschaltet hat.
Was bedeutet das für die Cloud? Meist liefern die Anbieter -alleine durch die gewährten Service Level- das Gefühl „Hier kann schon nichts schief gehen“. Doch wie bei den Blumen müssen auch in einer Cloud Architektur alle Schichten mit einbezogen werden. Am schnellsten erkennt man Lücken, wenn man schon in der Testphase einfach einmal den Stecker zieht. Starten die Komponenten dann neu oder eben nicht?
Doch es geht noch tiefer, wie ein Beispiel mit Foto’s zeigt: Cloudsysteme sind verbunden und halten immer den neusten Stand. Die Fotos vom iPhone wandern zum BackUp in die Cloud oder auf weitere verbundene Geräte. Was, wenn Sie sich einen Virus in einer Bilddatei einfangen?

Das Bild wird repliziert, der Virus verteilt sich, die Bilder sind beschädigt! Im schlimmsten Fall müsste alles bereinigt oder auf Null gesetzt werden. Somit wäre es gut, wenn wenigstens die wichtigsten Fotos irgendwo als Hardkopie oder Albumfoto existieren. Und wir wissen, es geht hier nicht nur um Fotos, doch lässt es sich hier am besten verdeutlichen.

Fazit: Man muss, um alles richtig zu machen, alle Schichten beleuchten. Ein SLA oder ein 3-fach replizierter, automatischer Speicher ist kein BackUp Konzept. Also ist es hilfreich, zusätzlich zum Gießautomat, die Nachbarin anzusprechen. Zumindest könnte sie dann, im Fall der Fälle, die Maschine wieder anschalten. Sie freut sich sicher schon auf ihrem Anruf. Dann viel Spaß im Urlaub.


Alles oder Nichts?! Es gibt auch Hybrid…

Ein Youtube Video über den Vergleich zwischen AWS und Azure bringt es auf den Punkt:

Wie ein Software as a Service Angebot dass sich vollständig in der Cloud abbildet wird eine klassische Migration einer Lösung häufig auch mit einer Alles oder Nichts Umsetzung gleichgesetzt. Muss das so sein?

Schaut man den aktuellen Markt der Cloud Vendoren an, so kristallisieren sich im Moment zwei Tendenzen heraus.

Zum Einen bieten die Public Cloud Anbieter immer mehr Möglichkeiten Ihren Lösung auch in einem Kundenrechenzentrum zu betreiben. Zum Anderen liefern die Private Cloud Vendoren die Möglichkeiten auch AWS, Azure oder SaaS Angebote wie z.B. Salesforce direkt mit zu verwalten.

Der Hybrid Gedanke der auf Technologien wie Openstack oder CloudFoundry aufsetzt bietet dem Kunden die Möglichkeit das beste aus beiden Welten mitzunehmen.

Obwohl dieser Ansatz als der perfekte Weg erscheint hat er auch einige Schattenseiten. Zum Bespiel wird das viel gepriesene Pay-as-you-go Geschäftsmodel in einem gemanagtem Hosting zwar technisch umgesetzt. Die Investitionssprünge bleiben dennoch eine Treppenfunktion. Im eigenen Rechenzentrum würden hier sogar zusätzliche Kosten für die Anpassung entstehen. Weiterhin ist der Funktionsumfang einer nativen Lösungen höher, da nicht alle Komponenten in beiden Welten vollständig abgebildet werden

Fazit: Der Weg in die Cloud ist eine Strategie die sinnvoll in einzelnen Blöcken oder Workloads umgesetzt wird. Ein Hybrid Modell hilft diesen Weg zu unterstützen.

 


Der schiefe Turm von Pisa

Ein schiefer Turm ist das Wahrzeichen der Stadt Pisa. Als vor über 800 Jahren die Bauarbeiten begannen, dachte niemand daran, dass man durch einen Baufehler einen der berühmtesten Türme der Welt schaffen würde.  Die Architekten, planten einen mächtigen Turm aus Marmor, der  eine Gesamthöhe von über 100 Metern erreichen sollte.
Nach zwölf Jahren Bauzeit war man bei der dritten Etage angelangt. Erst jetzt bemerkten die Erbauer, dass sich der Turm langsam aber sicher nach Südosten neigte, da  der Boden unter dem Fundament nachgab. Die Architekten hatten nicht bedacht, dass an der Stelle, lockere Erdschichten den Boden bildete.

Das Beispiel lässt sich sehr schön auf eine Cloud-Umstellung übertragen. Egal ob Private-, Public Cloud, Hosting oder SaaS. Jede Lösung und jeder Anbieter hat seine Eigenheiten. Nimmt man sich dieser Eigenheiten am Beginn des Projektes nicht an, so multipliziert man Fehler, die sich später nur mit Aufwand wieder ausgleichen lassen.

Häufig beginnt eine Cloudlösung nicht auf der sog. grünen Wiese, vielmehr nutzt man die Vorteile der neuen Technologie, um bestehende Elemente in eine flexible Umgebung zu setzen. Deshalb ist es wichtig die Rahmenbedingungen zu definieren und eine geeignete Platform auszuwählen. Wir sprechen hierbei von einem Cloud Assesement, bei dem Anforderung und Anbieter in einem Chancen/ Risiken Modell gegenübergestellt werden.

Ziel ist es ein solides Fundament zu bekommen, bei dem nicht in der dritten Etage der Boden absinkt.




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