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RFP kills Cloudpattern

Nach einigen Startschwierigkeiten ist Cloud-Computing auch bei den Enterprise Kunden wirklich angekommen. Während einzelne Fachabteilungen bereits zu den frühen Anwendern zählten hat nun die IT Abteilung Ihre Scheuklappen abgelegt und im großen Stil begonnen, die Kapazitäten der Public-Cloud Rechenzentren nutzbar zu machen.

Dabei sind die Herangehensweisen unterschiedlich und wie so oft scheut das Management davor zurück, die Entscheidung allein zu treffen und sucht Hilfe im alt Bekannten. Der sogenannte RFI/RFP Prozess (Request for Information/ Request for Proposal), also das Ausschreibungsverfahren, kommt zum Einsatz. Eine bekannte Methodik, mit dem Ziel eine Übersicht zu erhalten und die Angebote gegeneinander abzuwägen. Doch leider ist diese Methodik genauso alt, wie die IT Landschaft, welche es ja abzulösen gilt. Man stülpt also einen veralteten Prozess über innovative, disruptive und ehr bereits standardisierte Angebote.

Das Problem, das hier entsteht ist folgendes: Die Prozessvorlagen passen nicht auf das AngebotsModell und die mehrere hundert Seiten umfassenden Unterlagen hemmen die Innovation mehr, als sie sie begünstigen.

Cloud funktioniert nach dem „Scale-Out“ Prinzip und einer Architektur „Build-to-Fail“. Der wirkliche Nutzen entsteht durch eine Optimierung nach den „Workload-Pattern“ des Cloud-Computings. Historisch begründet sind kleinere Einheiten mit einer flexiblen Skalierbarkeit die Modelle für optimale Kostenstrukturen. Ein Pauschalangebot End2End mit Laufzeiten über 5 Jahre oder länger passen nicht auf diese flexiblen Modelle. Geht ein Bieter auf dieses Angebot ein liefert er eine grobe „PI*Daumen“ Darstellung, welche dann nach Vertragsschluss massiv nachgebessert werden muss. Der Wusch dieses Risiko durch einen Einkaufsberater abzufangen wird im Moment noch viel zu selten erfüllt. Den auf dem Mark gibt es kaum erfahrene Berater, die diese Thema wirklich beherrschen. Oft wird Cloud mit Outsourcing gleichgesetzt und das wahre Potential bleibt auf der Strecke. Ist der Deal erstmal abgewickelt, wird die fehlerhafte Erkenntnis direkt in eine Studie verpackt und ein 2tes Mal weiterverkauft.

Wie löst man also diese Herausforderung? Am besten, man nimmt sich die Cloud zum Vorbild und schiebt die geplanten Workloads in möglichst viele kleine Projekte (Scale-Out). Die Erfahrung wird so intern weitergegeben und die Nutzungsverträge der verwendeten Cloud-Anbieter werden nach Bedarf aufgestockt. Genauso flexibel wird der Projekt Roll-Out konzipiert, das innovative Modell in andere Bereiche überführt.

Dies kann auch parallel Erfolgen, wenn das richtige Szenario gewählt wird, lassen sich die Erkenntnisse multiplizieren. Der vermeintliche langsamere Weg wird zum nachhaltigen KnowHow Transfer. Sind die ersten Hürden genommen führt das zur Evolution der IT Abteilung, mit eigener Expertise und der Option Multi-Vendor oder sogar Multi-Cloud Szenarien einzuführen. Weniger Abhängigkeiten, optimale Nutzung der Angebotsformen und nicht zu Letzt die Anwendung der effektiven Workload-Pattern sind die positive Konsequenz.

ach einigen Startschwierigkeiten ist Cloud-Computing auch bei den Enterprise Kunden wirklich angekommen. Während einzelne Fachabteilungen bereits zu den frühen Anwendern zählten hat nun die IT Abteilung Ihre Scheuklappen abgelegt und im großen Stil begonnen, die Kapazitäten der Public-Cloud Rechenzentren nutzbar zu machen.

Dabei sind die Herangehensweisen unterschiedlich und wie so oft scheut das Management davor zurück, die Entscheidung allein zu treffen und sucht Hilfe im alt Bekannten. Der sogenannte RFI/RFP Prozess (Request for Information/ Request for Proposal), also das Ausschreibungsverfahren, kommt zum Einsatz. Eine bekannte Methodik, mit dem Ziel eine Übersicht zu erhalten und die Angebote gegeneinander abzuwägen. Doch leider ist diese Methodik genauso alt, wie die IT Landschaft, welche es ja abzulösen gilt. Man stülpt also einen veralteten Prozess über innovative, disruptive und ehr bereits standardisierte Angebote.

Das Problem, das hier entsteht ist folgendes: Die Prozessvorlagen passen nicht auf das AngebotsModell und die mehrere hundert Seiten umfassenden Unterlagen hemmen die Innovation mehr, als sie sie begünstigen.

Cloud funktioniert nach dem „Scale-Out“ Prinzip und einer Architektur „Build-to-Fail“. Der wirkliche Nutzen entsteht durch eine Optimierung nach den „Workload-Pattern“ des Cloud-Computings. Historisch begründet sind kleinere Einheiten mit einer flexiblen Skalierbarkeit die Modelle für optimale Kostenstrukturen. Ein Pauschalangebot End2End mit Laufzeiten über 5 Jahre oder länger passen nicht auf diese flexiblen Modelle. Geht ein Bieter auf dieses Angebot ein liefert er eine grobe „PI*Daumen“ Darstellung, welche dann nach Vertragsschluss massiv nachgebessert werden muss. Der Wusch dieses Risiko durch einen Einkaufsberater abzufangen wird im Moment noch viel zu selten erfüllt. Den auf dem Mark gibt es kaum erfahrene Berater, die diese Thema wirklich beherrschen. Oft wird Cloud mit Outsourcing gleichgesetzt und das wahre Potential bleibt auf der Strecke. Ist der Deal erstmal abgewickelt, wird die fehlerhafte Erkenntnis direkt in eine Studie verpackt und ein 2tes Mal weiterverkauft.

Wie löst man also diese Herausforderung? Am besten, man nimmt sich die Cloud zum Vorbild und schiebt die geplanten Workloads in möglichst viele kleine Projekte (Scale-Out). Die Erfahrung wird so intern weitergegeben und die Nutzungsverträge der verwendeten Cloud-Anbieter werden nach Bedarf aufgestockt. Genauso flexibel wird der Projekt Roll-Out konzipiert, das innovative Modell in andere Bereiche überführt.

Dies kann auch parallel Erfolgen, wenn das richtige Szenario gewählt wird, lassen sich die Erkenntnisse multiplizieren. Der vermeintliche langsamere Weg wird zum nachhaltigen KnowHow Transfer. Sind die ersten Hürden genommen führt das zur Evolution der IT Abteilung, mit eigener Expertise und der Option Multi-Vendor oder sogar Multi-Cloud Szenarien einzuführen. Weniger Abhängigkeiten, optimale Nutzung der Angebotsformen und nicht zu Letzt die Anwendung der effektiven Workload-Pattern sind die positive Konsequenz.



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Quelle: http://www.e-recht24.de,

 

 
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