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ARBEITEN WO ES GERADE GEFAELLT

DIGITALISIERUNG ARBEITEN, WO ES GERADE GEFÄLLT Während vor nicht allzu langer Zeit viele IT-Lösungen als Cloud-Lösungen angepriesen wurden, wechselten die Marketeers vielerorts auf das neue Schlagwort Digitalisierung. Doch was bedeutet dieses inflationär verwendete Modewort?
Digitalisierung ist im Zeitalter von IT-unterstützter Kommunikation erst einmal alles. Dennoch sieht die Digitalisierung für jedes Unternehmen ein kleines bisschen anders aus. Eins ist jedoch vollkommen klar: Digitalisierung ist kein Produkt, das sich ein Unternehmen kauft und damit schon das Thema umgesetzt hat, auch wenn viele Hersteller das glauben machen wollen. Um sich dem Thema zu nähern, werden im Folgenden zwei Bereiche herausgegriffen. Beginnen wir mit dem digitalen Arbeitsplatz. Hier begann
der Wandel vor einigen Jahren vor allem in der Gründerszene. Begünstigt durch Cloud-Computing waren auf einmal auch Start-ups in der Lage, ohne große Investitionen in Infrastruktur, Büros oder Hardware auf dem Markt präsent zu sein. Ohne die Anlaufkosten konnten Waren und Dienstleistungen zu anderen Bedingungen angeboten werden, es entstanden Wettbewerber quasi aus dem Nichts.
Digitaler Aktenschrank Die IT-Infrastruktur wird gemietet, ebenso die Schreibtische in
leeren Büroräumen. Oder Lösungen ganz ohne festes Büro: Wer kennt nicht die Bilder vom Mitarbeiter, der im Kaffeehaus sitzt und das kostenlose WLAN für die geschäftliche Kommunikation nutzt. Entscheidend
an diesem Bild ist jedoch nicht das gemütliche Arbeiten von unterwegs, sondern die notwendigen Schritte, um dies zu ermöglichen. Die Technik ist hier sicher ein wichtiger Teil. Dennoch
Digitalisierung kann dazu beitragen, die Arbeitswelt zu vereinfachen.
Dazu gehört dazu auch der Wandel, vollständig papierlos zu arbeiten. Keine Aktenordner vor sich auszubreiten oder keine Papierkopie für die eigenen Unterlagen abzuheften. Auch keine Papierabrechnungen zu verwenden oder Notizen analog zu erstellen. Befindet sich all das auf dem eigenen Rechner, ist der erste Schritt getan. Doch was passiert, wenn das Notebook beschädigt wird? An diesem Punkt wird schnell
klar, dass Digitalisierung weitere Funktionen braucht – nämlich eine zentrale Ablage. Einen Aktenschrank also, jedoch digital. Ein Aktenschrank, der die Daten mehrerer Jahre auf einem Speicherchip trägt. Ein Aktenschrank, der sich selbstständig gegen Brand und Diebstahl sichert. Ein Aktenschrank, der viele Schubladen hat, die jedoch nur von dem geöffnet werden können, der auch den Schlüssel hat.
Flexible Arbeitsorte Dann wird sogar der Rechner selbst austauschbar. Das bedeutet, der Arbeitsplatz kann von verschiedenen Geräten aufgerufen werden und der User wird stets die benötigten Informationen erhalten. Das gibt den Nutzern die Freiheit, beim Kunden mit dem Tablet zu erscheinen und im Büro mit dem klassischen Arbeitsplatzrechner zu arbeiten. In einigen Branchen bedeutet dies auch, einem Mitarbeiter der Produktion Zugriff auf digitale Werkzeuge oder Kommunikationsinstrumente zu ermöglichen. Gleiches gilt für den Arbeitsort. Dient das Internet nur als Verbindungsglied, wird der Arbeitsort vollkommen flexibel.
Das kann bedeuten: Jemand arbeitet von unterwegs oder zu Hause oder von beliebigen Unternehmensstandorten oder einfach zwei Büros nebenan, wenn er dadurch mit dem Kollegen besser kommunizieren kann. Digitalisierung erzeugt in diesem Fall ein Einsparungspotenzial in verschiedenen Infrastrukturbereichen, zugunsten einer höheren Flexibilität in der Art des Arbeitens.
Internet der Dinge (IoT): Wenden wir uns einem zweiten Beispiel zu, der Produktion. Natürlich wird die Digitalisierung die internen Prozesse im Unternehmen verändern. Sie bietet neue Möglichkeiten, vorhandene analoge Informationen in digitale Fragmente umzuwandeln. Die Schlagwörter dahinter tragen Namen wie Industrie 4.0, Internet der Dinge, Cognitive Services oder Künstliche Intelligenz. Und auch hier ist der praktische Ansatz wichtiger als die pure Technik. Hier gilt es, eine Verschmelzung mit der IT und idealerweise mit dem Internet herzustellen, um die enormen Rechenkapazitäten von Cloud-Computing zu nutzen. Dabei unterscheiden sich die neuen Technologien vor allem dadurch, dass sie kostengünstig und nach Bedarf eingesetzt werden können. Die flexible Nutzung von IT-Standards gibt den Weg frei – auch bei Bestandssystemen – digitale Informationsabfragen (zum Beispiel in der Wartung von Industrieanlagen oder bei der Qualitätsüberprüfung) effektiv einzusetzen.
Neue Werkzeuge Der Vergleich von aktuellen Sensorikinformationen mit Bestandsdaten über das Verbindungsglied Internet ergibt so die Möglichkeit, Fehler oder Verschleiß zu erkennen, bevor dieser zum Maschinenausfall führt. Unter dem Schlagwort Predictive Maintenance ergeben sich neben Kosteneinsparungen auch ganz neue Geschäftsmodelle und ständige Zugriffe auf Maschinen bis hin zur Möglichkeit, Direktbestellungen durch Kunden zuzulassen.

Die Digitalisierung gibt so auch der kleinsten Betriebsstätte neue Werkzeuge an die Hand, die früher vielleicht bei Prestigeprojekten wie der Mondlandung verwendet wurden. Nur mit dem Unterschied, dass diese Werkzeuge heute zu einem Bruchteil der Kosten nahezu weltweit zur Verfügung stehen. Doch wie bei der Mondlandung entscheidet der Anwendungsfall über den Einsatz der Technik.

Arbeitswelt vereinfachen Beide Beispiele zeigen klar, dass Digitalisierung vor allem mit der Nutzung vorhandener Standards neue Möglichkeiten öffnet, die Arbeitswelt zu vereinfachen, indem analoge Informationen in digitale umgewandelt werden. Und nur durch den Einsatz von Standards werden solche Lösungen wirklich erschwinglich. In den meisten Fällen wird die Einführung dieses neuen Technologiesprungs begleitet von neuen Prozesselementen, welche den Erfolg maßgeblich beeinflussen. In keinem der Fälle führt nur das alleinige Anschaffen eines digitalen Produkts zum Erfolg.

Den Artikel finden Sie auch in der September Ausgabe des IHK Wirtschafts Forum Frankfurt ab Seite 49
https://www.frankfurt-main.ihk.de/images/broschueren/WiFo_09-17_LR.pdf



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Quelle: http://www.e-recht24.de,

 

 
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