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Modern Workstyle

Im Artikel „Das magische Viereck“ haben wir die Dimensionen der Digitalisierung mit einem Volkswirtschaftlichen Prinzip verglichen. Die Kernaussage war: Der größte Aufwand in einem Digitalisierungs-Projekt liegt nicht in der technischen Umsetzung, sondern in der Prozessgestaltung.

Als Teilbereich der Digitalisierung gilt dies auch für den digitalen Arbeitsplatz. Eine neuen cloudbasierte Software a la Office oder Google ist häufig auch bei großen Unternehmen schnell eingeführt. Doch damit ist die Digitalisierung noch lange nicht umgesetzt. Modern Workstyle, also die wirkliche Nutzung dieser Tools a la innovatives Startup oder Digital Nomad erfordert ein Umdenken in der Führung von Mitarbeitern aber auch in der Disziplin der Mitarbeiter selbst. Natürlich ermöglicht ein mobiler Arbeitsplatz das Arbeiten von überall. Viele setzen dies mit Homeoffice oder arbeiten im Zug gleich, doch wäre dies nicht nach der Arbeitsplatz an einem schattigen Plätzchen im Park oder sogar dem Palmen bestückten Haus im Süden? Grundsätzlich ja, dennoch ist hier die Fragen nach der Motivation und der Ablenkung. Ist ein Mitarbeiter diszipliniert genug, um den Wunsch nach dem Gang zum Strand auszublenden? Möchte ein Mitarbeiter an einem solchen Ort überhaupt gestört werden? Und kann er Arbeitspakete portionsweise liefern und dabei trotzdem die Erholung dazwischen abgrenzen? Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Im Gegenzug, kann der Manager auf die Erfüllung einer Aufgabe von Unterwegs warten? Eine asynchrone Abarbeitung von Zielen erfordert eine klare Unterscheidung zwischen Priorität und Dringlichkeit, sonst läuft der Mitarbeiter heiß und die Ziele drohen zu kippen.

Digital Natives kompensieren so etwas durch langes Training, klare Abgrenzung und regelmäßiges detonieren. Unsere typisch deutsche „schaffe, schaffe Häusle baue“ Mentalität ist dafür eher ungeeignet.

Digitale, agile Methodiken helfen dabei, moderne Tools und Lösungen machen vieles leichter. Dennoch können IT Dienstleister und Software Anbieter die Plattform zwar bereitstellen. Die wirkliche Hilfe zur Anwendung von Digital Workstyle im Unternehmen kommt oft aus einem anderen Bereich. Entscheiden ist die Bereitschaft von Management und Mitarbeiter die Gelegenheit zu nutzen und die eigene Arbeitsumgebung auf die nächste Stufe zu heben. Tools allein sind wertlos, wenn man sie nicht gewinnbringend einsetzt.

 

 

Varianten von Multi Cloud

Im Zuge der Evolution von Cloud-Computing halten immer mehr neue Angebotsformen Einzug. Technologien wie xPaaS, Serverless Computing, Datalake erfordern ein Umdenken in der Strategie.

Während vor einiger Zeit Multi Cloud noch eine Methodik war, um ein Vendor LockIn zu verhindern. Steht heute der Best-of-Services Gedanke im Vordergrund.

Je nach Reifegrad und vorhandenem Cloud Knowhow ergeben sich verschiedene Lösungsansätze. Hier schon mal drei Ideen zur näheren Betrachtung.

Variante #1: Desaster Recovery

Ein Multi Cloud Szenario, um die Verfügbarkeit von Diensten nicht nur innerhalb einer Anbieter-Plattform redundant zu halten, sondern bei Bedarf auch einen Anbieterwechsel nicht auszuschließen. Diese Kombination wird auch oft als hybrides Model umgesetzt, um zwischen onPremise, private Cloud oder Public Cloud die Widerherstellung zu gewährleisten. Damit der Kostenrahmen nicht unnötig aufgebläht wird, ist die Variante meist als Standby mit Basis Komponenten eingerichtet, Im Notfall wird die Umgebung bedarfsgerecht hochskaliert. Der Betrieb eines solchen Szenarios ist oft zeitlich begrenzt und muss auch regelmäßig geprüft werden, man nennt dies Desaster Drill Down.

Variante #2 Static

Eine statische Multi Cloud Lösung geht projektbezogen ins Rennen. Dies kann auch historisch begründet sein. Hier werden einzelne Lösungen auf unterschiedlichen Cloudplattformen parallel genutzt. SaaS oder PaaS Angebote der Hersteller begünstigen dies.

Der Vorteil, man bekommt viel Individualität, jede Abteilung ihre Wunschlösung. Dennoch fehlt die wirkliche Verbindung zwischen den Lösungen. Oft muss eine solche Plattform auch Sicherheitsaspekten genau in Augenschein genommen werden.

Dennoch ist das Vorgehen die häufigste Form von Multi Cloud und durch SaaS und die Nutzung vorhandener Basis Lösungen am einfachsten umzusetzen.

Variante #3 Multi Cloud Management

Sozusagen die Kür im Multi Cloud Umfeld. Man bedient sich hier einer Management Lösung, welche die Angebote verschiedener Cloudprovider in einem Service Katalog zusammenfasst. Ist dieses Szenario vollständig Umgesetzt entscheidet der Einkauf, welche Cloudanbieter im Katalog gelistet sind. Die Fachabteilung wählt den benötigten Service aus dem Katalog. SaaS, Pass oder IaaS verschmelzen zu einem vordefinierten Angebot. Gerade in großen App-Landschaften kann Multi Cloud Skaleneffekte und mehr Unabhängigkeit von einzelnen Vendoren bringen. Natürlich darf man hier die neue Abhängigkeit von der Management Plattform nicht außer Acht lassen.

Fazit: Multi Cloud hat interessante Aspekte, die über eine Abwendung vom Vendor LockIn hinausgehen.

In vielen Unternehmen ist statisches Multi Cloud meist schon im Einsatz. Eine Management Plattform hilft gleichwertige Angebote wie z.B. IaaS nach Bedarf und Konditionen zu wechseln.

Das magische Viereck

…und die  Dimensionen eines digitalen Arbeitsplatzes.

Aus dem Wirtschaftsleben kennt man den Begriff des magischen Vierecks, ein Erklärungsmodell für das wirtschaftliche Gleichgewicht. Preise, Beschäftigung, Import/Export und Wachstum werden hier als Dimensionen herangezogen https://de.m.wikipedia.org/wiki/Magisches_Viereck

Überträgt man diese Betrachtungsweise auf ein digitales Arbeitsplatzmodell, so wird schnell deutlich, überzieht man eine Dimension wandert das Ziel aus dem Fokus und das Projekt droht zu scheitern. In anderen Worten, die erfolgreiche Umsetzung eines Digitalisierungs-Projektes wird von mehreren Faktoren gleichzeitig beeinflusst. Ändert sich nur eine Dimension und die anderen bleiben zurück, fällt das Konzept aus dem Gleichgewicht. Im Dialog lassen sich die Dimensionen eines digitalen Arbeitsplatzes individuell adaptieren, denn jede Firma reagiert anders auf diese Konzept. Hier ein Beispiel:

Wir besetzen die Dimensionen mit Kunde, Innovation, Wachstum und Effektivität. Das kann folgende Auswirkungen haben. Der Kunde benötigt direkte Betreuung, da das Produkt oder die Dienstleistung komplex ist. Die Kunden sind geographische verteilt, meine Experten aber begrenzt. Um Wachstum zu erreichen brauche ich also eine skalierbare Lösung, damit meine begrenzten Experten effektiv eingesetzt werden können. Innovation wäre hier eine technische Unterstützung, die leicht zu verstehen ist, Mobilität ermöglicht und in die Vertriebsabwicklung integriert ist. Die Innovation leistet effektive Vorarbeit, zum Wohle des Kunden mit digitaler Abwicklung. Optimale Voraussetzung für langfristiges Wachstum. Die Investition in eine technische Innovation, z.B. eine mobile SaaS Lösung macht Sinn in Ergänzung mit dem Anwendungsverständnis der Mitarbeiter, der leichten Einarbeitung von Hilfskräften, um die Experten effektiver einzusetzen verbunden mit der direkten Verzahnung der Abwicklung. Mehr Kunden, mehr Innovation, mehr Effektivität und natürlich mehr Wachstum.

Wie dieses Beispiel funktioniert das Model auch mit anderen Dimensionen. Faktoren, wie Unternehmenskultur, Arbeitszeit in Verbindung mit örtlichen Gegebenheiten wie Rush Hour, Elternteilzeit, technische Qualität, individuelle Dienstleistung, rechtliche Anforderungen oder motivierte Mitarbeiter sind einige weiteren Elemente daraus.

Wie auch in der Wirtschaft ist das Gleichgewicht der entscheidende Erfolgsgarant. Treibt man nur eine Dimension voran rückt das Ziel, eine erfolgreiche Umsetzung, meist in weite Ferne. Das agile Digitalisierung Projekt wird zum Rohrkrepierer.

Der Weg zurück?

..ins eigene Rechenzentrum.

Nachdem der große Cloud Zug nun auch Deutschland losgefahren scheint kommen gerade aus dem Mutterland des Cloudcomputings, der USA die ersten Stimmen zur Rückkehr ins eigene Rechenzentrum. Wir haben uns mit dem Thema mal konkreter auseinandergesetzt.

Was sind die Beweggründe für eine Rückkehr zum Altbekannten? Nun schaut man genau hin, so ist das neue RZ meist schon im neuen Cloud Standard gehalten. Also Konzept alt, Technik neu? Meist bringen monolithische Applikationen auf großen Instanzen kaum Skaleneffekte, der Geschäftsnutzen bleibt auf der Strecke, die Eigeninvestition lohnt sich hier. Zudem bieten Hardwarehersteller mittlerweile OPEX orientierte Angebote. Ein wichtiger Vorteil der Cloud entfällt. Die aktuelle Hardware wird nach benötigter Kapazität und Laufzeit, monatlich abgerechnet. Also PayAsYouGo für die eigene IT Landschaft. Der eigene Betrieb wird wieder attraktiv.

Die Cloudhersteller tragen immens dazu bei, denn immer neue Services und Abrechnungsformen schrecken die Kunden eher ab. Die klaren Angebote, mit einfachen Abrechnungsmodellen sind komplexen Services und Formeln gewichen. Nimmt man sich Beispiele, wie serverless Computing oder xPaaS, so kann hier der wirkliche Kostenblock vorab kaum ermittelt werden. Mancher hat seine große Überraschung erst bei der Jahreskostenanlyse erlebt, als das Einsparungspotenzial durch ungenaue Kalkulation dahingeschmolzen war.

Weiterhin sind langfristige Szenarien kaum garantiert, man spricht von Evergreen IT, die Software wandelt sich automatisch nach dem optimalen Bedarf vieler Kunden. Services die keine Masse liefern werden abgekündigt. Hänge ich in einem solchen Szenario fest bleibt mir nur die eigene IT.

Im eigenen RZ kann die Laufzeit von IT verlängert werden, was sich dann wieder positiv in der Liquiditätsplanung auswirkt. Gerade der Mittelstand lebt noch erfolgreich in solchen Strukturen.

Obwohl wir hier viele Gründe für einen Eigenbetrieb aufgeführt haben ist Cloud-Computing denn noch die erfolgreichere IT Strategie. Doch wie immer gilt es die beiden Seiten der Medaille zu betrachten und sich für das Beste aus beiden Welten zu entscheiden. Vielleicht auch mit einem sinnvollen Maß an eigener Kapazität.

Ergebnisse der Cloudfragen I-2018

Die Ergebnisse unserer Umfrage jetzt für alle als Blog Artikel.  Die Verwendung mit Quellenverweis ist für uns in Ordnung. Die Folien erhalten Sie auf Anfrage.

Die Fragen beziehen sich auf den Themenbereich #Digitalworkstyle #DigitalWorkplace. Die Teilnehmer kommen aus Fachabteilungen mittelständischer Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vielen Dank an die Teilnehmer!

Frage #1 zielt auf die auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Ein klares JA für Investitionen im Bereich des digitalen Arbeitsplatzes.

 

Die Frage #2 gibt einen Überblick in die Unterstützungslandschaft. Obwohl die DigitalWorkplace Angebote begrenzt sind auf einige SaaS und PaaS Anbieter werden an vielen Enden die Vertriebsaktivitäten der Partnersegmente sichtbar.

 

 

 

Fragt man nach dem Zeithorizont in Frage #3 , so vollzieht sich die wirkliche Umsetzung eher schleppend. Obwohl alle Rahmenbedingungen für eine schnelle Umsetzung durch Cloud-Computing begünstigt werden, sind  die Projektpläne eher langfristig ausgelegt. Es zeigt, dass die Dimensionen eines digitalen Arbeitsplatzes eben nicht nur technischer Natur sind.

 

 

In der Darstellung #4 werden Abteilungen und Branchen verschmolzen.  Die Nennung ergeben trotzdem eine sinnvolle Aussage, in dem Sie die Agilität und Bereitschaft der Segmente  hinsichtlich DigitalWorkstyle sichtbar machen.

 

 

Die Umfrage lebt von Ihrer Teilnahme, deshalb auch hier der Hinweis auf unsere laufenden 5 Fragen –>hier klicken!

RFP kills Cloudpattern

Nach einigen Startschwierigkeiten ist Cloud-Computing auch bei den Enterprise Kunden wirklich angekommen. Während einzelne Fachabteilungen bereits zu den frühen Anwendern zählten hat nun die IT Abteilung Ihre Scheuklappen abgelegt und im großen Stil begonnen, die Kapazitäten der Public-Cloud Rechenzentren nutzbar zu machen.

Dabei sind die Herangehensweisen unterschiedlich und wie so oft scheut das Management davor zurück, die Entscheidung allein zu treffen und sucht Hilfe im alt Bekannten. Der sogenannte RFI/RFP Prozess (Request for Information/ Request for Proposal), also das Ausschreibungsverfahren, kommt zum Einsatz. Eine bekannte Methodik, mit dem Ziel eine Übersicht zu erhalten und die Angebote gegeneinander abzuwägen. Doch leider ist diese Methodik genauso alt, wie die IT Landschaft, welche es ja abzulösen gilt. Man stülpt also einen veralteten Prozess über innovative, disruptive und ehr bereits standardisierte Angebote.

Das Problem, das hier entsteht ist folgendes: Die Prozessvorlagen passen nicht auf das AngebotsModell und die mehrere hundert Seiten umfassenden Unterlagen hemmen die Innovation mehr, als sie sie begünstigen.

Cloud funktioniert nach dem „Scale-Out“ Prinzip und einer Architektur „Build-to-Fail“. Der wirkliche Nutzen entsteht durch eine Optimierung nach den „Workload-Pattern“ des Cloud-Computings. Historisch begründet sind kleinere Einheiten mit einer flexiblen Skalierbarkeit die Modelle für optimale Kostenstrukturen. Ein Pauschalangebot End2End mit Laufzeiten über 5 Jahre oder länger passen nicht auf diese flexiblen Modelle. Geht ein Bieter auf dieses Angebot ein liefert er eine grobe „PI*Daumen“ Darstellung, welche dann nach Vertragsschluss massiv nachgebessert werden muss. Der Wusch dieses Risiko durch einen Einkaufsberater abzufangen wird im Moment noch viel zu selten erfüllt. Den auf dem Mark gibt es kaum erfahrene Berater, die diese Thema wirklich beherrschen. Oft wird Cloud mit Outsourcing gleichgesetzt und das wahre Potential bleibt auf der Strecke. Ist der Deal erstmal abgewickelt, wird die fehlerhafte Erkenntnis direkt in eine Studie verpackt und ein 2tes Mal weiterverkauft.

Wie löst man also diese Herausforderung? Am besten, man nimmt sich die Cloud zum Vorbild und schiebt die geplanten Workloads in möglichst viele kleine Projekte (Scale-Out). Die Erfahrung wird so intern weitergegeben und die Nutzungsverträge der verwendeten Cloud-Anbieter werden nach Bedarf aufgestockt. Genauso flexibel wird der Projekt Roll-Out konzipiert, das innovative Modell in andere Bereiche überführt.

Dies kann auch parallel Erfolgen, wenn das richtige Szenario gewählt wird, lassen sich die Erkenntnisse multiplizieren. Der vermeintliche langsamere Weg wird zum nachhaltigen KnowHow Transfer. Sind die ersten Hürden genommen führt das zur Evolution der IT Abteilung, mit eigener Expertise und der Option Multi-Vendor oder sogar Multi-Cloud Szenarien einzuführen. Weniger Abhängigkeiten, optimale Nutzung der Angebotsformen und nicht zu Letzt die Anwendung der effektiven Workload-Pattern sind die positive Konsequenz.

ach einigen Startschwierigkeiten ist Cloud-Computing auch bei den Enterprise Kunden wirklich angekommen. Während einzelne Fachabteilungen bereits zu den frühen Anwendern zählten hat nun die IT Abteilung Ihre Scheuklappen abgelegt und im großen Stil begonnen, die Kapazitäten der Public-Cloud Rechenzentren nutzbar zu machen.

Dabei sind die Herangehensweisen unterschiedlich und wie so oft scheut das Management davor zurück, die Entscheidung allein zu treffen und sucht Hilfe im alt Bekannten. Der sogenannte RFI/RFP Prozess (Request for Information/ Request for Proposal), also das Ausschreibungsverfahren, kommt zum Einsatz. Eine bekannte Methodik, mit dem Ziel eine Übersicht zu erhalten und die Angebote gegeneinander abzuwägen. Doch leider ist diese Methodik genauso alt, wie die IT Landschaft, welche es ja abzulösen gilt. Man stülpt also einen veralteten Prozess über innovative, disruptive und ehr bereits standardisierte Angebote.

Das Problem, das hier entsteht ist folgendes: Die Prozessvorlagen passen nicht auf das AngebotsModell und die mehrere hundert Seiten umfassenden Unterlagen hemmen die Innovation mehr, als sie sie begünstigen.

Cloud funktioniert nach dem „Scale-Out“ Prinzip und einer Architektur „Build-to-Fail“. Der wirkliche Nutzen entsteht durch eine Optimierung nach den „Workload-Pattern“ des Cloud-Computings. Historisch begründet sind kleinere Einheiten mit einer flexiblen Skalierbarkeit die Modelle für optimale Kostenstrukturen. Ein Pauschalangebot End2End mit Laufzeiten über 5 Jahre oder länger passen nicht auf diese flexiblen Modelle. Geht ein Bieter auf dieses Angebot ein liefert er eine grobe „PI*Daumen“ Darstellung, welche dann nach Vertragsschluss massiv nachgebessert werden muss. Der Wusch dieses Risiko durch einen Einkaufsberater abzufangen wird im Moment noch viel zu selten erfüllt. Den auf dem Mark gibt es kaum erfahrene Berater, die diese Thema wirklich beherrschen. Oft wird Cloud mit Outsourcing gleichgesetzt und das wahre Potential bleibt auf der Strecke. Ist der Deal erstmal abgewickelt, wird die fehlerhafte Erkenntnis direkt in eine Studie verpackt und ein 2tes Mal weiterverkauft.

Wie löst man also diese Herausforderung? Am besten, man nimmt sich die Cloud zum Vorbild und schiebt die geplanten Workloads in möglichst viele kleine Projekte (Scale-Out). Die Erfahrung wird so intern weitergegeben und die Nutzungsverträge der verwendeten Cloud-Anbieter werden nach Bedarf aufgestockt. Genauso flexibel wird der Projekt Roll-Out konzipiert, das innovative Modell in andere Bereiche überführt.

Dies kann auch parallel Erfolgen, wenn das richtige Szenario gewählt wird, lassen sich die Erkenntnisse multiplizieren. Der vermeintliche langsamere Weg wird zum nachhaltigen KnowHow Transfer. Sind die ersten Hürden genommen führt das zur Evolution der IT Abteilung, mit eigener Expertise und der Option Multi-Vendor oder sogar Multi-Cloud Szenarien einzuführen. Weniger Abhängigkeiten, optimale Nutzung der Angebotsformen und nicht zu Letzt die Anwendung der effektiven Workload-Pattern sind die positive Konsequenz.

Fachkraeftemangel

Im einer kürzlich veröffentlichten Studie der BITKOM wird der eklatante Fachkräftemangel in der deutschen IT angeprangert. Zwar wären ausreichend Stellen vorhanden, leider finden sich keine geeigneten Bewerber. Normalerweise ein echtes Luxusproblem, wenn man sich den Arbeitsmarkt der angrenzenden EU Länder anschaut. Doch warum finden die IT Firmen nicht die geeigneten Ressourcen.

Kernthema ist sicherlich das geeignete KnowHow der gesuchten Mitarbeiter, denn schaut man sich in der Historie, um so wurde oft versäumt sich frühzeitig, um den eigenen Nachwuchs zu kümmern. Während im Bereich Vertrieb, Management und Marketing ausreichend ausgebildet und weiterentwickelt wurde. Hat man den Kern, die Technik vollkommen aus den Augen verloren. Software wird kaum noch in Deutschland entwickelt also, warum sich zu intensiv mit dem Thema beschäftigen. Statements wie: „Das ist zu technisch“, „die Details müssen wir nicht verstehen“, „zu viel Tiefe verlangsamt den SalesCycle“ rächen sich jetzt. Und zwar gewaltig. Gerade im Bereich der Dataspezialisten oder im Cloud Computing können viele Firmen zwar mit einer colorierten Garden von Vertriebler aufwarten, leider findet sich kaum jemand der in der Lage ist eine Lösung auch zu implementieren. „Make your Hands Dirty“ gehört selten zum Aufgabengebiet.

Oft krankt das technische Verständnis schon in der Ausschreibugsphase. Da hilft auch kein adHoc zusammengezimmertes Ausbildungskonzept. Wenn die Basics fehlen, hilft auch keine Zertifizierung. Also müssen Fachkräfte in der Technik nachgelegt werden. Doch woher sollen die Heerscharen von IT Spezialisten kommen? Offshore/ Nearshore/ aus den Nachbarländern von den Universitäten?

Die Kunst ist es die richtigen Leute anzusprechen und zu motivieren in einem etablierten, deutschen Arbeitsverhältnis anzuheuern. Beginnt man im Recruiting, so fehlt oft auch bereits hier das notwendige Wissen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Der gemeine Recruiter durchforstet Xing, LinkedIn, Facebook, Instagram und allerlei Communities, oft sogar mit teuer angeschafften Tools. Sobald irgendwo ein Keyword wie Datenanalyse, IoT oder Cloud Computing am Horizont erscheint wittert er bereits den tiefen Experten. Bei der Motivation fällt es einem wirklich geeigneten Kandidaten dann meist schwer sich in einem konservativen Arbeitsmodell zu binden. Warum ein 10 Stunden Tag mit gängeln durch das gestylte SalesTeam, wenn er digital WorkStyle in Reinform haben kann. Fragt man coole Newcomer aus der StartUp Szene, so sind dort Arbeitskräfte kaum ein Thema, sondern eher das Budget, um den Experten langfristig zu bezahlen…

Aus unserer Sicht ist also der Kernaspekt des Fachkräftemangels darin begründet, daß sich die IT Branche in Deutschland im Wandel befindet und alte, verkrustete Strukturen nicht unbedingt dazu beitragen eine neue Generation Technologieexperten aufzubauen.

Digital WorkStyle ist eben nicht nur ein schickes Büro, Homeoffice und ein neues Handy.

Der Aktenordner

Gerade zum Jahresanfang flattern die Angebote der Büromaterial Lieferanten in Haus. Und viele Kombiangebote enthalten Unmengen an Ordnern und papierhaftem Zubehör. Bestellt man nach Anforderung so wird schnell klar, die Digitalisierung hat diesen Markt bereits verändert.

Während der Aktenschrank bisher die Basis für die verlässliche Ablage war und der Archivar quasi der Gralshüter der Struktur ändert ein digitaler Arbeitsplatz den Blickwinkel auf diesen Bereich der Büroarbeit vollständig. Nutzt man ein cloudbasiertes Speichermodel, wird der komplette Bereich der papierverarbeitenden Archivierung obsolet.
Während bisher die erfahrene Bürokraft schnell das Fach, den Jahrgang oder den Kundenordner aufschlug, um Inhalte zu finden und diese dann per Scan oder Fotokopie weiterzuverarbeiten. Ist nun die Eingabe in ein Suchfeld die einzige Aufgabe, um einen umfassenden Überblick über die vorhandenen Daten zu erhalten. Ein wichtiger Schritt, um auch den neuen rechtlichen Vorgaben zu genügen, um Kundendaten auf Wunsch gezielt zu löschen oder zumindest zu anonymisieren. Der klassische Ordner wird durch ein Archivsystem ersetzt, die Kernaufgabe eines erfahrenen Archivmitarbeiters durch die effizientere Suchmaschine. Der Gang in den Keller wird erstmal überflüssig. Alles in einem Bruchteil der bisherigen Verarbeitungszeit.

Doch was mache ich nun mit der freigewordenen Arbeitsleistung? Sicherlich ist dies auf dem Papier erstmal ein effektiver Einsparung Erfolg. Der Mitarbeiter brauch neue Aufgaben, im Beraterjargon, die Wertschöpfung muss verlagert werden. Evtl. bei der Erstellung des Schlagwortkatalogs oder des semantischen Entscheidungsbaums? Denn das Firmenwissen muss erst in die Maschine übertragen werden, bevor das digitale Wunderwerk effektiv seine Arbeit aufnehmen kann. Man sägt also am eigenen Ast, denn was bleibt wenn das digitale Wunder erstmal läuft? Der Archivar sucht nach neuen, anspruchsvolleren Aufgaben. Er bearbeitet z.B. die Sonderfälle. Sachen, welche die Maschine aussortiert. Vielleicht auch die Überprüfung der Maschine hinsichtlich der personenbezogenen Daten, welche es zu bereinigen gilt.

Der ehemalige Gralshüter wird zum Forensiker und oft auch zum Herren über die Altsysteme. Denn häufig sind Datensätze und Backups zwar vorhanden, das Rückspielen in ein produktives System ist aber häufig nur mit größerem Aufwand möglich. Die digitale Wunderwaffe braucht also doch manchmal Hilfestellung. Jeder der ein älteres BackUp mal zur Ansicht wieder eingespielt hat weiß das. Gut, werden sie sagen: Wenn das Altsystem nicht mehr läuft, dann erübrigt sich auch der Aufwand mit dem löschen. Doch darauf können sie sich in der Praxis nicht verlassen. Es drohen fette Strafen, wenn ihnen der unzufriedene Kunde nachweist, dass sie gar nicht in der Lage sind, seinen persönlichen Datenabdruck zu eliminieren. Also geht unser Archivar jetzt doch wieder ab und zu in den Keller. Nur eine Tür weiter, in den Raum mit den alten „Büro Maschinen“… es sei denn sie haben den Kellerraum bereits digitalisiert. Die Cloud macht auch dies möglich. In diesem Fall dringen sie auf dem Arbeitsort Ihrer Wahl.

AppDetox

Ein Kernthema unsere Gespräche mit Kunden ist und war von Anfang an das Thema Simplified IT. Bei den Kundenterminen entstanden hierzu heftigste Diskussionen. Vor allem dann, wenn die lange gehegten Prozesse und die Applikationsvielfalt unter den Hammer kam. Wie Deutschen lieben es, Prozesse zu definieren und diese dann auch gleich mit der passenden Applikation zu versehen.
Nichts ist schöner, als ein Formular zu erstellen, um damit die gestellte Aufgabe auch gleich in Form zu gießen.
Grundsätzlich ist gehen ein solch strukturiertes Vorgehen ja nichts einzuwenden. Allerdings sammeln sich damit über die Jahre IT seitige Altlasten an, die im Zuge der Digitalisierung riesige Migrationsdämonen erzeugen.

Den Systemintegrator freut das, hat er doch für die nächsten Jahre volle Auftragsbücher. Erwartet man allerdings Agilität und dynamische Innovation, dann wird man oft einen besseren belehrt. Und dies liegt nicht am Dienstleister, denn alte Prozess Leichen werden nicht dadurch besser, dass man sie auf eine neue, digitale Plattform hebt. So gibt es tatsächlich Kunden im Mittelstand, die im Zuge der Digitalisierung Ihrer Arbeitsplätze mehrere tausend Applikation migrieren möchten. Ein Fass ohne Boden.

Also ist jetzt die Chance, um Altlasten wirklich zu entsorgen und mit neuen, effektiven Standards in den digitalen Arbeitsplatz zu wechseln. Einen radikalen Ansatz hatten ja bereits mit unserer Plain Vanilla Umsetzung gezeigt.
Ein weiterer wäre die Applikation Entgiftung – AppDetox. Hier geht es darum, Prozessbereiche gezielt und zeitlich begrenzt auszusetzen, um zu erkennen, welche Elemente wirklich notwendig, dringlich oder essentiell sind.

Wie im abgebildeten „KitchenSave“ bleibt nur das Zeitfester sichtbar, der Nutzer bekommt eine Auszeit. Eine gute Möglichkeit die Notfall Prozeduren mal wieder zu proben oder auch einfach mal zu Hörer zu greifen.
Das Entscheidende bei AppDetox ist nicht das fernhalten von Technik, sondern das Filtern der Kernprozesse.
Setzt man das richtig um, kann es auch als Vorstufe für Plain Vanilla verwendet werden.

Simplified IT ist möglich, man muss es nur wollen.

Der Webdesigner und die Cloud

Ein Thema, das eigentlich gut zusammenpassen könnte, Innovation und Style passen als Synonyme für die moderne IT Welt gut zusammen – sollten man meinen. Doch beleuchtet man den mittelständischen Markt im Bereich der Webanwendungen, so trennen den kreativen Designer meist Welten von einer wirklichen Cloud Adaption. In direkten Gesprächen haben wir versucht der Sache auf den Grund zu gehen.
Beginnen wir zunächst auf der Cloudseite. Cloud definiert sich durch standardisierte Technologieblöcke, mit dem Ziel die Wartung und Pflege der bereitgestellten Infrastruktur auf ein Optimum zu reduzieren. Der Aufwand wird sowohl für den Betreiber als auch den Kunden lukrativ. Allerdings versucht man die individuellen Bereitstellungen eher zu reduzieren, oder als neuen Angebotsblock zusammenzufassen. Dies bedeutet eine schnelle Verfügbarkeit von sog. PlainVanilla Systemen. WordPress, Drupal Sitecore, Sharepoint, …in einem Basic SetUp in Minuten bereitgestellt. Zertifikatsmanagement (SSL), Datenbank, BackUp und Templates inklusive. Nach Bereitstellung könnte mit wenigen Schritten das System Live gehen, allerdings ohne das Design…
Für den klassischen Kreativen ein Albtraum, denn die wirkliche Kreativität fängt meist dort an, wo der Standard aufhört. Schließlich muss sich der Kreative ja von der Masse abheben, um für seine Kunden etwas wirklich Neues zu schaffen. Versucht er dann die neue, coole Website oder Templates in die Site einzubinden stößt er häufig an die Limits der Cloud Plattform.
Im klassischen Bereich des Managed-Hostings tritt dieses Problem nicht auf, da der Designer seine Anforderungen and die IT oder Anwendungsbereitstellung weitergibt und Dinge wie Individualkonfiguration oder Service Zugriffe auf dem kleinen Dienstweg erhält. In der Cloud findet sich hierfür eine Servicehotline und Stirnrunzeln bei derartigen Anfragen. Sicherheitsrichtlinien, Compliance Vorgaben und Service Level bieten keinen Raum für derartige Ideen.
Was ist nun der Ausweg aus dieser Situation, schließlich wird der Public Cloud Anteil im mehr an Boden gewinnen und der Designer möchte seine Kunden auch weiterhin mit hoher Qualität bedienen?
Vermutlich ist eine stetige Annäherung an die Thematik die Beste Lösung. Versteht der Kreative wie die Cloud tickt, findet er auch den Bereich, in dem er seine benötige Individualität umsetzen kann. Hat er sein Infrastruktur Wissen für die Cloud im Griff kann er gezielte Angebote aufbauen und sich damit von seinem Wettbewerb abheben. Weiterhin haben auch die Cloudanbieter erkannt, dass dieser Markt nicht ohne den Kreativen funktioniert. Immer mehr Lösungen bieten spezielle Dokumentationen, Tools und Schnittstellen an, die den Gestaltungsraum einer cloudbasierten Webapplikation für den Designer öffnen. Kreative die sich auf diesen Ansatz fokussieren erhalten schnell Ihr „altes“ Verhältnis mit der Infrastruktur zurück, diesmal allerdings im Einklang mit den Standards einer Public Cloud. Als zukünftiger Cloudnutzer müssen Sie als prüfen, in welchem Stadium sich Ihr Webdesigner befindet und im offenen Dialog Ihre neuen Anforderungen klar darstellen.

Die Briefmarke

Deutschland ist das Land der Zertifizierungen. Wer Qualität sucht bewertet die vorhandenen Zertifizierungen. Mitarbeiter Entwicklung basiert darauf, Expertenwissen wird danach bewertet. In der IT trägt sich damit eine ganze Branche. Mit Trainingscentern, Hersteller Kursen und Prüfungstools wird nachhaltig Umsatz erzielt.
Angelehnt an die großen ERP Welten besitzen viele HR Abteilungen bereits ausgefeilte Tools zur Mitarbeiter Entwicklung. Inclusive einer jährlich wiederkehrenden Flut von Updates und den viel geliebten „Mandatory“ Trainings. Wir haben uns die Frage gestellt, was im Zeitalter von Cloud Computing, mit nahezu monatlichen Neuerungen, ein solches Konstrukt bringt?
In einigen unsere DigitalWorkplace Workshops haben wir das Thema Trends im eLearning intensiv diskutiert. Zwar gibt es immer wieder innovative Ideen, Wissen zu transferieren dennoch wirken die meisten Systeme wie Postkarten im Zeitalter von Live-Chat. Die Zertifizierung wäre in diesem Fall die Briefmarke…
Wirklich praktische Lösungen findet man dort, wo Wissen schnell gebraucht wird, ja existenziell notwendig wird, um das Überleben zu sichern. Startups handeln intuitiv und vor allem effektiv.
Für Briefmarken bleibt keine Zeit. In Hackathons, Barcamps oder SCRUM Sprints wird Wissen im Austausch mit anderen aufgebaut. „Learning by doing“. Man geht selektiv auf Veranstaltungen oder YouTube’ed sich zu der gewünschten Stelle, um die Fragestellung anforderungsgerecht zu konsumieren. Auch Prozess und Projektmanagement mach davor nicht halt. Während hochdekorierte Prozessverwalter sich in Meeting Exzessen verlieren, organisiert ein findiger Newcomer mehrere Abläufe parallel und remote über eine intuitiv konfigurierte SaaS Lösung. Auch unser Workshop zu agilen Methodiken zeigt immer wieder, dass ein Titel schnell erreicht ist, in der praktischen Übung kommt dann die Stunde der Wahrheit, wenn das Team die gestellte Aufgabe umsetzen muss. Häufig liegen weniger vorbelastete Schüler Teams schnell in Führung, wenn es um das Team Setup und die Erstellung der „ToDo’s“ aus dem sog. „Backlog“ geht.

Als Fazit lässt sich sicher feststellen das Zertifizierungen den Qualitätsstandard heben, dennoch fordert die Digitalisierung ein Umdenken. Evergreen IT braucht auch einen agilen Wissenstransfer. Die Zeitspannen sind zu kurz, um sich in langwierigen Prozeduren zu verlieren. Werden sie nicht zum Briefmarkensammler in einer digitalisierten Welt.

Ergebnisse der 5 Fragen aus dem zweiten Quartal 2017

Wie immer liefern wir die Ergebnisse unserer Umfrage als Blog Artikel. Wir freuen uns über die Verwendung mit Quellenverweis. Die Folien erhalten Sie auf Anfrage.

Die Fragen beziehen sich auf den Themenbereich CloudComputing und Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen. Die Teilnehmer der Umfrage kommen aus den Fachabteilungen und unserer Kunden und den Bloglesern. Die Teilnehmer kommen aus dem deutschsprachigen Raum: Deutschland, Österreich, Schweiz und auch aus Norditalien. Vielen Dank an dieser Stelle für die Teilnahme.

Frage #1 fragt nach den Aufgabenschwerpunkten. Während viele Unternehmen immer noch in der Strategiefindung sind, gibt es auch erste Tendenzen, die einen Anbieterwechsel oder gar die Rückkehr zum RZ befürworten.

Frage 1

Frage 2 stellt die favorisierten Angebote in den Fokus. Hier liegt ein hybrides Model, egal ob mit eigenem Rechenzentrum oder als Multicloud Ansatz vorne. Der Wunsch nach Unabhängigkeit vom Anbieter nimmt also zu.

Frage2

In Frage 3 werden die aktuellen Herausforderungen abgefragt. Rechtliche Aspekte und Sicherheit dominieren klar. Gefolgt vom KnowHow in den neuen Technologien.

Frage 3

Frage 4 zielt auf die Anwendungsverteilung ab. Während test-, entwicklungs- und experimentelle Anwendungen in die Cloud überführt werden. Sind Kernanwendungen noch schwächer ausgeprägt. Die Tendenz Richtung Cloud ist aber auch hier klar zu erkennen.

Frage 4

Die letzte Frage bezieht sich auf die Angebotsformen. Hier wird der Vorteil der automatischen Aktualisierung eher als unwichtig empfunden. Während ein Cloudansatz einen reduzierten Betriebsaufwand erwarten lässt. Die eigenen Lizenz wird dem Abo Modell immer noch vorgezogen.

Frage 5

Die Umfrage lebt von Ihrer Teilnahme, deshalb auch hier der Hinweis auf unsere aktuelle Umfrage –>hier klicken!

Plain Vanilla First

Bei der Einführung von Cloud Technologien wird zugegebener Maßen die Nutzung von Standard als Erfolgsfaktor gesehen, um Einsparungspotentiale durch einen reduzierten Betriebsaufwand zu erzielen. Zum anderen tragen Standards wesentlich dazu bei die SkalenEffekte der Cloud Angebote besser zu nutzen. Doch was bedeutet das konkret im Betrieb eines digitalen Arbeitsplatzes. Nun startet man auf der sog. „grünen Wiese“ ist es relativ einfach. Man nutzt einfach die neuen Errungenschaften und wächst mit den Aufgaben. Bei einer gewachsenen Umgebung wird dies viel schwieriger. Da gilt es bestehende Prozesse neu umzusetzen oder bereits angeschaffte Lösungen in das neue Konzept zu integrieren. Summiert man den Aufwand für einen vollständigen Transfer in die Cloud, so wird man oft von immensen Kosten begleitet. Doch was wäre, wenn man einfach auf diesen Schritt verzichtet? Cloud-Computing gilt seit je her als disruptiver Ansatz, warum also nicht mal über den Tellerrand hinausdenken.

Unterm Strich bedeutet die Umstellung auf den digitalen Arbeitsplatz einen Aufwand der mehr Produktivität, Effektivität und auch langfristiges Kosteneinsparungspotential realisieren muss. Das Ziel ist es wettbewerbsfähig in das nächste IT Zeitalter überzuschwenken.
Das dachte sich auch einer unserer Kunden und setzte eine neue, digitale Plattform gezielt ohne Mitnahme von Altlasten um. Zum Stichtag wurde auf eine neue digitale Komplettlösung umgestellt. Anpassungen in Vorfeld wurden nicht gemacht. Jeder Mitarbeiter erhielt einen brandneuen, digitalen Arbeitsplatz – „Plain Vanilla“. Die Prozesse durften sich aus dem Bedarf der Mitarbeiter neu kreieren. Ein etwas unorthodoxes Vorgehen, dennoch war die Umstellung von Erfolg gekrönt.
Begleitet durch unser Floorwalker Angebot konnten die ersten Hürden schnell genommen werden und die Mitarbeiter wurden bereits nach wenigen Stunden wieder produktiv. Als Nebeneffekt ergab sich eine wesentlich verbesserte Teamkommunikation, die Kreativität der Mitarbeiter wurde angehoben. Aus der „Not“ wurde die Tugend, aus dem Erstanwender der neue Fachexperte geschaffen. Das neue „Setup“ war schnell gefunden und der gewünschte neue, produktive Arbeitsplatz war wieder hergestellt. Der Mut zum Risiko hatte sich ausgezahlt.
Doch wie hoch war das Risiko wirklich? Moderne Arbeitsplatz Lösungen sind intuitiv. Da die Angebote meist Mobil, Online und am Desktop verfügbar sind haben erfahrene Oberflächen Designer die Plattform gestaltet. Die Basis Bedienung wird einfach gehalten. Aber nicht nur die einfachen Prozesse wurden umgesetzt, denn das neue Angebot ermöglicht ein intuitives Vorgehen, auch beim Umsetzen komplexer Szenarien. Der Vorteil besteht darin, dass neue Standards im Einsatz sind und diese flankiert werden durch aktuelle Trainings oder HandsOn Videos. Mit der Nutzung solcher Basic Trainings auf Youtube oder den Community Seiten, ergänzt mit dem Floorwalker, werden neue Anforderungen schnell erlernt und umgesetzt.
Das eingesparte Budget durch den „Plain Vanilla“ Ansatz gibt neue Ressourcen frei, die jetzt zielgerichtet investiert werden können.

Natürlich funktioniert diese Vorgehen nicht in jedem Projekt, bei unseren Mittelstands Kunden oder auf Fachabteilungsebene ergeben sich hier völlig neue Möglichkeiten. Es wirklich Spaß gemacht diese Evolution live mitzuerleben.

5 Cloud Fragen Q4 2017

Wir sind zurück aus der Sommerpause, hier die neuen fünf Fragen für das 4te Quartal 2017. Die Ergebnisse der letzten Umfrage erscheinen in Kürze.
Vielen Dank schon mal vorab für die Feedbacks und natürlich die Teilnahme.
Zur Umfrage –>hier klicken

ARBEITEN WO ES GERADE GEFAELLT

DIGITALISIERUNG ARBEITEN, WO ES GERADE GEFÄLLT Während vor nicht allzu langer Zeit viele IT-Lösungen als Cloud-Lösungen angepriesen wurden, wechselten die Marketeers vielerorts auf das neue Schlagwort Digitalisierung. Doch was bedeutet dieses inflationär verwendete Modewort?
Digitalisierung ist im Zeitalter von IT-unterstützter Kommunikation erst einmal alles. Dennoch sieht die Digitalisierung für jedes Unternehmen ein kleines bisschen anders aus. Eins ist jedoch vollkommen klar: Digitalisierung ist kein Produkt, das sich ein Unternehmen kauft und damit schon das Thema umgesetzt hat, auch wenn viele Hersteller das glauben machen wollen. Um sich dem Thema zu nähern, werden im Folgenden zwei Bereiche herausgegriffen. Beginnen wir mit dem digitalen Arbeitsplatz. Hier begann
der Wandel vor einigen Jahren vor allem in der Gründerszene. Begünstigt durch Cloud-Computing waren auf einmal auch Start-ups in der Lage, ohne große Investitionen in Infrastruktur, Büros oder Hardware auf dem Markt präsent zu sein. Ohne die Anlaufkosten konnten Waren und Dienstleistungen zu anderen Bedingungen angeboten werden, es entstanden Wettbewerber quasi aus dem Nichts.
Digitaler Aktenschrank Die IT-Infrastruktur wird gemietet, ebenso die Schreibtische in
leeren Büroräumen. Oder Lösungen ganz ohne festes Büro: Wer kennt nicht die Bilder vom Mitarbeiter, der im Kaffeehaus sitzt und das kostenlose WLAN für die geschäftliche Kommunikation nutzt. Entscheidend
an diesem Bild ist jedoch nicht das gemütliche Arbeiten von unterwegs, sondern die notwendigen Schritte, um dies zu ermöglichen. Die Technik ist hier sicher ein wichtiger Teil. Dennoch
Digitalisierung kann dazu beitragen, die Arbeitswelt zu vereinfachen.
Dazu gehört dazu auch der Wandel, vollständig papierlos zu arbeiten. Keine Aktenordner vor sich auszubreiten oder keine Papierkopie für die eigenen Unterlagen abzuheften. Auch keine Papierabrechnungen zu verwenden oder Notizen analog zu erstellen. Befindet sich all das auf dem eigenen Rechner, ist der erste Schritt getan. Doch was passiert, wenn das Notebook beschädigt wird? An diesem Punkt wird schnell
klar, dass Digitalisierung weitere Funktionen braucht – nämlich eine zentrale Ablage. Einen Aktenschrank also, jedoch digital. Ein Aktenschrank, der die Daten mehrerer Jahre auf einem Speicherchip trägt. Ein Aktenschrank, der sich selbstständig gegen Brand und Diebstahl sichert. Ein Aktenschrank, der viele Schubladen hat, die jedoch nur von dem geöffnet werden können, der auch den Schlüssel hat.
Flexible Arbeitsorte Dann wird sogar der Rechner selbst austauschbar. Das bedeutet, der Arbeitsplatz kann von verschiedenen Geräten aufgerufen werden und der User wird stets die benötigten Informationen erhalten. Das gibt den Nutzern die Freiheit, beim Kunden mit dem Tablet zu erscheinen und im Büro mit dem klassischen Arbeitsplatzrechner zu arbeiten. In einigen Branchen bedeutet dies auch, einem Mitarbeiter der Produktion Zugriff auf digitale Werkzeuge oder Kommunikationsinstrumente zu ermöglichen. Gleiches gilt für den Arbeitsort. Dient das Internet nur als Verbindungsglied, wird der Arbeitsort vollkommen flexibel.
Das kann bedeuten: Jemand arbeitet von unterwegs oder zu Hause oder von beliebigen Unternehmensstandorten oder einfach zwei Büros nebenan, wenn er dadurch mit dem Kollegen besser kommunizieren kann. Digitalisierung erzeugt in diesem Fall ein Einsparungspotenzial in verschiedenen Infrastrukturbereichen, zugunsten einer höheren Flexibilität in der Art des Arbeitens.
Internet der Dinge (IoT): Wenden wir uns einem zweiten Beispiel zu, der Produktion. Natürlich wird die Digitalisierung die internen Prozesse im Unternehmen verändern. Sie bietet neue Möglichkeiten, vorhandene analoge Informationen in digitale Fragmente umzuwandeln. Die Schlagwörter dahinter tragen Namen wie Industrie 4.0, Internet der Dinge, Cognitive Services oder Künstliche Intelligenz. Und auch hier ist der praktische Ansatz wichtiger als die pure Technik. Hier gilt es, eine Verschmelzung mit der IT und idealerweise mit dem Internet herzustellen, um die enormen Rechenkapazitäten von Cloud-Computing zu nutzen. Dabei unterscheiden sich die neuen Technologien vor allem dadurch, dass sie kostengünstig und nach Bedarf eingesetzt werden können. Die flexible Nutzung von IT-Standards gibt den Weg frei – auch bei Bestandssystemen – digitale Informationsabfragen (zum Beispiel in der Wartung von Industrieanlagen oder bei der Qualitätsüberprüfung) effektiv einzusetzen.
Neue Werkzeuge Der Vergleich von aktuellen Sensorikinformationen mit Bestandsdaten über das Verbindungsglied Internet ergibt so die Möglichkeit, Fehler oder Verschleiß zu erkennen, bevor dieser zum Maschinenausfall führt. Unter dem Schlagwort Predictive Maintenance ergeben sich neben Kosteneinsparungen auch ganz neue Geschäftsmodelle und ständige Zugriffe auf Maschinen bis hin zur Möglichkeit, Direktbestellungen durch Kunden zuzulassen.

Die Digitalisierung gibt so auch der kleinsten Betriebsstätte neue Werkzeuge an die Hand, die früher vielleicht bei Prestigeprojekten wie der Mondlandung verwendet wurden. Nur mit dem Unterschied, dass diese Werkzeuge heute zu einem Bruchteil der Kosten nahezu weltweit zur Verfügung stehen. Doch wie bei der Mondlandung entscheidet der Anwendungsfall über den Einsatz der Technik.

Arbeitswelt vereinfachen Beide Beispiele zeigen klar, dass Digitalisierung vor allem mit der Nutzung vorhandener Standards neue Möglichkeiten öffnet, die Arbeitswelt zu vereinfachen, indem analoge Informationen in digitale umgewandelt werden. Und nur durch den Einsatz von Standards werden solche Lösungen wirklich erschwinglich. In den meisten Fällen wird die Einführung dieses neuen Technologiesprungs begleitet von neuen Prozesselementen, welche den Erfolg maßgeblich beeinflussen. In keinem der Fälle führt nur das alleinige Anschaffen eines digitalen Produkts zum Erfolg.

Den Artikel finden Sie auch in der September Ausgabe des IHK Wirtschafts Forum Frankfurt ab Seite 49
https://www.frankfurt-main.ihk.de/images/broschueren/WiFo_09-17_LR.pdf

Digitalisierung in Deutschland

Genau wie im Cloud Segment ist es auch im übergeordneten Bereich der Digitalisierung, der deutsche Markt bereits vielen Anbietern innovativer IT-Technologien zunächst große Anlaufschwierigkeiten. Während viele Systemhäuser immer noch im Lizenvertrieb verharren oder einen klassischen Rechenzentrumsbetrieb als Cloud-Lösung vermarkten, vergammeln innovative Ideen und Konzepte in der Schublade. Im Kundenkontakt wird die hochmoderne, digitalisierte Welt skizziert. Geht man allerdings durch die Büro’s der Mitarbeiter ist man oft Lichtjahre von Modern Workstyle und wirklicher Digitalisierung entfernt. Da wird eine Online Suite eingeführt, um die Lizenzen zu bekommen. Die dazugehörigen Cloud Dienste werden per Richtlinie beschnitten. Häufig muss Software angeschafft werden, die diese Funktion übernimmt. Gleichzeitig werden wichtige, collaborative Fähigkeiten der Tools eliminiert. Webzugriff wird mit Cloud Funktion gleichgesetzt, die zentralen Speicher Möglichkeiten werden gezielt ausgehebelt. Das papierlose Büro und die Produktivität bleibt auf der Strecke. Warum auch, man hat ja gerade den Leasingvertrag für den Drucker verlängert, der Vertriebler ist immer so nett…

Es gibt viele solcher Beispiele, die Vorbehalte gegen die neue Welt lassen bei uns oft die falschen Eindrücke entstehen. Die Entscheidung für einen digitalisierten Arbeitsplatz werden häufig nur halbherzig getroffen.

Security und Compliance ist gerne der Grund dafür.

Jetzt sind wir CloudNatives gefragt: Neue Angebote müssen dem begegnen, denn in einer cloudifizierten Welt ändert sich einiges. Aber Neues umzusetzen bedeutet mit den Anforderungen und Risiken umzugehen. Ein veraltetes Sicherheitskonzept mit maximalem LockDown ist der Tod des digitalen Arbeitsplatzes. Die Agilität einer modernen Plattform muss sich in alle Bereiche niederschlagen. Neue Ansätze müssen verstanden und eingesetzt werden. Greift man das Sicherheits-Thema auf so hilft das BSI. In den Unterlagen zur Initiative „Sicher in die Cloud“ finden Sie zum Beispiel erste, gute Ansätze für den Mittelstand https://www.sicher-im-netz.de/it-sicherheit-mittelstand

Innovation muss gelebt werden, das Ziel muss es sein VoiP Platformen, TouchDisplays, Collaborations Lösungen mit Ihrem kompletten Spektrum zu benutzen. Sonst bleibt ein Surface Hub nur ein überteuertes Whiteboard, um mögliche Kunden zu beeindrucken.

Arbeitszeit-as-you-go

Gerade zum Ende der Urlaubszeit kommt das Thema wieder auf den Radarschirm der Mitarbeiter und Manager: Flexible Arbeitszeitmodelle. Sie sind durch die Möglichkeiten der Digitalisierung zwar näher gerückt, dennoch werden Angebote, wie wir Sie im Artikel vom Februar https://cloud.aquantor.com/blog/2017/02/09/flexible-arbeitszeit-als-wettbewerbsvorteil/ beschrieben haben, sehr selten wirklich umgesetzt.

Einige Konzerne wagen zwar Modelle, wie mehr Urlaub bei reduziertem Jahresgehalt oder eine an spar Option für ein Sabbatical, dennoch bleiben die Angebote noch weit hinter den Möglichkeiten zurück. Grundsätzlich sind diese Ideen eine gute Möglichkeit die angefallene Overtime abzubauen. Aus unserer Sicht gibt die Digitalisierung und damit zusammenhängend der neue Workstyle weit mehr her.

Einen neuen Baustein zur Umsetzung würden die digitalen Tracking Tools liefern. In unseren „5 Cloud Fragen“ hatte sich zwar die Mehrheit der Befragten dagegen ausgesprochen, dennoch könnte damit produktive Arbeitszeit im HomeOffice, auf Reisen oder außerhalb der Kernarbeitszeit getrackt werden und dann einem flexiblen Arbeitszeitkonto gutgeschrieben werden. Die vertraglich festgelegten Wochenstunden würden so mitarbeiterbestimmt, flexible auf die Woche verteilt. Die Rushhour wird irrelevant.

Die Umsetzung eines solchen Modells erfordert vor allem ein Umdenken. Da nahezu alle Unternehmen Performance orientiert abrechnen wird die Leistung nach Arbeitsstunden abgerechnet. Mehr Arbeitsstunden bedeutet erstmal mehr rechnerischer Profit, da der Mitarbeiter länger für den Kunden zur Verfügung steht. War das Unternehmen erfolgreich wird die positive Leistung als monetärer Anreiz vergütet. Reduziert man die Arbeitszeit würden wichtige Voraussetzung für dieses Modell fehlen.

Dennoch stellen wir hier die Frage, ob Kundenzeit wirklich mit dem Ertrag zusammenhängt oder ob ein Mitarbeiter auch Leitung bringt, wenn der angestrebte Motivatsionsschub aus zusätzlichen Urlaubstagen bestehen würde. Ein Bonus, der sich in Freizeit niederschlägt.

So könnte ein flexibles Arbeitszeitkonto auch einem flexiblen Urlaubskonto gegenüberstehen. Kombiniert mit einem digitalisierten Arbeitsplatz wäre dies eine wirkliche Innovation, die sicher mehr Produktivität liefert, als der Einsatz einer neuen, stylischen Bürowelt.

 

Wenn hierbei das Tracking der Mitarbeiter digital umgesetzt werden muss würden die positiven Aspekte sicher überwiegen. Letztendlich wäre es nur ein Hilfsmittel auf dem Weg zur Arbeitszeit-as-you-go.

Video kills the radio star oder: der Trend als Impuls der Innovation

Fidget Spin­ner, Hyper­schall, Soft­w­heel Bike, Multi­cloud, Bar­camp, immer wie­der tref­fen wir auf Trends, die im Ver­lauf unse­rer Beob­ach­tung an Bedeu­tung gewin­nen, für uns selbst sogar rele­vant wer­den und dann aber wie­der vom Markt ver­schwin­den.

Anders­herum: wer hätte vor 10 Jah­ren an den Erfolg eines Smart­pho­nes geglaubt? Ohne Tas­ten einen Anruf täti­gen, eigent­lich undenk­bar und den­noch aus unse­rer aktu­el­len Welt nicht mehr weg­zu­den­ken. Anders bei den Her­stel­lern, hier änderte sich die Markt­füh­rer­schaft basie­rend auf der gelie­fer­ten Tech­nik. Nokia als eh. Platz­hir­sch für Mobil­te­le­fone, danach RIM mit dem Back­berry und der QUERZT Tas­ta­tur, gefolgt von dem, was wir aktu­ell ver­wen­den: iPhone oder Android. Her­stel­ler komen und gehen. Auf Trend und Inno­va­tion fol­gen die Absatz­zah­len und Erfolg oder Mißer­folg. Und nicht immer hat das Beste gewon­nen.

Der eine oder andere Beob­ach­ter hat dies bereits mehr­fach erlebt, so zeig­ten uns die Video­re­kor­der den Weg in das Home Enter­tain­ment. Wobei der Tech­no­lo­gie­kampf um die For­mate Computer2000, Beta­max oder VHS schnell durch ganz neue Digital-Techniken wie DVD, Blu­eray oder aktu­ell On Demand Strea­m­ing abge­löst wur­den. Die Märkte ver­än­dern sich per­ma­nent und nur wenn mein Ange­bot sich an die Gege­ben­hei­ten anpasst werde ich am Markt bestehen kön­nen.

Die Zei­ten, wo ich ein Pro­dukt über Jahr­zehnte unver­än­dert mei­nen Kun­den anbiete sind lei­der in den meis­ten Märk­ten vor­bei. Des­halb emp­fiehlt es sich von Zeit zu Zeit über den Tel­ler­rand zu schauen, um Trends für das eigene Unter­neh­men zu ana­ly­sie­ren. Häu­fig ergibt sich dar­aus der ent­schei­dende Hin­weis, eigene Inno­va­tio­nen zu erschaf­fen. In Zei­ten des Infor­ma­ti­ons­über­flus­ses liegt es nicht mehr daran, aktiv auf die Suche nach Trends zu gehen, son­dern viel­mehr daran, die Hin­weise rich­tig zu deu­ten und viel schwie­ri­ger Pro­dukte zu ent­wi­ckeln, die der Kunde ein­setz­ten möchte.

Auch geht es häu­fig auch gar nicht mehr darum das Rad neu zu erfin­den oder im Inno­va­ti­ons­zy­klus der erste zu sein, der ein Pro­dukt auf den Markt bringt. In vie­len Fäl­len kann man auch mit einer geziel­ten Follower-oder Early Adop­ter Stra­te­gie erfolg­reich sein. Und ist den­noch den meis­ten Wett­be­wer­bern vor­aus. Für ein sol­ches Vor­ge­hen ist es wich­tig auf ein sta­bi­les Fun­da­ment zu setz­ten. Welt­weit agie­rende Unter­neh­men unter­hal­ten hierzu eine Rese­arch Abtei­lung, um früh­zei­tig neue Ideen zu tes­ten und in Pro­to­ty­pen zu über­füh­ren. Im IT Umfeld haben Cloud Com­pu­ting und SCRUM dazu geführt, dass man auch mit über­schau­ba­rem Auf­wand inner­halb kür­zes­ter Zeit­pe­ri­oden erfolg­rei­che Neu­ent­wick­lun­gen stem­men kann. Über neue Metho­den, wie das Design Thin­king wird die Sicht­weise des Nut­zers bereits früh­zei­tig in den Ent­wick­lungs­pro­zess inte­griert. Meh­rere Inno­va­ti­ons­di­men­sio­nen wer­den mit­ein­an­der ver­schmol­zen, um erfolg­rei­che Ideen schnel­ler zu erken­nen. An der Umset­zung scheint es also nicht zu lie­gen. Es liegt auch wohl eher in der Aus­wahl des geeig­ne­ten Trends und der Rich­tung der spä­te­ren Ver­mark­tung. Neben Trend­work­shops die­nen vor Allem die gro­ßen Mes­sen einen guten Fun­dus für neue Ideen. Wäh­rend ein Trend­work­shop die gro­ben Rah­men­be­din­gun­gen vor­gibt und je nach Teil­neh­mer­wun­sch eine Vor­se­lek­tion vor­nimmt und die ein­zel­nen Trends erläu­tert wird der Mes­se­be­such zum offe­nen Brain­stor­ming. Ist die Ver­an­stal­tung vor­bei, kommt die Fein­ar­beit, um aus dem Trend eine Pro­dukt­idee zu gewin­nen und diese dann in wenige Pro­to­ty­pen zu über­füh­ren.

Die Ideen sind viel­schich­tig, vom Jeans-Leasing über 3D-gedruckte Bau­ele­mente bis hin zu Weara­bles und Aug­men­ted Rea­li­tiy.

Um die Mach­bar­keit am Markt zu erken­nen wird nun die zweite Mei­nung ent­schei­dend. Der Pro­to­typ wird in einer klei­ne­ren Gruppe vor­ge­stellt. In grö­ße­ren Unter­neh­men wird hier­aus auch manch­mal ein inter­ner Ein­kauf­sevent für die Pro­dukt­grup­pen. So kann die Rese­arch Abtei­lung in Prä­sen­ta­tio­nen ihre neuen Ideen vor­stel­len und der Pro­dukt­ma­na­ger darf ver­mark­tungs­kri­ti­sche Fra­gen stel­len und inno­va­tive Ele­mente in sein Pro­dukt über­neh­men. Diese Vor­ge­hens­weise lässt sich auch im klei­ne­ren Rah­men als wie­der­keh­ren­des Ele­ment in den Geschäfts­all­tag inte­grie­ren.

Aus dem ursprüng­li­chen Trend mit weni­gen Anwen­dern wird so in regel­mä­ßi­gen Abstän­den ein neues Pro­dukt oder ein neues, inno­va­ti­ves Fea­ture. Nimmt man sich die IT Indus­trie als Vor­bild, so las­sen sich bedingt durch das Cloud Com­pu­ting, inno­va­tive Lösun­gen und Funk­tio­nen nahezu naht­los in neue Pro­dukte inte­grie­ren. Man spricht hier bereits von soge­nann­ter Evergreen-IT. Warum also nicht die eige­nen Pro­dukte in ver­gleich­ba­rer Metho­dik ent­wi­ckeln, pro­to­ty­pie­ren, tes­ten und ver­kau­fen?

Eins ist klar, auch wenn man nicht auf jeden Trend anspringt, gel­ten Trends den­noch als Impuls­ge­ber für Inno­va­tio­nen. Die Märkte reagie­ren schnell und ohne Inno­va­tive Pro­dukte kann ich heute sehr schnell vom Wett­be­werb über­rollt wer­den. Meist muss auch nicht dem Feld vor­aus schwim­men, oft reicht es, wenn man im vor­de­ren Feld bleibt. So ist eine neue, ver­füg­bare Lösung bes­ser als eine gute Idee, die nie umge­setzt wird.

Den Artikel finden Sie auch im Innovations Blog der IHK Hessen: http://www.ihk-hessen-innovativ.de/video-kills-the-radio-star-oder-der-trend-als-impuls-der-innovation/

 

Cloud-Abrechnungs-Modelle

Im Einstieg wurden die Cloud Abrechnung vor allem durch das flexible Zahlungsmodell, dem sogenannten Pay-as-you-go Tarif, bekannt. Mittlerweile werden diese Angebote immer mehr abgebaut, die Angebotsmodelle haben sich den Kostenstrukturen der Cloudprovider angepasst. Wir kennen die Tarifschlachten bereits aus dem Mobilfunkbereich, auch hier gilt wer sich zulange bindet zahlt unter Umständen zu viel. Letztendlich müssen sich alle Geschäftsmodelle auszahlen. Doch welche Tarifmodelle gibt es in der Cloud und wo kann ich Angebote effektiv mitnehmen? Obwohl Pay-as-you-go bei fast allen Anbietern im Angebot ist, werde ich hier die teuersten Tarife vorfinden. Rabattierungen erhalte ich z.B. über den gezielten Aufkauf von Überschuss Kontingenten, eine vordefinierte Abnahmemenge oder eine kombinierte Abnahme von Dienstleistung und Services. Manche Verträge funktionieren hier wie eine PrePaid Telefonkarte. Ist das Volumen abgeschlossen kann ich beliebige Dienste des Anbieters abrufen und erhalte meinen Preisvorteil. Wie im Handyumfeld wird der Vertragsabschluss und die Bindung an einen Provider oft mit vertrieblichen Anreizen kombiniert, hier entsteht zumindest kurzfristig ein weiterer Monetärer Vorteil. Die Rabatthöhe steigt mit der Höhe des Abnahmevolumens. Der Vertriebsmann der Anbieters wird ihr bester Freund und die Bindung an den Provider wird gefestigt.

Auch dies kennen wir bereits aus dem Mobilfunkgeschäft. Kundenbindung ist auch in der Cloud eine der wichtigsten Vertriebssäulen. Die Unterscheidung zum klassischen Lizenzvertrieb verwischt hier. Den mehr Volumen von einem Anbieter bedeutet häufig auch die Nutzung proprietärer Dienste. Je diese individuellen Dienste genutzt werden, desto höher wird die Abhängigkeit vom Provider. Im Mobilfunk ist es vielleicht die Rufnummernmitnahme oder die Netzqualität. In der Cloud wird dies wesentlich komplexer.

Hänge ich in einer Abhängigkeit fest, dann kann ich auch einer Preiserhöhung schwer ausweichen. Wie in unserem MultiCloud Artikel wird es dann eher schwierig, innovative Services andere Anbieter in die eigene Architektur zu übernehmen.

Der Multi Cloud Ansatz wäre also auch aus Abrechnungsgesichtspunkten eine interessante Alternative zur großangelegten Bindung an einen Hersteller. Je nach Cloud Strategie können auch bei diesem Ansatz Volumen Rabatte erzielt werden, jedoch wird die Abhängigkeit zu wenigen Anbietern neutralisiert und die Flexibilität erhöht, verfügbare Technologien zu nutzen.

Wenn Sie sich tiefer mit diesem Thema auseinandersetzen werden Ihnen auch neue Einsparungspotentiale offengelegt. So sind einige Hersteller dazu übergegangen die Preispunkte, für Dienste mit einem niedrigeren Verfügbarkeits-Niveau, billiger anzubieten. Solche Angebote, sind vor allem für die Prototypen Entwicklung oder Testsysteme weitere Sparmöglichkeiten.

Fazit: Cloud Abrechnungstarife ähneln immer mehr den hochfrequenten Vertriebsmodellen der Mobilfunkanbietern. Pay-as-you-go ist meist der teuerste Tarif. Bindung an einen Anbieter bedeutet eine höhere Abhängigkeit, das Vertriebsspiel unterscheidet sich dann kaum vom bisherigen Lizenzvertrieb.

 

PaaS und Multi-Cloud

Cloud Computing hat sich nun auch in Deutschland langsam am Markt gefestigt. Nach den ersten Gehversuchen werden immer mehr Workloads in Cloud Rechenzentren verlagert. Gerade im Bereich der vorkonfektionierten Dienste, also Plattform-as-a-Service findet man immer mehr Ansätze, um eigene Applikation effektiver zu betreiben. Dies hängt zu einen mit dem reduzierten Aufwand in Wartung und Pflege zusammen, zum anderen mit dem zunehmenden Angebot an Service Arten.

Passen die Angebote zum eigenen Bedarf, ist die Auswahl der Cloud Anbieters schnell gefunden. Doch auch wenn ein Angebot noch so verlockend erscheint, sollte man sich mit der Frage beschäftigen: Was passiert, wenn ich mit dem Anbieter nicht mehr zufrieden bin, oder ein interessantes Angebot auf der Bildfläche erscheint?

Hier ist es ratsam sich eine gewisse Unabhängigkeit zu wahren, eventuell von vorne herein auf mehrere Anbieter zu setzen. Eine Multi-Cloud Strategie, welche das Optimum des Marktes vereint. Doch wie sinnvoll ist eine solche Vorgehensweise? Fragt man einen Cloudanbieter so wird man Hinweise auf Mengenrabatte, Latenzen und Plattform KnowHow bekommen. Sicher Themen, die zusätzlichen Aufwand erzeugen, wenn man auf mehrere Anbieter setzt. Allerdings werden bestimmte PaaS Standards, bereits heute auf mehreren Plattformen angeboten.

Ein verschieben einzelner Dienste von Vendor A zu B wird auch bereits von vielen Cloud Management Lösungen unterstützt. Warum also nicht die Last auf mehrere Schultern verteilen. Nutzt man einen derartigen Standard werden auch vorhandene Server im Sinne einer Hybrid Architektur wieder interessant. Das bedeutet ich kann freier entscheiden, welche Daten oder Applikationen per Provider verarbeitet werden. Natürlich funktioniert dies nicht mit allen Bereich, dennoch macht aus unserer Sicht ein gemischtes Portfolio durchaus Sinn.

Wir stehen übrigens mit dieser Ansicht nicht alleine da. Auch die großen Beratungshäuser sind in Ihren Konzepten mittlerweile klar in Richtung Multi-Cloud Strategie unterwegs.

Wer sehen will, ob das für das eigene Unternehmen in Frage kommt, sollte einfach mal erste eigene Erfahrungen sammeln und z.B. eine TestApp, einen Container oder auch eine Basis VM auf verschiedenen Plattformen starten. Die HandsOn Erfahrung bringt Ihnen die ersten Ideen, wie eine Multi-Cloud bei Ihnen aussehen könnte.

Sketching

Sketching ist ein Element der Präsentation, auch wenn der Begriff nicht jedem geläufig ist, der durch die neuen Geräte eines digitalen Arbeitsplatzes begünstigt wird und so viele neue Einsatzbereiche findet. So wird man dieses Thema bei der Management Präsentation genauso einsetzten, wie in einem modernen Projekt Team, der Produktentwicklung und natürlich beim Design.

Während die Profis mit fein granularen Geräten, wie einem Sketchboard Illustrationen auf den Bildschirm bringen, wird in der Präsentation oder im Projektmanagement das digitale skizzieren bereits mit einem TabletPC oder einem Touch Bildschirm ermöglicht. Es beginnt meist mit einfachem markieren oder darstellen von Symbolen, pusht aber bereits hier neuen Wind in die Darstellung. So ist es hilfreich, sich vorab einfach vorzubereiten, um mit wenig Aufwand einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. In Sketching Basis Kursen wird gezeigt, wie man aus einem einfachen Smiley einen ausdrucksstarken Charakter entwickelt. In der Projektarbeit braucht man etwas mehr Routine. Dabei kann mit einfachen Symbolen z.B. eine Roharchitektur skizziert werden, um bildhaft das Zusammenspiel der Einzel-Elemente besser zu erkennen. Man muss kein Künstler sein, um solche Darstellungen umzusetzen. Hier gilt es zu vereinfachen und eher schnell zu zeichnen, als mit vielen Details und Farben den Betrachter zu verwirren. Man behilft sich am besten mit einer eigenen Legende, um wiederkehrende Elemente schnell abzurufen. Hierzu können z.B. ein freundliches, trauriges und ärgerliches Smiley gehören, um das Kundenverhalten darzustellen. In der Software Architektur wird ein Zylinder häufig als Datenbank Symbol verwendet, ein Quader gilt als virtueller Server oder ein Schlüssel wird für sicherheitsrelevante Elemente eingesetzt. In der Logistik finden stilisierte Transportfahrzeuge, Ladegut oder einfache Gebäude häufigere Verwendung. Entscheidend für den Erfolg ist das schnelle Abrufen dieser Sketches, um beim wesentlichen, nämlich der Illustration zu bleiben und sich nicht in Mal-Orgien zu verlieren. Dabei ist auch das verwendete Zeichentool nicht wirklich relevant. Denn wo ich die Skizze erzeuge ist eigentlich egal. Wichtig ist die schnelle Digitalisierung des Bildes, um die Info im Team sichtbar zu machen und die Kollaboration anzustoßen. Es lässt sich z.B. auch mit vorhandenen Whiteboards auf Papier arbeiten und per Handyfoto die Digitalisierung des Ergebnisses erzeugen. Arbeitstools wie Evernote, Onenote, Paper oder Notability sind für solche Aufgaben die Idealen Helfer. Hier lassen sich die verschieden Formate konsolidieren, zentral ablegen oder für die Teamgruppe freigeben. Ist das Element erstmal digitalisiert kann ich entscheiden, ob die Qualität für eine Präsentation, ein Prozessdiagramm, ein ClipArt oder ein MockUp ausreicht. Jedenfalls ist der erste Schritt gemacht, und mit wenig Aufwand wurde eine visuelle Darstellung gewählt, welche die Sichtweise auf die benötigten Themen signifikant vereinfacht.

Fazit: Sketching ist ein effektives Element zur Visualisierung. Ein eigenes Basis Repertoire ist schnell erstellt. Die Digitalisierung der Skizze kann auch mit einfachen Mitteln erfolgen. Schnelle, effektive Darstellung geht über tiefe Detailtreue.

IT Support der Zukunft

Durch den Einsatz von Cloud Computing und der Digitalisierung des Arbeitsplatzes ändert sich in vielen Firmen das Anforderungsprofil der IT Abteilung. Während die Verantwortung für den Betrieb der IT Infrastruktur weitgehend gleich geblieben ist hat sich der Mix aus Hardware, Software und Services signifikant verändert.

So stellen die Software-as-a-Service Angebote der Cloudanbieter nahezu produktionsreife Lösungen zu Verfügung, die nur in bestimmten Fällen ein Eingreifen von außen notwendig machen. Häufig wird der Zugriff von außen sogar auf Basis Elemente beschränkt, um einen reibungsloseren Ablauf zu ermöglichen.

Somit stellt sich die Frage wie sieht in einem solchen Fall der IT Support aus? Zwar wird in vielen Fällen ein Support Vertrag angeboten, dennoch hängt die Verfügbarkeit der IT stark an der Verfügbarkeit der gemieteten Dienste. Obwohl diese Dienste meist einem sehr hohen Service Level unterliegen wird der Nutzer beim Ausfall von Diensten dennoch in der eigenen IT Abteilung vorstellig werden. Somit die eben diese Verantwortung weiterhin in der eigenen IT Abteilung. Der Service Verantwortliche muss sich also einen klaren Notfallplan zurechtlegen, der über einen Anruf beim Cloudprovider hinausgeht. Da er dort keinen Zugriff auf Server und Hardware bekommt muss er gegebenenfalls eine Basis IT für den Grundbetrieb vorhalten. Man spricht hier auch von einem Kerndatenkonzept. Ein weiterer Schwerpunkt der „neuen“ IT wird auf der Client Seite liegen. Während die Auswahl und Qualifizierung zunehmend an Bedeutung verliert wird der Fokus eher auf der Auswahl und der Bereitstellung von Anwendungen liegen. Da sich sowohl Hardwarespezifikationen als auch Softwarefeatures quasi im Monatsrhythmus ändern, macht es wenig Sinn sich mit diesen Themen zu stark zu beschäftigen. In einigen Firmen ist man deshalb bereits darauf übergegangen die Hardware und Basissoftware nicht mehr selbst zu verwalten. „Bring-our-own-device (BYOD)“ ist hier das Credo, das den Nutzer glücklicher macht und den IT Fokus klar auf den Betrieb der Firmenapplikation legt. Der Nutzer kauft sich seine Wunschhardware, bekommt einen Teil der Kosten erstattet und lässt dafür einige Applikationen durch die Firmen IT verwalten.

Der Support reduziert sich hier auf die verwalteten Applikationen allerdings werden die ständig erneuerten Services eine stärkere Fokussierung notwendig machen.

Letztendlich bleibt die IT Abteilung für den reibungslosen Betrieb der Unternehmens IT der Ansprechpartner erster Wahl. Der interne Service Level wird sich inhaltlich jedoch stark von den SLA’s der Cloudanbieter unterscheiden.

Cloud Pattern im Wandel

Im Zeitverlauf der letzten 5 Jahre haben sich die Anforderungen an eine Cloud Architektur verändert. Während man in den Anfängen noch von den Skaleneffekten einer Cloudplattform profitiert hat orientiert sich eine moderne Architektur an den optimierten Angeboten.

Dennoch sind die bekannten Designpatterns noch relevant, vor allem wenn es um Projekte geht, die eine skalierbare Architektur effektiv nutzen. Container Services sind z.B. die neuen Vertreter dieser Gattung.

Während der Einsatz von virtuellen Servern immer tiefer in bekannte Serverarchitekturen vordringt. Monolithische Maschinen Größen, hohe Service Level im Bereich der Ausfallsicherheit und zusätzliche, hardwarenahe Services, wie FPGA oder GPU. Sie ermöglichen heute Szenarien, die früher in der Cloud so nicht abbildbar waren.

Dennoch benötigt eine Cloud Architektur eine angepasste Sichtweise auf die Rahmenbedingungen. Eine lose gekoppelte Architektur und asynchrone Elemente ermöglichen ein robustes, selbstheilendes System. Auch wenn die Service Qualität hoch ist, bleibt der Ausfall einer Lösung immer noch in der Verantwortung der eigenen IT. Die Architektur muss also die Datenintegrität sicherstellen. Nicht nur um die Sicherheit zu gewährleisten, sondern auch, um den Grundbetrieb von Kerndiensten sicherzustellen. Egal, ob die Cloud funktioniert oder nicht.

Management und Monitoring sind deshalb die neuen, wichtigsten Aufgaben der IT Abteilung. Egal ob die Rechner im eigenen Keller oder in einem Rechenzentrum Ihrer Wahl stehen. Hybride Konzepte sind deshalb gefragter denn je. Den Hersteller ist das eher ein Dorn im Auge, den je mehr Vendor eigene Tools im Einsatz sind, desto unwahrscheinlicher ist ein Anbieterwechsel. Die sogenannte Churnrate wird deshalb oft durch LockIn Angebote beeinflusst. Man muss also aufpassen und seinen Fokus auf das Service Neutralität legen. Ein Bereich, der in der Lösungsarchitektur von herstellertreuen Beratern meist bewusst ausgespart wird.

Dennoch sind wir aktuell in einer sehr komfortablen Lage, vorhandenen Lösungen in die Cloud zu migrieren. Dies wird zusätzlich begünstigt, durch die geänderten Lizenzformen. So entfallen viele Hürden und flexible Architekturmodelle entstehen. Weiterhin erleichtern die neuen PaaS Angebote das Verwalten der verteilten Architekturen. So wird ein Mix nicht nur zwischen onPremise und Cloud erleichtert, sondern auch zwischen den Cloud Anbietern. Eine Multicloud Architektur wird zur sinnvollen Alternative. Die Cloud ist attraktiver denn je, die Angebote haben sich an den Markt angepasst.

Ergebnisse der 5 Fragen aus dem ersten Quartal 2017

Wie versprochen kommen hier die Ergebnisse zu unseren 5 Cloud Fragen aus dem ersten Quartal 2017. Auf Anfrage können Sie die Folien direkt erhalten. Wir freuen uns auch über die Verwendung unserer Inhalte mit Quellenverweis.

Hier die Details:

Die erste Frage entstand aus den Diskussionsrunden unserer Digital Workplace Workshops. Um Mobilität voll zu entfalten wäre in vielen Fällen ein anderes Arbeitszeitmodell hilfreich. Wir haben hier mal die gängigen Ideen angefragt. Interessant ist es zu sehen, dass immerhin 27% das klassische 9til5 Modell favorisieren.

Frage Zwei zielt auf das Thema KnowHow Transfer. Im Zeitalter von Evergreen IT und nahezu monatlichen Featurezuwachs war uns wichtig zu verstehen, wo die Schwerpunkte liegen. Klare Favoriten war der Experten Rat und die Anwendung im Job. Aus unserer Sicht die Renaissance des Floorwalkers.

Frage #03 spricht für sich. Interessant ist zu bemerken, dass bei unseren 69 Befragten die Windows und Android Fraktion überwiegt. Hier hat auch bereits der Onlinespeicher mehr Nennungen als der klassische Aktenschrank.

Frage #4 liefert ein Selbstportait über den aktuellen Arbeitsplatz der Teilnehmer. Mobilität und intuitive Nutzung der Lösungen liegen im positiven Bereich.

Auch Frage #5 zeigt Anforderungen der Teilnehmer an einen digitalen Arbeitsplatz. Während die neuste Technik und die Anwendungen eher hinten liegen, sind geringe Latenzen und schnelles Auffinden von Informationen immer noch die Favoriten für den produktiven, digitalen Mitarbeiter.

Auch die nachgelegte #5+1 Frage zum Thema Kontrolle gibt eine klare Absage an das digitale Mitarbeiter Tracking. Auch in unseren Workshops für diese Frage zu kontroversen Diskussionen. Selbst wenn man alle rechtlichen Aspekte ausklammert und die Vorteile flexibler Arbeitszeitmodelle gegenüberstellt, liegt des Schwerpunkt klar im konservativen Lager. Durch das nachlegen der Frage haben wir hier nur 23 Antworten gesammelt.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die an unseren Umfragen teilnehmen. Weiterhin freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Bitte verwenden Sie hierfür unser Kontaktformular. Die aktuellen 5 Fragen zur Cloudnutzung im Unternehmen finden sich –hier .

Digital Detox Workshop – ausgebucht!

Wir freuen und über das große Interesse an unserem Workshop Angebot

Das Digital Detox Thema findet in den Bereichen Mobile Workstyle und interne Kommunikation große Beachtung. In Zusammenarbeit mit unserem Partner, der add-all AG

bieten wir Ihnen Alternative Workshop Termine im Rhein/Main Gebiet.

Die Anmeldung  und weitere Details inkl. der aktuellen Agenda finden Sie unter: Intranetberater –  Digital Detox

Digital Detox-Workshop… Einfach einmal den Stecker ziehen

 

 



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Quelle: http://www.e-recht24.de,

 

 
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